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08.04.2020

Informationen und Aktuelles zum Coronavirus

Verkehrszeichen mit Piktogramm Achtung und einem Schild darunter: Coronavirus © iStock

Bürgerinnen und Bürger können sich auf folgenden Internetseiten über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) informieren:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Infektionsmonitor Bayern - Aktuelle Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Antworten des Robert Koch Instituts auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Zusammenstellung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 

Schulen - Fragen und Antworten

KITA - Informationen des Bayerischen Familienministeriums

Informationen zum Coronavirus

Vorläufige Ausgangsbeschränkung Bayern

Provisional Curfew Order

Geschäfte - Was ist erlaubt und was nicht - aktualisiert

Geschäfte - Was ist erlaubt und was nicht

Zusammenstellung von Einkaufshilfen im Landkreis Schwandorf

Einkaufshilfen im Landkreis

Hygienetipps für Ehrenamtliche

Aktuelles

08.04.2020 - 17 Uhr

Häusliche Gewalt in der Corona-Krise

Notfall-Nummern und wichtige Beratungsmöglichkeiten

Die Corona-Pandemie beschränkt das öffentliche Leben. Was derzeit gegen das Virus helfen soll, könnte in manchen Familien gefährlich sein. Home Office, Kinderbetreuung, Ängste um die Gesundheit und den Arbeitsplatz, diese vielfältigen Herausforderungen auf engstem Raum bergen Konfliktpotential. Kinder und Frauen sind in besonderem Maße durch häusliche Gewalt betroffen.

Viele Beratungsstellen bieten aktuell verstärkt telefonische Hilfe oder Online-Beratung an. Wer Unterstützung braucht, kann gerne folgende örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen:

Frauen helfen Frauen e.V. Frauenhaus im Landkreis Schwandorf

Telefon 09471 7131, Mail frauenhaus.sad@gmx.de

Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle

Telefon 09431 997010, Mail kontakt@eb-schwandorf.de

www.beratungsstelle-schwandorf.de

Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer

Telefon 0941 506-0 oder 0941 506-1333,

Mail pp-opf.opferschutz@polizei.bayern.de

Neben den örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten stehen auch folgende überörtlichen Hilfen bei Konflikten zur Verfügung:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Telefon 08000 116016, www.hilfetelefon.de

AETAS Kinderstiftung

Telefon 089 997 409020 (Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr),

www.aetas-kinderstiftung.de

Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg

Telefon 0911 990090-99, www.thzn.org

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche

Telefon 116 111 (Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Montag, Mittwoch und Donnerstag zusätzlich von 10 bis 12 Uhr)

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche unter www.nummergegenkummer.de sowie für Eltern unter Telefon 0800 111 0550 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Dienstag und Donnerstag auch von 17 bis 19 Uhr).

Für die Fälle, in denen die einzig mögliche Lösung darin besteht, dass das Opfer die gemeinsam genutzte Wohnung verlässt, bietet das Frauenhaus gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern rund um die Uhr Beratung und Schutz. Das Frauenhaus im Landkreis Schwandorf bietet telefonische Beratung an unter 09471 7131. Auch wenn derzeit alle Plätze belegt sind, können die Fachfrauen des Frauenhauses die Frauen telefonisch beraten und bei Akutsituationen Alternativen zur Unterbringung besprechen.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge in Schwandorf unterstützt auch während der Corona-Krise. Nachdem das familiäre Zusammenleben in der Quarantänesituation schwierige Situationen bescheren kann, gibt es Telefonsprechzeiten oder die Möglichkeit, anzurufen und sich beraten zu lassen. Wenn es in der Familie zu eskalierenden und verletzenden Streitigkeiten kommt oder wem es wegen Ängsten oder Kummer als Elternteil, als Jugendlicher oder junger Mensch nicht gut geht, kann sich an die Beratungsstelle wenden.

Die Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer unterstützen und beraten Opfer von Gewalttaten im sozialen Nahraum. Sie informieren über rechtliche Möglichkeiten und vermitteln Kontakte zu Hilfe leistenden Einrichtungen und Organisationen. In Notfällen ist die Polizei unter der Notrufnummer 110 erreichbar. Als Ansprechpartnerinnen für Kriminalitätsopfer informieren und unterstützen die Beauftragten in den Bereichen Gewalt im familiären Bereich, Häusliche Gewalt, Misshandlung
oder Vernachlässigung von Kindern, sexuelle Gewalt gegen Erwachsene, sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen und Stalking (Nachstellung).

Das Bundeshilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unterstützt unter der Nummer 08000 116016 sowie via Sofort-Chat Betroffene aller Nationalitäten. Die Unterstützung ist anonym, kostenlos und findet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr statt. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen www.hilfetelefon.de.

Um Familien und auch die Fachkräfte in der jetzigen, besonderen Situation zusätzlich zu stärken, hat das Sozialministerium kurzfristig den Ausbau eines ergänzenden bayernweiten Unterstützungsangebots beschlossen: Die AETAS Kinderstiftung bietet ab sofort für von der Coronakrise betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte eine telefonische Krisenberatung, die unter der Telefonnummer 089 997 409020 von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr erreichbar ist. Unter www.aetas-kinderstiftung.de ist auch eine Online-Beratung möglich.

Traumatisierte Betroffene, die aufgrund der aktuellen Situation verunsichert sind oder sich instabil fühlen, können sich an das eigens eingerichteten Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg wenden. Das Notfalltelefon für Traumatisierte ist unter der Nummer 0911 990090-99 erreichbar, www.thzn.org.

08.04.2020 - 16 Uhr

Jetzt über 300 Fälle

Neue Aufgaben: dezentrale Abstrichzentren und Zwischenquarantäne

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Mittwoch auf über 300 angestiegen. Mit 20 neuen Fällen seit der letzten Pressemitteilung beträgt die aktuelle Zahl 303.

Einer der heutigen Fälle stellte die Behörde vor eine neue Herausforderung. Betroffen ist eine in einem Altenheim untergebrachte Person, die keiner stationären Behandlung bedarf. Aufgrund einer Demenzerkrankung kann die umtriebige Person nur dann in ihrem Zimmer isoliert werden, wenn Vorkehrungen getroffen werden, dass ein eigenmächtiges Verlassen des Zimmers nicht möglich ist. Dafür ist ein Beschluss des Vormundschaftsgerichts erforderlich.

Da der Landkreis Schwandorf flächenmäßig sehr groß ist, werden neben dem lokalen Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf voraussichtlich ab nächster Woche drei weitere Abstrichzentren in Nabburg, Oberviechtach und Burglengenfeld entstehen. Ziel dieser Maßnahme, die vom Versorgungsarzt organisiert wird, ist das Bestreben, dass sich die hausärztlichen Praxen wieder verstärkt den nicht Corona verdächtigen Patienten kümmern können und dort keine Abstriche gemacht zu werden brauchen.

Da nicht alle positiv getesteten stationären Patienten bis zur völligen Ausheilung im Krankenhaus bleiben können, sind Einrichtungen zu ertüchtigen, die Personen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber sich nicht oder noch nicht selbständig zu Hause versorgen können, als Zwischenquarantäne dienen. Entsprechende Prüfungen, welche Heime oder sonstige Häuser dafür in Frage kommen, sind angelaufen.

Mit dem schönen Wetter steigen auch die Verstöße gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen. War gestern noch von 50 Anzeigen die Rede, liegen dem Landratsamt heute rund 100 Anzeigen vor. Diese Zahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung an die staatlichen Vorgaben hält und gelassen damit umgeht. Der ARD-Deutschland-Trend errechnet in zwei Befragungen eine stabile und sehr hohe Zustimmung von 93 und 95 Prozent für die Regelung, dass man sich aktuell nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft
oder mit einer weiteren Person treffen darf. Ostern wird eine Bewährungsprobe sein, trotz bestem Wetter die klassischen Ausflugsziele zu meiden.

MINT-Tipp des Tages: Ein Mausefallen-Auto bauen

1886 erfand Carl Benz den sogenannten „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“, ein Motordreirad, und markierte mit seiner revolutionären Entdeckung die Geburtsstunde des Autos. Heute, mehr als 130 Jahre später, ist es eines der wichtigsten Verkehrsmittel und die Automobilbranche ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Da steckt viel Technik drin.

Aber: Ein Auto selbst zu bauen, ist gar nicht so schwer wie man im ersten Moment meinen könnte. Ein Beispiel, wie man ein Auto mit Hilfe einer Mausefalle baut, gibt es auf der Seite der Lernenden Region oder direkt unter Experiment-Mausefallen-Auto

07.04.2020

Heute 20 neue Fälle – 85 Personen wieder gesund

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Dienstag auf 283 angestiegen. Wobei das mit der Zählweise so eine Crux ist, wie Pressesprecher Hans Prechtl an folgendem Beispiel verdeutlicht: unter den 283 ist auch einer, der in Norddeutschland wohnt, jedoch hier im Landkreis die häusliche Quarantäne verbringt. „Streng genommen muss ich den rausrechnen, dann sind es 282 Fälle“. Von den positiv getesteten Personen sind 85 wieder genesen.

In den Krankenhäusern in Schwandorf und Burglengenfeld, die Schwerpunktkrankenhäuser für Corona-Patienten sind, befinden sich aktuell 39 Personen in stationärer Behandlung. Zehn von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet.

Verstöße gegen die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen werden zügig abgearbeitet. Bislang sind rund 50 Bußgeldbescheide ergangen, und zwar überwiegend aufgrund von polizeilichen Anzeigen. Bei den gemeindlichen und kirchlichen Friedhofträgern werden die Plätze in den Leichenhäusern und insbesondere die Zahl der Kühlplätze abgefragt. Hinzugerechnet werden die Kapazitäten in Kliniken und bei Bestattungsunternehmen.

MINT-Tipp des Tages: Flüssigkeiten stapeln – Das Phänomen der Dichte erforschen

Wieso schwimmt Erdöl nach einem Tankerunglück zunächst immer auf der Meeresoberfläche? Wieso kann man manche Flüssigkeiten miteinander vermischen und manche nicht? Wieso geht die Gummiente in der Badewanne niemals unter?

Das sind Fragen, die uns im Alltag häufig begegnen und eine Gemeinsamkeit haben: In allen Fällen spielt die sogenannte Dichte eines Materials eine entscheidende Rolle, also das Verhältnis zwischen der Masse eines Körpers und dessen Gewicht. Auf den ersten Blick klingt das ziemlich kompliziert, doch anhand spannender Experimente mit unterschiedlichen Flüssigkeiten kann man das Phänomen leicht verständlich machen. Diese kannst du jederzeit problemlos zu Hause ausprobieren.

Was du dazu brauchst: verschiedene Flüssigkeiten wie Honig, Speiseöl, Spülmittel oder ähnliches, ein hohes durchsichtiges Gefäß (z.B. eine Flasche oder einen Messbecher), eine Küchenwaage, kleine Becher und verschiedene kleine Gegenstände aus dem Haushalt.

Eine Anleitung zu den Experimenten und einer Erklärung zum Thema Dichte findet sich hier.

06.04.2020

Lokales Testzentrum erhöht Zahl der Testungen

Das Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf, das am 30. März seinen Betrieb aufgenommen hat, erhöht die Zahl der Testungen. Waren es in der ersten Woche 36 Tests am Tag, wurde die Kapazität jetzt auf bis zu 58 Tests pro Tag ausgeweitet. Getestet wird, wer Krankheitssymptome aufweist, in den letzten 14 Tagen in engem Kontakt mit positiv getesteten Personen stand und deshalb vom Gesundheitsamt oder der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) einen Termin erhält.

Am heutigen Montag sind acht Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Gesamtzahl stieg auf 263. Die geringere Zahl am Sonntag und heute dürfte darauf zurückzuführen sein, dass am Samstag und am Sonntag keine Testungen im lokalen Testzentrum erfolgt sind. Die Zahlen geben jedenfalls keinen Anlass für die Annahme einer Trendwende. Es steht zu befürchten, dass die Zahlen morgen wieder höher sein werden.

Zulassung eines Fahrzeuges per Post

Die Möglichkeit, während der Ausgangsbeschränkungen als Privatperson ein Fahrzeug per Post zuzulassen, ist angelaufen. Was bei einem Antrag auf Zulassung zu beachten ist, ist in der Homepage des Landkreises unter Kfz-Zulassung nachzulesen. Etliche Bürger haben die Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II (Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein) nur als Kopie vorgelegt. Die Zulassungsstelle weist darauf hin, dass diese Unterlagen im Original vorzulegen sind. Entsprechende Hinweise in der Homepage wurden ergänzt.

MINT-Tipp des Tages: Phänomen „Fake News“ – wie sie funktionieren und wieso es so schwer ist, sie zu erkennen

Gerade in den digitalen Medien erleben wir täglich eine Nachrichtenflut. Umso wichtiger ist es, zu erkennen, was man glauben kann und was nicht.

Das Erkennen und Bewerten von Nachrichten ist schwierig, daher sind auf der Webseite der Lernenden Region ein paar kurze Tipps zu finden, wie dies möglich ist.

Dort gibt es auch Erklärvideos mit spannenden Informationen zu Fake News, Social Bots und wieso es für uns alle schwer ist, sich nicht von Fake News beeinflussen zu lassen.

05.04.2020

Zahl der Todesfälle steigt auf Acht

Es ging leider noch trauriger: die an sich positive Feststellung, dass es in den letzten 24 Stunden nur vier neue Infektionen gab und die Gesamtzahl damit auf 255 angestiegen ist, verblasst hinter der Feststellung, dass es im selben Zeitraum drei weitere Todesopfer zu beklagen gibt.

Jeweils in einem Krankenhaus sind verstorben eine 56-jährige Frau, ein 79-jähriger Mann und ein 90-jähriger Mann.

In unserer Pressemitteilung vom Freitag haben wir von positiv bestätigten Fällen im Seniorenhaus in Schwarzenfeld berichtet. Richtigzustellen ist, dass Träger dieser Einrichtung die CuraVivum GmbH ist. Irrtümlich war als Träger noch SeniVita genannt worden. Diese Gesellschaft ist nicht mehr Träger dieser Einrichtung.

04.04.2020

Zwei Tote und 32 neue Infizierte

Behelfskrankenhaus in Oberviechtach wird vorbereitet

Die Bilanz der letzten 24 Stunden ist traurig: Im Klinikum Amberg starb gestern ein 60-jähriger Mann, im Klinikum Weiden starb heute ein 52-jähriger Mann. Beide Männer stammen aus dem Landkreis Schwandorf. Damit sind insgesamt fünf Menschen an Corona gestorben. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist um 32 auf aktuell 251 Fälle angestiegen.

Um auch im Falle einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet zu sein, wird in Oberviechtach in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Bettgestelle für 100 Patienten stehen bereit. Die 40 Bundeswehrbetten, die am Donnerstag mit einem Sattelzug von Sulzbach-Rosenberg nach Oberviechtach transportiert wurden, wurden heute mit Kräften des Roten Kreuzes und der Johanniter aufgebaut. Das THW Oberviechtach hat damit begonnen, den Außenbereich der Notaufnahme zum geschlossenen Screening-Bereich umzubauen. Die Verträge für die Essensverpflegung, Arbeitskleidung und Wäsche stehen kurz vor der Beauftragung. EDV und Telefonversorgung wurden aufgebaut. Hergestellt wurden auch die Schnittstellen zur Asklepios Klinik. Nachdem die Arbeitsgruppe Hilfskrankenhaus im Rettungsdienstbereich Amberg die Ermittlung des Materialbedarfs abgeschlossen hat, wurde die entsprechende Bestellung getätigt. Seit gestern wird auch die Personalplanung durchgeführt.

Der Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar arbeitet derzeit ein Konzept für COVID-19-Schwerpunktpraxen für das Gebiet des Landkreises Schwandorf aus.

Für Kinder erklärt:

Das Coronavirus - warum es so gefährlich ist (BR24).

Informationen für Erwachsene zum Coronavirus sind hier zusammengefasst.

Allgemeiner Hinweis zur Zählweise bei Toten:

Das Landratsamt Schwandorf meldet Todesfälle von Personen, die im Landkreis Schwandorf gewohnt haben. Unerheblich ist dabei, ob die Person im Landkreis Schwandorf oder in einer Klinik etwa in Regensburg, Amberg oder Weiden gestorben ist.

Nicht gemeldet wird von uns, wenn eine Person in einem Krankenhaus im Landkreis Schwandorf stirbt, die in einem Nachbarlandkreis gewohnt hat.

Für die Statistik und damit die Zählweise gilt allein das Wohnortprinzip, nicht der Ort des Todes.

Von daher wird jeder Corona-Tote, der von uns gemeldet wird, immer aus dem Landkreis Schwandorf stammen.

03.04.2020

Jetzt deutlich über 200 Fälle

Auch Altenheim betroffen – Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Bei der heutigen Videokonferenz der Führungsgruppe Katastrophenschutz wurden die aktuelle Lage erörtert und Entscheidungen getroffen. Erfreulich ist, dass nahezu alle Kräfte, die sich auf den Aufruf des Landratsamtes zur Mithilfe im Bedarfskrankenhaus in Oberviechtach gemeldet haben, auch bereit sind, im Krankenhaus in Schwandorf zu helfen. Die Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen. Vorerst bleibt das Amt bei der getroffenen Regelung, ist aber bereit, die Entsorgungssituation nächste Woche neu zu bewerten.

Aufgrund verschärfter infektionsrechtlicher Vorschriften sind alle Menschen, die an Corona verstorben sind, in Leichensäcken zu bestatten. Das Landratsamt hat Kontakt zu allen Gemeinden und Bestattungsunternehmern aufgenommen und kümmert sich um die zentrale Beschaffung und Vorhaltung der Leichensäcke.

Auch in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sind Verdachtsfälle auf Corona aufgetreten. Positiv bestätigt sind Fälle im SeniVita Seniorenhaus in Schwarzenfeld. Betroffen sind ein Bewohner und zwei Pflegekräfte. Der Bewohner befindet sich zurzeit stationär im Krankenhaus, die Pflegekräfte sind in häuslicher Quarantäne.

26 neue Fälle

Seit gestern um 16.00 Uhr (Stand der gestrigen Pressemitteilung) sind 26 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 20. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 219 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

MINT-Tipp des Tages: Seife herstellen

In dieser Anleitung wird erklärt, wie Kinder selbst Seife herstellen können. Hierbei geht es darum, Seife aus Seifenresten herzustellen, nicht ums sogenannte Seifensieden, da dabei gefährliche Natronlauge benötigt würde. Um sicher mit Kindern aller Altersstufen Seife herzustellen, braucht man folgendes Material: Ein Stück Naturseife oder Seifenreste, eine Küchenreibe, kleine Schälchen, Wasser, Seifenfarbe, Duftöle, kleine Förmchen (z.B. Pralinenformen oder Ausstecher) und Dekorationsmaterial, wie z.B. Blüten o.ä. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass alle Materialien gut verträglich auf der Haut sind.

Anleitung: Reibe zunächst die Seife zu kleinen Spänen und gib Sie in eine Schale. Erwärme die Seifenspäne in der Mikrowelle oder einem Wasserbad, bis sie flüssig sind. Vermische die Flüssigkeit nach Belieben mit Farbe und Düften. Gieße die Masse im Anschluss vorsichtig in die kleinen Förmchen. Lege auch die Dekoration mit darauf. Lass die Förmchen mit der Seife nun über Nacht stehen, damit sie aushärten kann. Jetzt ist allerdings Geduld gefragt: Bis du deine Seife verwenden kannst, musst du ein bis zwei Wochen warten.

Eine genaue Anleitung ist über die Webseite der Lernenden Region abrufbar.

Dort befinden sich auch alle bisherigen Experimente und Anleitungen.

02.04.2020

Führungsgruppe tagt in erweiterter Runde

Dr. Stephan Gilliar zum Versorgungsarzt ernannt – 17 neue Fälle

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling tagte heute in einer erweiterten Zusammensetzung. Neben den Fachkräften des Landratsamtes waren Vertreter des THW, des Roten Kreuzes, der Johanniter und der Bundeswehr anwesend. Die Ärzteschaft war mit vier Personen vertreten. Außer der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Daniela Hierhammer, waren dies die Herren Doktores Stephan Gilliar und Jochen Spieß sowie MDM Marc Bigalke. Die Ärzte üben jeweils unterschiedliche Funktionen aus.

Dr. Daniela Hierhammer ist als Leiterin des Gesundheitsamtes, das eine Abteilung des Landratsamtes ist, von der ersten Minute an mit der Abwicklung der Corona-Pandemie befasst. Der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme des Klinikums St. Marien in Amberg, MDM Marc Bigalke, ist zum Ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz für den gesamten Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Amberg bestellt. Sein Wirkungsbereich umfasst die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg. Herr Bigalke hat seinen Sitz im Amberger Congress Centrum. Der Ärztliche Leiter FüGK hat die Aufgabe, das Betten- und Behandlungskapazitätenmanagement sowie die Patientenströme aller Einrichtungen in der jeweiligen Versorgungsregion für die Bekämpfung der Corona-Pandemie übergeordnet zu steuern.

Ihm zur Seite steht als Ärztlicher Fachberater des Katastrophenschutzes auf der Ebene des Landkreises Schwandorf der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses St. Barbara Schwandorf, Dr. Jochen Spieß. Auch zu seinen Aufgaben gehört die Organisation der Krankenhausbelegung.

Versorgungsarzt mit Sitz am Landratsamt

Für den Landkreis Schwandorf wurde Herr Dr. Univ. Bologna Stephan Gilliar aus Nabburg von Landrat Thomas Ebeling zum Versorgungsarzt ernannt. Dr. Gilliar hat heute seinen Sitz am Landratsamt Schwandorf genommen. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, im Landkreis eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalls erforderlich ist.

17 neue Fälle

Seit gestern um 16.00 Uhr (Stand der gestrigen Pressemitteilung) sind 17 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 14. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 193 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

Auch junge Patienten sind stationär

Mit Sorge war in der heutigen Runde festzustellen, dass auch junge Patienten in die Notaufnahme eingeliefert werden, die intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden müssen. Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach schreiten die Arbeiten voran. Heute treffen weitere 40 Betten aus Beständen der Bundeswehr ein. Auch für die Essensverpflegung der Patienten, mit denen in Oberviechtach geplant wird, hat das Landratsamt Lösungen entwickelt und gefunden.

MINT-Tipp des Tages: Eingabestift für Tablet und Smartphone selbst bauen

In vielen Bereichen unseres Lebens spielen Touchscreens eine wichtige Rolle, das bedeutet, dass Geräte nur durch die Nutzung unserer Finger oder eines speziellen Stifts reagieren. Mit der folgenden Anleitung kannst du so einen Stift leicht selbst bauen.

Benötigtes Material: Einen Bleistift, Alufolie, Schaumstoff (oder einen Küchenschwamm), einen Gummihandschuh, ein starkes Nähgarn, Klebstreifen, Schere und eventuell etwas Dekomaterial.

Eine Erklärung, wie so ein Touchscreen genau funktioniert, gibt es hier. 

01.04.2020

28 Patienten wieder gesund
Aber am Mittwoch 42 neue Fälle im Landkreis

Seit dem 8. März beleuchtet das Landratsamt jeden Tag die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen. Konnte es in den ersten 14 Tagen schon rein statistisch keine „Gesunden“ geben, weil die Zeit der häuslichen Quarantäne zwei Wochen beträgt, kann gut dreieinhalb Wochen nach Ausbruch des ersten Falls eine erste Bilanz gezogen werden. „Von all denen, die ich in den letzten Wochen gemeldet habe, sind 28 Patienten wieder genesen. Der überwiegende Rest befindet sich noch in der Zwei-Wochen-Frist, in der man als krank gilt, auch wenn man keine ernsteren Beschwerden verspürt“, teilte Pressesprecher Hans Prechtl mit.

Zu einer Entwarnung besteht freilich kein Anlass. Allein am heutigen Mittwoch sind bislang (Stand 16.00 Uhr) 42 neue Fälle zu verzeichnen. „Das ist die höchste Zahl, die wir bislang an einem Tag hatten“, berichtet Prechtl. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 176 angestiegen.

Das Bürgertelefon mit seinen zehn Plätzen ist nach wie vor stark ausgelastet. Es ist unter der Telefonnummer 09431 471-150 erreichbar. Im Gespräch ist das Landratsamt mit einem Taxiunternehmer, der bereit ist, ein Fahrzeug so nachzurüsten, dass positiv getestete Personen sicher transportiert werden können, etwa für die Entlassung aus dem Krankenhaus.

Selbst in der Krise sind juristische Feinheiten aufgetaucht, die von außen in die Behörde hineingetragen wurden. Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken herstellen, dürfen diese nicht als „Schutzmasken“ bezeichnen. Der Begriff „Schutzmasken“ bleibt nach dem Medizinproduktegesetz solchen Masken vorbehalten, die bestimmte medizinische Zertifizierungen erfüllen. Bei selbst geschneiderten Masken wird künftig von „Mund- und Nasenmasken“ gesprochen werden.

MINT-Tipp des Tages: Leonardobrücke – Eine Brücke bauen ohne Seile und Schrauben

Wenn man an den Bau einer Brücke denkt, vermutet man zunächst einmal viel Aufwand. Da wird entsprechendes Material gebraucht und natürlich auch noch Werkzeuge und Hilfsmittel, um die einzelnen Bestandteile zusammenzuhalten. Oder etwa nicht?

Alles, was für den Bau benötigt wird, sind mindestens acht Holzlatten. Die Größe ist egal, es können auch kleine Eisstiele sein, je nachdem, wie groß die Brücke werden soll.

Überlege dir, wie du die Holzteile verbauen musst, damit die Brücke ganz ohne Werkzeug, Schrauben und Leim hält. Wie erklärst du dir das? Wo entdeckt man das Phänomen noch?

Eine Auflösung mit einer Bauanleitung und der Erklärung zum Phänomen gibt es hier

31.03.2020

Auch das Krankenhaus Schwandorf sucht Personal
Heute elf neue Fälle – zwei Tote - Änderung des Kfz-Zulassungsverfahrens

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag spätnachmittags und heute früh zwei weitere Coronavirus-Patienten in einem Krankenhaus verstorben. Es handelt sich um zwei Männer mit den Geburtsjahrgängen 1929 und 1939. Damit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf drei angestiegen. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöhte sich heute um elf Fälle auf jetzt 134.

Das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf sucht Personal

Bevor das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach belegt wird, sind zunächst in allen Krankenhäusern der Region die bestehenden Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Auch das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf wird seine Bettenkapazitäten ausbauen. Für die Kapazitätserhöhung fehlt aber das benötigte Personal. Das Landratsamt ruft deshalb Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern dazu auf, sich für eine vorübergehende Tätigkeit im Krankenhaus zu melden. Gedacht ist auch an Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Bei allen Personen, die sich für eine Beschäftigung im Behelfskrankenhaus in Oberviechtach gemeldet haben, wird die Kreisbehörde nachfragen, ob diese Personen auch zu einem Einsatz in Schwandorf bereit wären. Wer im Krankenhaus in Schwandorf aushelfen möchte, sollte seine Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail mitteilen. Der Landkreis Schwandorf benötigt derzeit jede Hilfe und bedankt sich bei allen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

Besucherverkehr für Privatpersonen bei der Zulassungsstelle

Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen können Privatpersonen derzeit die Zulassungsstelle nicht aufsuchen. Für diesen Personenkreis besteht jedoch ab sofort die Möglichkeit, einen Antrag auf Zulassung eines Fahrzeuges per Post einzureichen. Antragsteller, die zum Personenkreis der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur und Daseinsvorsorge gehören, werden bevorzugt bearbeitet. Wer eine Zulassung auf dem Postweg einreichen möchte, hat bestimmte Vorgaben zu beachten, die seit heute auf der Homepage des Landkreises ausführlich beschrieben sind. Diese Hinweise finden sich hier.

MINT-Tipp des Tages: Galvanisieren

Beim Galvanisieren werden elektrisch leitende Gegenstände mit einer Metallschicht überzogen - und das ganz ohne sie zu berühren. Das kann man sehr gut selbst zu Hause ausprobieren. Dafür brauchst du nur eine kleine Schale, Tafelessig, eine Kupfermünze und eine Büroklammer. Lege die Kupfermünze und eine Büroklammer so in die Schale, dass sie sich nicht berühren. Befülle die Schüssel mit Tafelessig oder Essigessenz bis die beiden Gegenstände bedeckt sind. Jetzt gilt es zu warten. Beobachte regelmäßig. Was siehst du nach zehn Minuten? Was nach acht Stunden? Wie sieht es am nächsten Tag aus? Überlege dir, was hat sich verändert und wieso.
Erklärung hier

30.03.2020

600 Personen in häuslicher Quarantäne

Landkreis lässt Schutzmasken nähen - Erste Bußgelder verfügt

Neu ab heute: MINT-Tipp des Tages. Jeden Tag neue Experimente und Phänomene

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag neun weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Zahl auf 123 erhöht. 21 Patienten werden stationär betreut, davon zehn auf der Intensivstation. Zudem befinden sich rund 600 Kontaktpersonen aus dem Landkreis in behördlich angeordneter Quarantäne.

Wie mitgeteilt (unsere Pressemitteilung Nr. 20 vom 24. März), sind wir dazu übergegangen, nur mehr die Fallzahlen, aber nicht mehr weitere Details wie Alter, Geschlecht und Wohnort zu nennen. Die Bitte, zumindest die Wohnorte zu veröffentlichen, wurde in den letzten Tagen mehrmals an uns herangetragen. Wir haben uns unsere Entscheidung nicht leicht gemacht und sie aufgrund der Zuschriften auch nochmal überdacht. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir die geänderte Praxis beibehalten werden. Die Mitteilung der Wohnorte könnte ein falsches Sicherheitsgefühl geben, wenn in der Gemeinde noch kein Fall vorliegt. Jedenfalls ist das Risiko, sich anzustecken, auch in den Gemeinden in gleicher Weise gegeben, in denen noch kein positiver Fall bestätigt ist. Denn Ansteckungen sind möglich, bevor eine positive Testung vorliegt und viele, die positiv getestet sind, haben sich nicht am Wohnort, sondern bei anderen Gelegenheiten infiziert. So kommt man beim Einkaufen oder bei der Arbeit auch mit Personen in Kontakt, die nicht in der Gemeinde wohnen. Auch andere Behörden nennen nur mehr die Zahlen und keine weiteren Details.

Schutzmasken werden genäht

Das Landratsamt hat am Samstagabend eine Materiallieferung für die Herstellung von Schutzmasken erhalten. Die Anlieferung erfolgte über das THW. Drei Schneidereien im Landkreis werden mit der Verarbeitung des Stoffes beauftragt. Privatpersonen oder ehrenamtliche Helferkreise, die selbst Schutzmasken genäht haben und diese zur Verfügung stellen möchten, können die Masken beim Landratsamt abgeben. Die Kontaktaufnahme ist per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de oder telefonisch unter 09431 471-282 möglich. Das Landratsamt verteilt die gesammelten Masken über die Rettungsdienste an Bedarfsträger. Auch wenn diese Masken nicht die gleiche Schutzwirkung entfalten wie die industriell gefertigten Mund- und Nasenschutzmasken, können sie einen Beitrag zur Verminderung des Infektionsrisikos leisten.

Teststation nahm Betrieb auf

Das lokale Testzentrum in Schwandorf ist heute um 9.30 Uhr mit den ersten Terminen in Betrieb gegangen. Getestet werden kann, wer Krankheitssymptome aufweist und in den letzten 14 Tagen in engem Kontakt mit positiv getesteten Personen stand. Die Auswahl des Personenkreises und die Vergabe der Termine erfolgt über das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

Problemmüllsammlung verschiebt sich

Nachdem die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert wurden, entfallen auch die in diesen Zeitraum fallenden Termine der Problemmüllsammlung. Ursprünglich war der Start dieser Aktion für den 2. April vorgesehen. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Erste Bußgelder verfügt

Wie überall in Bayern werden die geltenden notwendigen Ausgangsbeschränkungen von den meisten Personen beachtet. Leider gibt es aber auch im Landkreis einige Zeitgenossen, die rücksichts- und verantwortungslos handeln. „Gemeldete Verstöße werden umgehend abgearbeitet“, bekräftigt die Behörde. Die ersten Bußgeldbescheide an Personen, die ohne triftigen Grund unterwegs waren, wurden bereits versandt. Zur Zahlung werden in den bisher bearbeiteten Fällen einschließlich Gebühren 178,50 Euro fällig. „Wir entscheiden mit Augenmaß, aber bei Wiederholungstätern würde es spürbar teurer werden“, bittet Pressesprecher Hans Prechtl alle Bürger um Vernunft.

MINT-Tipp des Tages - Heute: Selbstgemachte Knetmasse

In Zusammenarbeit mit der Lernenden Region wird das Landratsamt jeden Tag ein Angebot für Eltern und Kinder zur Verfügung stellen, um die Zeit zu Hause sinnvoll zu nutzen. Das MINT-Management sorgt für spannende Experimente und Erklärungen für verschiedene Altersgruppen.

Mit Knetmasse kann man viele spannende und kreative Sachen gestalten. Und: Man kann sie ganz leicht mit Dingen herstellen, die man in jedem Haushalt findet. Du brauchst dafür Mehl, Salz, Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe, Schraubgläser und Einmalhandschuhe. Ein Experiment, von dem du auch später noch etwas hast. Anleitung Knetmasse

Alle Experimente und Phänomene, die auf der Seite des Landkreises veröffentlicht werden, finden sich auch auf der Seite der Lernenden Region.

29.03.2020

Jetzt leider dreistellig - Bislang am heutigen Sonntag 17 neue Fälle

Im Landkreis Schwandorf wurde aktuell bei 114 Personen das Coronavirus positiv getestet. Genau drei Wochen ist es her, dass am Sonntag, 8. März, der erste Fall vermeldet werden musste. Seitdem haben sich die Zahlen im Landkreis wie folgt entwickelt:

     Tag            neue Infektionen          Gesamtzahl

    8. März                      1                                  1

    9. März                      0                                  1

  10. März                      1                                  2

  11. März                      3                                  5

  12. März                      0                                  5

  13. März                      2                                  7

  14. März                      3                                10

  15. März                      2                                12

  16. März                      1                                13

  17. März                      1                                14

  18. März                      6                                20

  19. März                      3                                23

  20. März                      1                                24

  21. März                      8                                32

  22. März                      7                                39

  23. März                      5                                44

  24. März                    13                                57

  25. März                    14                                71

  26. März                      3                                74

  27. März                      5                                79

  28. März                    18                                97

  29. März                    17                              114         Stand: 14.30 Uhr

 

Informationen zum Coronavirussind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

28.03.2020

Erster Todesfall im Landkreis Schwandorf - Bislang heute 13 neue Fälle

Im Landkreis Schwandorf ist leider der erste Todesfall im Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Eine 81-jährige Patientin verstarb am Freitagabend im St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf.

Seit unserer Pressemitteilung gestern um 14 Uhr sind 16 neue positive Fälle zu verzeichnen, davon 13 am heutigen Samstag bis 12 Uhr.

Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 92 angestiegen.

Informationen zum Coronavirussind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

27.03.2020

Corona und kein Ende

Im Landkreis Schwandorf sind am Freitag bis 14.00 Uhr zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine der beiden Personen wird stationär behandelt. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 76 angestiegen.

Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach sind die Arbeiten weit gediehen. Medizinische Fragen wie etwa die Ausstattung mit Behandlungs- und Untersuchungsgeräten sowie Medikamenten werden abgestimmt.

In personeller Hinsicht stehen derzeit 15 Ärzte, 16 Personen für die Pflege und sieben Personen für die Verwaltung zur Verfügung.

Weitere Meldungen nimmt das Landratsamt, am besten per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de , gerne entgegen.

Für die Teststation sind die Auswahl des Labors und der Transport der Proben zum Labor geregelt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

26.03.2020

Lokales Testzentrum startet am Montag - Gesundheitsamt und KVB sind die Betreiber – 14 Patienten stationär

Nachdem das THW Schwandorf gestern und auch heute den Aufbau des Testzentrums mit 25 Kräften maßgeblich unterstützt hat, arbeitet das Landratsamt am Feinschliff dieser Einrichtung. Die EDV wird installiert, das Testlabor ausgewählt und der Transport der Proben zu diesem organisiert. Auch an Security ist gedacht. Betrieben wird das Testzentrum vormittags vom Gesundheitsamt und nachmittags von der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

Getestet werden nur Personen, die Krankheitssymptome aufweisen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in den letzten 14 Tagen in engen Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Alle Personen, die getestet werden, werden von den Behörden kontaktiert, um einen Termin zu vereinbaren. Über die Auswahl des zu testenden Personenkreises entscheiden Gesundheitsamt und KVB.

Die Zahl der im Landkreis positiv getesteten Personen ist auf 74 angestiegen. Waren gestern nach Ergehen der Pressemitteilung noch drei Fälle aufgelaufen, sind heute ebenso bislang drei weitere Fälle hinzugekommen. „Fast wichtiger als diese Zahl ist aber die Feststellung, dass leider zurzeit 14 Personen stationär behandelt werden müssen, davon sechs auf der Intensivstation“, berichtet Pressesprecher Hans Prechtl.

 

Desinfektionsmittel aus Stulln

Da der Bedarf an Desinfektionsmitteln nahezu überall auf der Welt deutlich angestiegen ist, kann es zu Lieferengpässen kommen. Um die Versorgung jedenfalls für die kritische Infrastruktur, zu der auch das Gesundheitssystem und die Einsatzkräfte gehören, aufrecht zu erhalten, möchte das Landratsamt mit einem Unternehmen aus Stulln zusammenarbeiten. Die Behörde liefert den Rohalkohol und im Unternehmen, das in der Herstellung chemischer Produkte erfahren ist, erfolgt die fachgerechte und sicherheitsbewusste Mischung der Desinfektionsmittel in größeren Mengen.

Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach schreiten die Arbeiten voran. Aktuelle Themen sind die Organisation der Patienteneinlieferung und die Nutzung der Funktionsdiagnostik wie etwa Labor und Röntgenstelle. Es erfolgen Feinabstimmungen, was getrennt und was gemeinsam mit der Asklepios-Klinik durchgeführt werden kann. Bürgermeister Heinz Weigl und sein Bauhofteam unterstützen die notwendige Verbesserung einer Zuwegung, damit das Untergeschoss auch über die grüne Wiese optimal erreicht werden kann.

Helferausweis für Einkaufshilfen

Helfer, die für mehrere Menschen einkaufen und deshalb größere Mengen benötigen, können in den nächsten Tagen eine Bestätigung erhalten, die sie als ehrenamtlichen Corona-Helfer ausweist. Dieses Projekt ist bei der Lernenden Region angesiedelt. Den Ausweis können diejenigen Privatpersonen und Initiativen erhalten, die in der Übersicht des Landratsamtes gelistet sind.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

25.03.2020

Landkreis errichtet lokales Testzentrum - Landkreislauf wird verschoben – elf neue Fälle

Das Konzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sieht die Etablierung von lokalen Testzentren Coronavirus/Covid-19 in den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten vor. Für den Landkreis Schwandorf wird das Testzentrum in den Räumlichkeiten des Sepp-Simon-Stadions neben der Oberpfalzhalle in Schwandorf entstehen. Als Betreiber stehen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk „Gewehr bei Fuß“. Für die Teststelle ist ein fünfstufiger Ablauf geplant: Eingang mit Wartebereich, Sichtung, Registrierung, Beprobung und Ausgangsbereich.

Die Errichtung des Testzentrums war eines der Ergebnisse, das heute in der Führungsgruppe Katastrophenschutz auf den Weg gebracht wurde. Unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling tagte dieser Stab im Landratsamt unter ergänzender Beteiligung der Polizei, der Bundeswehr, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Das Testzentrum, das in einigen Tagen einsatzbereit sein soll, ist ein weiterer Schritt, um der steigenden Fallzahl der Infektionen Rechnung zu tragen. Getestet werden Personen, die Krankheitssymptome aufweisen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in den letzten 14 Tagen in engen Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Für die Testung ist eine telefonische Voranmeldung zwingend erforderlich. Die dafür maßgebliche Telefonnummer wird noch bekanntgegeben.

 

Freiwillige melden sich für Behelfskrankenhaus

Auf den Appell vom Dienstag, wonach für das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind, gesucht werden, sind erfreuliche Meldungen eingegangen. Zusammen mit denjenigen Kräften, die das Landratsamt bereits vor dem Aufruf geworben hatte, stehen im Moment neun Ärzte, neun Pflegekräfte und zwei Verwaltungskräfte auf der Liste. Weitere Kräfte werden gesucht, zumal nicht jeder, der sich bislang freiwillig zur Verfügung stellt, diese Aufgabe in Vollzeit übernehmen kann.

Seit der gestrigen Pressemitteilung sind elf neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöht sich damit auf 68.

Landkreislauf 2020 wird verschoben

Das Organisationsteam hat sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, aber nun ist es beschlossene Sache. Der für den 16. Mai geplante Landkreislauf wird verschoben. Die Gesundheit der Läuferinnen und Läufer und die Gesundheit aller Helferinnen und Helfer steht für den Verein Partner für den Landkreis Schwandorf e.V., der Veranstalter des Landkreislaufs ist, an oberster Stelle. „Die Verschiebung des Landkreislaufs ist die einzig vernünftige Entscheidung“, betont der Veranstalter. Als Ersatztermin ist Samstag, der 17. Oktober 2020 ins Auge gefasst. Dieser Ersatztermin muss aber noch mit den Helferteams, den Feuerwehren vor Ort und allen anderen Beteiligten abgestimmt werden. Die bisherigen Anmeldungen werden storniert und die Startgebühren zurück überwiesen. Das Team vom Landkreislauf wünscht allen Sportlern Gesundheit und viel Spaß beim Einzeltraining.

Abfälle sachgerecht entsorgen

Da die Zahl der ambulant betreuten Patienten zunimmt, erinnert die Kreisbehörde an das Erfordernis, alle Abfälle, die zu Hause von Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten erzeugt wurden wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz oder Hygieneartikel in stabile Müllsäcke zu verpacken, diese durch Verknoten oder Zubinden sicher zu verschließen und erst dann in die Restmülltonne zu geben. In dieser Ausnahmesituation sollten zum Beispiel auch Joghurtbecher, aus denen Patienten gegessen haben, über die Restmülltonne und nicht über den Wertstoffsack entsorgt werden.

Stichwahlen in vier Gemeinden

In Bruck, Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Schwandorf wird am Sonntag die Stichwahl für die Wahl zum Bürgermeister stattfinden. Auch bei diesen Wahlen, die ausschließlich als Briefwahlen stattfinden, darf mit der Auszählung der Stimmen erst ab 18 Uhr begonnen werden. Bei einer früheren Auszählung wäre das Wahlgeheimnis derjenigen Wähler gefährdet, die ihre Wahlbriefe erst kurz vor 18 Uhr beim Rathaus einwerfen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst. Heute wurde eine ausführliche Pressemeldung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums eingestellt, aus der ersichtlich ist, was für Freiberufler und Unternehmen erlaubt ist. Die Frage, welche Geschäfte geöffnet und welche geschlossen sind, wird beantwortet. Ebenso wurden unter „Wirtschaft“ Adressen für Pendler eingestellt, die aufgrund der Grenzschließung im Landkreis Schwandorf übernachten möchten.

24.03.2020

Pflegehilfskräfte dringend gesucht - Landkreis errichtet Behelfskrankenhaus – Steigende Fallzahl auf 57

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigenden Fallzahlen und einer größer werdenden Zahl an notwendigen stationären Betreuungen plant der Landkreis Schwandorf vorausschauend die Einrichtung eines Behelfskrankenhauses in Oberviechtach. Zum Einsatz kommen soll diese Einrichtung erst dann, wenn die Kapazitäten der anderen Krankenhäuser vollständig ausgeschöpft sind und dort weitere Patienten nicht mehr aufgenommen werden können. Errichtet wird das Notkrankenhaus in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik Oberviechtach.

Für diese notfallmäßig zu errichtende Einrichtung sucht das Landratsamt Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind. Die Kreisbehörde freut sich auch über Meldungen von Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Die besondere Betroffenheit hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Hochrisikogruppe wird dabei entsprechend berücksichtigt. Interessierte und verfügbare Personen teilen Ihre Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de  mit.

Der Landkreis Schwandorf benötigt derzeit jede Hilfe und bedankt sich bei allen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Personen, die ihre Bereitschaft mitteilen, werden für weitere Einzelheiten von der Katastrophenschutzbehörde kontaktiert.

 

In den letzten 24 Stunden wurden 14 Personen positiv getestet, so dass sich die Zahl der mit Corona Infizierten auf 57 erhöht hat. Betroffen sind eine 28-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof, ein 39-jähriger Mann aus Oberviechtach, zwei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 31 und 75 Jahren, ein 50-jähriger Mann aus Wackersdorf, eine 52-jährige Frau aus Bodenwöhr, ein 45-jähriger Mann aus Schwarzenfeld, eine 24-jährige Frau aus Schwarzenfeld, eine 45-jährige Frau aus Neunburg vorm Wald, zwei Männer aus Schwandorf im Alter von 69 und 71 Jahren, eine 40-jährige Frau aus Fensterbach, ein 54-jähriger Mann aus Nittenau, eine 21-jährige Frau aus Teublitz. Weitere positive Fälle am heutigen Dienstag sind leider nicht auszuschließen.

Wegen der Vielzahl der Fälle wird das Landratsamt künftig nur mehr die Zahlen, aber nicht mehr Wohnort, Alter und Geschlecht der Patienten mitteilen. Die Zahl der Patienten, bei denen eine stationäre Behandlung notwendig ist, hat sich auf elf erhöht.

Bürgertelefon auf zehn Plätze ausgeweitet

Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefon zum Coronavirus wurde aufgrund der sehr starken Auslastung erneut ausgeweitet. War man mit vier Plätzen gestartet, die vor einer Woche auf acht aufgestockt wurden, so wurden jetzt zwei weitere Plätze eingerichtet, auf denen gleichzeitig gesprochen werden kann. Um das zu realisieren und dabei auch die gebotenen Abstände zwischen den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten zu können, wurde das Telefonteam vom ersten Stock des Landratsamtes in das Untergeschoss verlegt. Die Telefonnummer bleibt dieselbe.

Behoben ist eine Unstimmigkeit mit dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Dort waren bis gestern keine Fallzahlen aus dem Landkreis Schwandorf abrufbar. „Wir haben jeden Tag korrekt gemeldet, manchmal auch zweimal am Tag, aber es gab ein Software-Problem, das jetzt vom Tisch ist“, freut sich Pressesprecher Hans Prechtl, der es für wichtig erachtet, dass öffentliche Informationsquellen glaubwürdig sind. „Die Sache ist damit aber abgehakt“, leitet er zum nächsten Thema über.

Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen

Solange die von der Bayerischen Staatsregierung verordnete Ausgangssperre gilt, bleibt es dabei, dass die Recyclinghöfe im Landkreis Schwandorf geschlossen bleiben. Absoluten Vorrang hat es, mögliche Infektionswege soweit wie möglich zu unterbinden. Für die regelmäßig anfallenden Abfälle des täglichen Lebens bleibt die Entsorgung vollständig gesichert, da Restmülltonne, Papiertonne und graue und blaue Wertstoffsäcke termingerecht entleert bzw. abgeholt werden. „Große Entrümpelungsaktionen passen nicht in diese Zeit, die von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein muss“, bittet Prechtl um Verständnis für diese Entscheidung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

23.03.2020, 16:50 Uhr

Vier Corona-Fälle am Montag

Zahlreiche Einkaufshilfen – Kfz-Zulassung nur für gewerbliche Fälle

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 43 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 77-jährige Frau aus Schwandorf, eine 87-jährige Frau aus Nittenau, eine 70-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof und einen 24-jährigen Mann aus Wernberg-Köblitz. Drei dieser neuen Patienten werden stationär versorgt. Insgesamt befinden sich derzeit zehn Corona-Patienten in den Krankenhäusern in Schwandorf und Burglengenfeld. Vier davon werden auf der Intensivstation behandelt.

In unsere Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de haben wir eine Übersicht aller bislang gemeldeten Nachbarschaftshilfen und Helferkreise eingestellt. Erfreulicherweise haben sich in kurzer Zeit rund 30 Initiativen gebildet. Weitere Einkaufshilfen können an die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de oder laura.weidinger@landkreis-schwandorf.de  gemeldet werden.

Aufgrund der für ganz Deutschland geltenden Ausgangsbeschränkungen ergeben sich auch Änderungen für den Betrieb der Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle. Besucherverkehr ist für Privatpersonen derzeit nicht erlaubt. Zulassungsvorgänge von gewerblichen Fahrzeughaltern, zum Beispiel von Autohändlern, Firmen oder systemrelevanten Unternehmen, werden weiterhin abgearbeitet.

Informationen zum Coronavirus und die Telefonnummer des Bürgertelefons sind auf der genannten Homepage zusammengefasst.

23.03.2020, 14:45 Uhr

Nachbarschaftshilfen und Helferkreise

In einigen Gemeinden haben sich in vorbildlicher Weise Nachbarschaftshilfen und Helferkreise gebildet, die insbesondere älteren Menschen beim Einkaufen helfen.

Die Liste der Hilfsangebote finden Sie auf dieser Seite oben.

Weitere Meldungen von Pfarreien, Vereinen oder ehrenamtlichen Kräften nimmt die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de oder laura.weidinger@landkreis-schwandorf.de entgegen.

22.03.2020

Sieben neue Corona-Fälle am Sonntag             

Im Landkreis Schwandorf sind am Sonntag bislang sieben weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 39 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen drei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 26, 51 und 57 Jahren sowie drei Männer aus Schwandorf im Alter von 28, 39 und 91 Jahren sowie eine Frau aus Schwandorf im Alter von 26 Jahren. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen hat sich seit Samstag von 250 auf 280 erhöht. Fünf Patienten befinden sich in stationärer Behandlung.

Die 39 bislang gemeldeten Fälle verteilen sich auf den Landkreis wie folgt:

17 Fälle in Schwandorf, 5 Fälle inSchmidgaden, 3 Fälle in Burglengenfeld, je zwei Fälle in Bodenwöhr, Maxhütte-Haidhof,Teublitz und Wackersdorf sowie je ein Fall in Neunburg vorm Wald, Dieterskirchen, Bruck, Wernberg-Köblitz, Nabburg und Schwarzenfeld.

Informationen zum Coronavirus und die Telefonnummer des Bürgertelefons sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

21.03.2020

32 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis - Landratsamt schaltet eigene Webseite zu Corona 

Hilfreiche FAQs

Im Landkreis Schwandorfsind am Samstag bislang acht weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 32 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 84-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 57-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 82-jährige Frau aus Schmidgaden, einen 44-jährigen Mann aus Nabburg, eine 20-jährige Frau aus Schwandorf, eine 48-jährige Frau aus Wernberg-Köblitz, einen 50-jährigen Mann aus Schwarzenfeld und einen 53-jährigen Mann aus Maxhütte-Haidhof. Zwei dieser acht Patienten werden stationär behandelt. Zum Teil sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln, was derzeit geschieht. Im Moment befinden sich im Landkreis insgesamt 250 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aufgrund der vielen Anfragen zum Umgang mit Corona und dem ebenfalls vielfältigen Informationsangebot dazu hat das Landratsamt eine eigene Webseite geschaltet. Diese ist über den Button „Coronavirus“ in der rechten Spalte der Titelseite der Landkreishomepage oder direkt über https://corona.landkreis-schwandorf.de erreichbar. Derzeit sind Hinweise zu den Themen Bürgertelefon, Besucherverkehr, Fragen und Antworten, Pressemitteilungen. Wirtschaft und Abfall abrufbar. Die Seite wird fortlaufend bedarfsgerecht ergänzt werden.

Zu den seit heute Nacht geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern sind auf der offiziellen Webseite der Staatsregierung www.bayern.de hilfreiche FAQs zu konkreten Fragen eingestellt. Der direkte Link lautet:

https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/

Diese Hinweise werden in Kürze auch über unsere neue Internetseite abrufbar sein.

20.03.2020

Ein neuer Fall im Landkreis
Wertstoffhöfe am Samstag geschlossen - Einkaufshilfen

Im Landkreis Schwandorf ist am Freitag ein neuer Infektionsfall bestätigt worden. Betroffen ist ein 42-jähriger Mann aus Schwandorf. Damit hat sich die Zahl auf 24 erhöht.

Aufgrund der heute von der Staatsregierung beschlossenen vorläufigen Ausgangsbeschränkungen bleiben am Samstag in allen Gemeinden im Landkreis die Wertstoffhöfe und die Grüngutannahmestellen geschlossen. Triftige Gründe, dass morgen geöffnet sein müsste, sind nicht ersichtlich. Inwieweit nächste Woche nähere Präzisierungen oder Ausnahmen möglich sind, bleibt abzuwarten.

In einigen Gemeinden haben sich in vorbildlicher Weise Nachbarschaftshilfen und Helferkreise gebildet, die insbesondere älteren Menschen beim Einkaufen helfen. Das Landratsamt möchte diese Initiativen bündeln und bittet deshalb um eine Mitteilung an die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de. Alle Pfarreien, Vereine und ehrenamtlichen Kräfte, die mitmachen möchten, werden gebeten, sich zu melden.

19.03.2020

Fälle 21, 22 und 23 im Landkreis
Zulassung von Fahrzeugen nur in dringenden Fällen

Betroffen sind ein 51-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Dieterskirchen, ein 59-jähriger Schwandorfer und ein 49-jähriger Mann aus Maxhütte-Haidhof. Alle drei werden ambulant behandelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Von zweien, die gestern in stationärer Behandlung waren, konnte einer aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dafür wurde ein Patient neu eingeliefert. Wenn sich bei den zu allererst gemeldeten Fällen in den nächsten Tagen keine Symptome mehr zeigen, werden die Patienten ihr Haus wieder verlassen können, nachdem dann mehr als zwei Wochen abgelaufen sein werden.

Die Terminvergabe für den Besucherverkehr im Landratsamt hat sich gut eingependelt. Die Zulassungsstelle in Oberviechtach wurde geschlossen. Die dortigen Mitarbeiter sind in Schwandorf mit eingesetzt. Da über 100 Terminanfragen pro Tag die Zulassungsstelle betreffen, appelliert die Behörde, die Zulassung nur in wirklich dringenden Fällen aufzusuchen. „Der Wunsch, ein neues Auto zu fahren, ist nicht dringend“, bringt es Behördensprecher Hans Prechtl auf den Punkt. Dringlichkeit kann dagegen vorliegen, wenn das alte Auto kaputt ist und die Mobilität nur durch eine Neuzulassung aufrechterhalten werden kann. „Andere Landratsämter haben die Zulassung komplett geschlossen, wir versuchen, zumindest für dringende Fälle offen zu bleiben“, vertraut Prechtl auf die Vernunft der Bürger.

18.03.2020

20 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf sind am Mittwoch weitere sechs Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 20 angestiegen.

Der gestern gemeldete Mann, der in Schwandorf im sozialen Bereich beruflich tätig ist, fällt aus der Statistik, da er in einem Nachbarlandkreis wohnt und dort zahlenmäßig erfasst wird. Seine Infektion hat aber dazu geführt, dass in Schwandorf eine Arztpraxis freiwillig geschlossen wurde.

Bei den heute bestätigten Fällen handelt es sich um ein Ehepaar aus Schwandorf, das gemeinsam in Ischgl in Tirol war. Ein weiterer Fall betrifft einen 46-jährigen Schwandorfer, der Kontakt zu einem Fall in Regensburg hatte. In einer Einrichtung für Soziale Dienstleistungen in Schwandorf sind zwei Fälle aufgetreten. Betroffen sind eine Mitarbeiterin und ein Bewohner. Beim sechsten heute bestätigten Fall handelt es sich um eine 24-jährige Frau aus Bruck in der Oberpfalz.

Von den bislang gemeldeten 20 positiv getesteten Patienten aus dem Landkreis befinden sich zurzeit zwei in stationärer Behandlung.

Die Abfallentsorgung im Landkreis läuft planmäßig weiter. Sowohl die Restmüll- und die Papiertonnen als auch die grauen und blauen Wertstoffsäcke werden termingerecht abgeholt. An Einschränkungen ist hier nicht gedacht. Das Landratsamt appelliert aber an alle Bürger, auf große Entrümpelungsaktionen derzeit zu verzichten, da es zu Engpässen und Überlastungen in den Wertstoffhöfen kommen könnte. Ob diese Einrichtungen geöffnet oder geschlossen werden, entscheiden die Gemeinden eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse.

 

Bürgertelefon ausgeweitet

Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefonzum Coronavirus wird sehr in Anspruch genommen. Das Personal am Bürgertelefon, das unter derselben Durchwahl erreichbar ist, wurde deshalb von vier auf acht Plätze aufgestockt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage des Landkreises zusammengefasst. Neu eingestellt wurden heute Hinweise auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden. Die Antragstellung für die Soforthilfe für Unternehmen ist ab sofort möglich.

17.03.2020

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Dienstagauf 15 angestiegen.Bei beiden neuen Fällen sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln. Eine Infektion betrifft eine 24-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof. Der zweite Fall betrifft einen Mann, der in Schwandorf im sozialen Bereich beruflich tätig ist. Dazu kann gegebenenfalls morgen Näheres mitgeteilt werden. Beide Patienten werden ambulant behandelt.

16.03.2020

Corona erfordert weitere Verbote und Absagen

Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein

Im Landkreis Schwandorf wurde eine 13. Person positiv getestet. Es handelt sich um eine 40-jährige Frau aus dem Gemeindebereich Schmidgaden. Der Fall ist unabhängig von den bisher aus dieser Gemeinde gemeldeten Fällen zu sehen. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft.

Der Ausrufung des Katastrophenfalls für ganz Bayern ist auch im Landkreis Rechnung zu tragen.

Der Wild- und Freizeitpark Höllohe bleibt bis einschließlich 19. April geschlossen. Der Publikumsverkehr im Landratsamt wird eingeschränkt. Die Behörde hält ihre Dienstfähigkeit voll aufrecht, empfängt Besucher aber nur mehr nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 09431 471-620 oder poststelle@landkreis-schwandorf.de. Das Erfordernis der vorherigen Anmeldung gilt insbesondere auch für die publikumsintensiven Bereiche wie die Zulassungsstelle oder das Ausländeramt.

Der Kantinenbetrieb im Landratsamt wird modifiziert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können das Mittagessen bis auf Weiteres in ihren Büroräumen einnehmen, um die Zahl der Gäste in der Kantine auf maximal 30 Personen zu beschränken.

Von der landesweiten Untersagung aller Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 19. April sind auch die Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse betroffen. Die Kreisausschusssitzung, zu der für den 23. März bereits eingeladen wurde, findet nicht statt. Ebenso entfallen die weiteren in diesem Zeitraum vorgesehenen Sitzungen.

Die ausführliche Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 16. März zur Ausrufung des Katastrophenfalls und der damit verbundenen Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen wurde heute als aktuelle Meldung auf die Homepage des Landkreises Schwandorf gestellt.

16.03.2020

Corona: Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 16.03.2020

Corona-Pandemie / Bayern ruft den Katastrophenfall aus / Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen

15.03.2020

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Sonntag auf zwölf angestiegen. Bei beiden neuen Fällen handelt es sich um Familienmitglieder, die bereits in häuslicher Quarantäne waren. Je ein Angehöriger gehört zu den beiden aus Teublitz und Wackersdorf gemeldeten Fällen.

Soweit am Freitag mitgeteilt wurde, dass es sich in Teublitz um einen 55-jährigen Mann handeln würde, hat sich ein Versehen eingeschlichen, für das wir um Verständnis bitten. Die in Teublitz positiv getestete Person ist nicht 55 Jahre alt, sondern 1955 geboren, also 65 Jahre alt.

14.03.2020

Drei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf zehn angestiegen.

Bei zwei Infektionen handelt es sich um Familienmitglieder des gestern gemeldeten Falls aus dem Gemeindebereich Schmidgaden. Die betroffenen Personen befanden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Ein weiterer Fall betrifft eine 27-jährige Frau aus Schwandorf. Sie war mit dem Zug in Zermatt in der Schweiz. Die Kontaktpersonen, die sich in diesem Falle überwiegend außerhalb des Landkreises befinden, wurden ermittelt und unter häusliche Quarantäne gestellt.

Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus sind auf der Homepage des Landkreises Schwandorf zusammengefasst.

13.03.2020

Elterninformation zum Coronavirus

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat sich in einem Newsletter vom 13. März 2020 mit der Schließung von Kindertageseinrichtungen aufgrund der aktuellen Corona-Situation befasst. Hier finden Sie Elterninformationen.

13.03.2020

Weitere Corona-Fälle im Landkreis - Auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen soll verzichtet werden

Im Landkreis Schwandorf sind zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf sieben angestiegen.

Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus Teublitz, der in Südtirol war. Er befindet sich aktuell mit seiner Frau in häuslicher Quarantäne und wird ambulant behandelt. Betroffen ist auch ein 42-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Schmidgaden, der sich vermutlich in der Arbeit angesteckt hat. Dieser Patient befindet sich derzeit stationär im Klinikum Amberg. Bei drei Familienmitgliedern wird auf das Testergebnis gewartet. In beiden Fällen läuft die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen. Die Kindertagesstätte in Schmidgaden blieb aus Vorsorgegründen bereits heute geschlossen.

Das Landratsamt empfiehlt, den Appell der Bundeskanzlerin zu befolgen, alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen. Das gilt auch für Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern. Auch in dieser Größenkategorie sollen Sozialkontakte eingeschränkt werden.

11.03.2020, 18:00 Uhr

Fünfter Corona-Fall im Landkreis - Gymnasium in Oberviechtach wieder vollständig eröffnet

Im Landkreis Schwandorf gibt es aktuell fünf Personen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde. Heute Nachmittag wurde die positive Testung bei einer 25-jährigen Frau aus Neunburg vorm Wald bekannt. Es handelt sich hier um eine Kontaktperson zu einem Fall, der im Landkreis Cham mitgeteilt wurde. Für die Frau ist häusliche Quarantäne angeordnet.

Am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach werden ab Donnerstag wieder alle Klassen unterrichtet. In den letzten Tagen waren hier die Klassen 10a und 10b geschlossen. Am Regental-Gymnasium in Nittenau kann der Unterricht in der Klasse 9 PLc wieder aufgenommen werden. Geschlossen bleiben an dieser Schule aber die Klassen 7a und 10cp. Diese beiden Klassen am Gymnasium Nittenau sind morgen die einzigen im Landkreis, die geschlossen sind.

Das Landratsamt appelliert an alle Personen mit Atemwegsinfekten, sich nicht ohne telefonische Voranmeldung in eine Arztpraxis zu begeben. Bei der Anmeldung ist der Praxis auch mitzuteilen, ob man in den letzten zwei Wochen eine Reise unternommen hat. Wer als „Gesunder“ eine Arztpraxis aufsucht, um sich zum Beispiel nur ein Rezept geben zu lassen, sich aber vorher in einem Risikogebiet wie zum Beispiel in Italien aufgehalten hat, soll dies auch nur nach vorheriger Anmeldung tun.

Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie oben.

11.03.2020, 15:00 Uhr
Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis - Weitere Klassenschließungen in Nittenau

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen angestiegen. Aktuell sind ein dritter Fall in Schwandorf und ein Fall in Wackersdorf zu bestätigen.

Bei dem neuen Fall in Schwandorf handelt es sich um eine 44-jährige Frau, die ambulant behandelt wird. Sie hatte Kontakt zu dem zuerst gemeldeten Fall. In Wackersdorf ist ein 55-jähriger Mann betroffen, der am Sonntag aus einem Urlaub in Finnland zurückgekehrt ist und am Montag wegen grippaler Symptome eine Hausarztpraxis aufgesucht hat. Die Arztpraxis in Wackersdorf bleibt für zwei Wochen geschlossen. Auch dieser Patient wird zu Hause ambulant behandelt.

In drei weiteren konkreten Verdachtsfällen gibt es noch keinen positiven Befund. Hier sind weitere Abklärungen erforderlich. Derzeit sind diese drei Personen zu Hause isoliert.

Klassenschließungen

Am heutigen Mittwoch waren im Landkreis drei Klassen geschlossen, und zwar die Klassen 10a und 10b am Gymnasium in Oberviechtach und die Klasse 9 PLc am Gymnasium in Nittenau. Ob in diesen Klassen morgen wieder unterrichtet werden kann, ist noch offen.

Heute wurde entschieden, dass bis einschließlich Freitag am Regental-Gymnasium in Nittenau die Klassen 7a und 10cp geschlossen werden.

Über weitere wesentliche Ereignisse wird fortlaufend berichtet werden.

10.03.2020

Einige Klassen öffnen wieder - Zweiter positiver Corona-Fall im Landkreis

Einige Klassen, die ab Montag geschlossen wurden, können ab Mittwoch wieder den regulären Unterricht aufnehmen. Andere Klassen bleiben noch geschlossen.

Die Gesamtsituation stellt sich im Landkreis wie folgt dar:

Grundschule Stulln

Für alle vier Klassen ist morgen wieder Unterricht.

Mittelschule Schwarzenfeld

In der Ganztagsklasse 6b wird morgen wieder unterrichtet. Die gesamte Schule ist damit geöffnet.

Grundschule Burglengenfeld

Die Klassen 2a und 4a und damit die gesamte Schule sind wieder in Betrieb.

Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld

Die Klasse 7c wird wieder unterrichtet. Damit ist die gesamte Schule geöffnet.

Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Hier wurde gestern die Schließung der Klassen 10a und 10b für Dienstag und Mittwoch mitgeteilt. Die Schließung dieser beiden Klassen für morgen bleibt bestehen.

Regental-Gymnasium Nittenau

Die Klasse 9 PLc bleibt auch morgen geschlossen.

Damit sind morgen im Landkreis drei Klassen geschlossen, und zwar zwei in Oberviechtach und eine in Nittenau. 

Nachdem am Sonntag der erste bestätigte Corona-Fall aus dem Landkreis Schwandorf mitgeteilt wurde, ist heute ein zweiter Fall positiv getestet worden. Es handelt sich um die Ehefrau des Mannes aus Schwandorf, der als erster Fall bestätigt wurde. Die Frau befindet sich mit ihrem Mann bereits seit Sonntag in häuslicher Quarantäne.

09.03.2020

Drei weitere Schulklassen geschlossen - Bürgertelefon gut angenommen – Entsorgung von Abfällen

Nach wie vor gibt es im Landkreis Schwandorf nur einen positiv bestätigten Befund. Mit gebotenen Schutzmaßnahmen zum Coronavirus waren Kräfte im Landratsamt auch am Montag beschäftigt.

Aufgrund weiterer begründeter Verdachtsfälle bleiben am Dienstag und Mittwoch drei weitere Schulklassen im Landkreis geschlossen. Betroffen davon sind die Klassen 10a und 10b am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach sowie die Ganztagsklasse 6b an der Mittelschule in Schwarzenfeld. Zu den anderen Klassen, die bereits am heutigen Montag geschlossen blieben, wird das Landratsamt morgen das weitere Vorgehen mitteilen.

Das heute eingerichtete Bürgertelefon, das tagsüber unter der Nummer 09431 471-150 erreichbar ist, wurde in den ersten vier Stunden mit etwa 50 Anrufen gut angenommen. Mehrere Fragen betrafen den Besuch der Arbeitsstelle oder auch das Gymnasium in Oberviechtach, das in den nächsten zwei Tagen geschlossen ist.

Die Entsorgung von häuslichen Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sein könnten, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden, sondern sind zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die verknotet und damit sicher verschlossen werden. Abfälle, die kontaminiert sein könnten, dürfen nicht über die Papiertonne oder die blauen und grauen Wertstoffsäcke entsorgt werden.

08.03.2020, 19:45 Uhr

Schule und einzelne Klassen geschlossen - Schutzmaßnahmen wegen begründeter Corona-Verdachtsfälle

Im Landkreis Schwandorf gibt es begründete Verdachtsfälle auf Corona, die es erfordern, einige Schulklassen am Montag und Dienstag zu schließen. Die Schließungen erfolgen in Übereinstimmung mit dem Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bayerischen Gesundheits- und des Bayerischen Kultusministeriums.

Komplett geschlossen bleibt in den nächsten beiden Tagen der Grundschulstandort Stulln mit den Klassen 1 bis 4.

An der Grundschule in Burglengenfeld bleiben die Klassen 2a und 4a geschlossen.

Am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld bleibt am Montag und am Dienstag die Klasse 7c geschlossen.

Zu einer weiteren Klasse an einem anderen Gymnasium im Landkreis kann und wird eine Entscheidung im Verlauf des Abends getroffen werden.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden diese entsprechend mitgeteilt.

Im Übrigen ist es im Moment so, dass es erst den einen heute mitgeteilten positiven Befund gibt. In den weiteren Fällen besteht aber ein begründeter Verdacht, da sich Personen in einem sog. Risikogebiet aufgehalten haben und sich bei ihnen grippale Symptome zeigen.

08.03.2020, 13:50 Uhr

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Schwandorf - Infektionsschutzmaßnahmen laufen

Im Landkreis Schwandorf ist am heutigen Sonntag der erste Coronavirus-Fall bestätigt worden. Es handelt sich um einen 49 Jahre alten Mann aus Schwandorf. Der Mann war bis Mittwoch im Skiurlaub in Tirol in Österreich. Am Freitag traten erste grippale Symptome auf. Ein Abstrich hat sich heute als positiv bestätigt. Der Mann ist häuslich isoliert und wird zu Hause ambulant versorgt. Frau und Kind, die nicht im Skiurlaub dabei waren, befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Bei ihnen liegt im Moment noch kein positiver Befund vor.

Das Gesundheitsamt Schwandorf hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. So wurde nach Bekanntwerden sofort damit begonnen, alle Kontaktpersonen zu ermitteln. „Wir nehmen den Fall sehr ernst, aber es besteht kein Grund zur Panik“, teilte Pressesprecher Hans Prechtl am Sonntagmittag mit. Informationen zum Coronavirus finden Sie auf dieser Seite ganz oben. In verschiedenen Links werden auch Antworten auf häufig gestellte Fragen gegeben.