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24.05.2020

Informationen und Aktuelles zum Coronavirus

Verkehrszeichen mit Piktogramm Achtung und einem Schild darunter: Coronavirus © iStock

Bürgerinnen und Bürger können sich auf folgenden Internetseiten über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) informieren:

Verordnung zur Änderung der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14.05.2020

Verordnung zur Änderung der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV)

Dritte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Verordnung zur Änderung der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 16.04.2020

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie im Bereich der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen; Bekanntmachung vom 19.05.2020

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen; Bekanntmachung vom 22.05.2020

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung; Bekanntmachung vom 22.05.2020

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Übersichtskarte des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Infektionsmonitor Bayern - Aktuelle Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Antworten des Robert Koch Instituts auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Zusammenstellung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 

Schulen-Fragen und Antworten

KITA - Informationen des Bayerischen Familienministeriums

Informationen zum Coronavirus

Mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus

Notbekanntmachung zur Einreise-Quarantäneverordnung

Informationen des Auswärtigen Amts zum Grenzübertritt nach Tschechien

Informationen der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Aktuelle Informationen zur Verlängerung von ausländerrechtlichen Bescheinigungen

Welche Betriebe, Einrichtungen, Ladengeschäfte etc. dürfen geöffnet haben - Informationen des StMGP

Zusammenstellung von Einkaufshilfen im Landkreis Schwandorf

Einkaufshilfen im Landkreis

Hygienetipps für Ehrenamtliche

Häusliche Gewalt in der Corona-Krise

Notfall-Nummern und wichtige Beratungsmöglichkeiten

Schwangerenberatung

Die Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen bietet Schwangeren und Familien auch während der Corona-Pandemie weiterhin Beratung und Unterstützung an. Informationen und Adressen finden Sie hier: Schwangerenberatung im Landkreis Schwandorf

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege - Informationen in Leichter Sprache

Text in Leichter Sprache zu den Ausgangsbeschränkungen 

Informationen zur Masken-Pflicht in Bayern in Leichter Sprache

Aktuelles

24.05.2020

Vier Fälle am Wochenende – insgesamt jetzt 500

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist deutlich gesunken auf 12,23

Am Samstag wurden drei weitere Infektionen in der Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf bestätigt, am Sonntag ein Fall, der unabhängig von Gemeinschaftsunterkünften zu sehen ist. Mit diesen vier neuen Infektionen am Wochenende steigt die Gesamtzahl von 496 auf genau 500.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dagegen deutlich gesunken. Lag der Wert am Freitag noch bei 21,06 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage, ist er aktuell auf 12,23 gesunken. Der Grund dafür liegt darin, dass die 21 Infektionen am Wochenende vorher (unsere Pressemitteilung Nr. 71 vom 17. Mai) aus dem Sieben-Tage-Zeitraum herausgefallen sind.

Ab morgen neue Vorgaben für Pflege- und Behindertenheime                    

In der Begründung für zwei Allgemeinverfügungen vom 22. Mai bringt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nochmal auf den Punkt, was an sich als bekannt gelten darf: „Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. COVID-19 ist sehr infektiös. Besonders ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verzögern. Ziel ist es, durch eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, Belastungsspitzen zu vermeiden und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Die Staatsregierung hat dazu bereits zahlreiche Maßnahmen eingeleitet.“ Die beiden am Freitag neu erlassenen Allgemeinverfügungen, die am Montag, dem 25. Mai in Kraft treten, beinhalten Regelungen für Pflegeeinrichtungen und Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Im Landratsamt sind zurzeit vier Bürgertelefone geschaltet. Fünf weitere Telefone sind für die Terminvergaben im Landratsamt für unaufschiebbare Amtshandlungen eingerichtet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz wird am Montag um 11 Uhr zu ihrer nächsten Lagebesprechung, die routinemäßig als Videokonferenzabgehalten wird, zusammentreten.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

22.05.2020

Weitere sieben Fälle in Gemeinschaftsunterkunft

Testung im Schlachthof abgeschlossen: alle Fälle negativ

Sieben neue Infektionen sind heute zu vermelden. Es handelt sich dabei um weitere Testergebnisse aus der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald. Einige Ergebnisse stehen noch aus. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt im Landkreis Schwandorf bei 496. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 21,06.

Von den am Dienstag im Schlachthof in Schönsee abgestrichenen rund 20 Personen liegen jetzt alle Ergebnisse vor. Erfreulicherweise sind alle Tests negativ. Mit dieser Reihenuntersuchung hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Schwandorf der bayernweit geltenden Vorgabe entsprochen, alle Mitarbeiter von Schlachtbetrieben zu testen.

Ein in Schwandorf ansässiger Hersteller für Fleisch- und Wurstwaren, dessen Unternehmen zu den zehn größten Herstellern von Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland zählt und das in vierter Generation als Familienbetrieb geführt wird, ist kein Schlachtbetrieb. In Übereinstimmung mit der Regierung der Oberpfalz erfolgt deshalb hier, wie in anderen Metzgereien auch, keine Reihentestung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Schwerelosigkeit

Astronauten sind in ihrer Raumstation schwerelos. Sie schweben umher und können plötzlich Sachen heben, die auf der Erde viel zu schwer für sie wären. Klingt ziemlich cool. Aber warum sind die Astronauten schwerelos? Das Phänomen der Schwerelosigkeit wird im heutigen MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 erklärt. Außerdem erfährst du, warum die Arbeit der Astronauten im Weltraum auch für uns auf der Erde sehr wichtig ist und welche Schwierigkeiten die Schwerkraft in ihrem Alltag mit sich bringt.

21.05.2020

Vier neue Fälle am Vatertag

Sieben-Tage-Inzidenz-Rate liegt aktuell bei 18,34

Am Sonntag, 8. März, war der erste positive Coronavirus-Fall im Landkreis Schwandorf bestätigt worden. Ebenso erging am selben Tag die erste Pressemitteilung. Am heutigen Feiertag Christi Himmelfahrt, an dem das Landratsamt ebenfalls mit einigen Mitarbeitern Dienst tut, wird die Öffentlichkeit mit der 75. Pressemitteilung informiert.

Vier neue Infektionen sind heute zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um eine dreiköpfige Familie in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald und um einen Fall aus einer anderen Gemeinde. Die Gesamtzahlt der bestätigten Infektionen liegt bei 489.

Von den am Dienstag im Schlachthof in Schönsee abgestrichenen rund 20 Personen liegen die Ergebnisse, die allesamt im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen ausgewertet werden, erst zum Teil vor. Zur Stunde haben das Landratsamt sieben Rückmeldungen erreicht. Erfreulicherweise sind alle sieben Tests negativ.

Von den am Mittwoch in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald im Rahmen der Reihentestung abgestrichenen Personen liegen noch keine Ergebnisse vor. Wir rechnen morgen mit diesen Ergebnissen. Die aus dieser Unterkunft heute zu vermeldenden drei Fälle wurden nicht im Rahmen dieser Reihenuntersuchung getestet, sondern unabhängig davon von einem anderen Arzt abgestrichen und in einem anderen Labor ausgewertet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling wird am Freitag um 10 Uhr zu ihrer nächsten Lagebesprechung zusammentreten. Auch dieses Meeting wird im Rahmen einer Videokonferenz abgehalten.

Kindergärten öffnen schrittweise

Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen wurden vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales bis einschließlich 14. Juni 2020 grundsätzlich verlängert. Ausgenommen davon sind Waldkindergärten, die ab dem 25. Mai wieder von allen Kindern besucht werden können, die keine Symptome aufweisen. Auch Vorschulkinder dürfen ihre Kita wieder besuchen. Ihnen soll damit der Abschied aus ihrer Einrichtung ermöglicht werden. Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Deren Geschwisterkinder dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen, soweit es sich dabei um dieselbe Kindertageseinrichtung handelt. Durch die Aufnahme von Vorschulkindern und Geschwisterkindern ist mit einem deutlichen Anstieg der Kinder in der Notbetreuung zu rechnen. Um Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir darauf hin, dass die schrittweise Öffnung gastronomischer Betriebe nicht bedeutet, dass diese als Teil der kritischen Infrastruktur gewertet werden.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

20.05.2020

Kein Fall, aber viel zu tun

Gegendemonstration angemeldet

Im Landkreis Schwandorf gab es heute keinen positiven Corona-Fall. Die gestern mitgeteilte Zahl von 485 Fällen gilt auch heute. Gewartet wird auf die Ergebnisse von über 100 Abstrichen. Gestern wurden im Schlachthof in Schönsee rund 20 Mitarbeiter und das amtliche Personal wie Fleischbeschauer und Tierarzt getestet, heute bei der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald rund 80 Bewohner. Hinzu kommen die Abstriche von Einzelfällen, die im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf und im Schwerpunktzentrum in Nabburg genommen wurden.

Ob diese beiden Teststellen nur solange betrieben werden, wie in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen ist oder auch darüber hinaus, ist noch offen. Bei den unter Quarantäne gestellten Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald wird die Einhaltung der Quarantäne durch einen Sicherheitsdienstrund um die Uhr überwacht.

Sieben-Tage-Inzidenz-Rate sinkt im Landkreis von 74 auf 52

In der gestrigen Kabinettssitzung wurde der Schwellenwert von „50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche“, der als Frühwarnsystem lokale oder regionale Gegenmaßnahmen auslösen soll, auf „35 Neuinfektionen“ herabgesetzt. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl im Landkreis Schwandorf bedeutet diese neue Marke, dass der Schwellenwert von 74 Personen auf 52 Personen sinkt. Auszugehen ist davon, dass bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung oder Gemeinschaftsunterkunft, das Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen wird. Hier sieht das abgestufte Konzept der Staatsregierung spezielle Maßnahmen vor - von der Beratung bis zur Schließung der Einrichtung. Der Wert für den Landkreis Schwandorf, der gestern bei 22,42 und heute bei 19,70 (Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) liegt, ist im Internet frei abrufbar. Der Link zur betreffenden Seite des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit lautet

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/#landkreiseon

Gegendemonstration angemeldet

Wie bekannt und von den Tageszeitungen berichtet, fanden in den letzten Wochen unter anderem auf dem Marktplatz in Schwandorf Demonstrationen gegen die mit Corona einhergehenden Beschränkungen statt. Heute wurde beim Landratsamt eine Gegendemonstration dazu angezeigt. Die Versammlung zum Thema „Kundgebung gegen Verschwörungsmythen“, zu der die DGB-Jugend als Veranstalter nach eigenen Angaben rund 30 Teilnehmer erwartet, ist für Samstag, 23. Mai, von 15 bis 17 Uhr auf dem Adolf-Kolping-Platz in Schwandorf angemeldet. Die Veranstalter, die den Infektionsschutz sehr ernst nehmen, wollen sicherstellen, dass gerade bei dieser Demonstration niemand einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt ist. Deshalb sollen bei dieser Versammlung alle Teilnehmer aufgefordert werden, eine Maske zu tragen und die Abstandsgebote einzuhalten. Die Zulässigkeit dieser Veranstaltung wird aktuell vom Landratsamt in Abstimmung mit der Polizei und der Stadt Schwandorf geprüft.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Wildkräuter

Auf Wiesen, am Wegrand oder im Garten wachsen viele Kräuter, in denen ungeahnte Kräfte stecken. Wer die Augen offen hält, findet in der Natur jede Menge schmackhafter Pflanzen. Ob Löwenzahn, Gänseblümchen oder Spitzwegerich, ja sogar Brennnesseln kann man essen. Und viele unserer Wildkräuter sind auch noch sehr gesund und haben sogar Heilkräfte. Im heutigen MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 geht es daher um Kräuter, ein regionales Superfood.

19.05.2020

Drei neue Infektionen und ein Todesfall

Neue Lage in den zwei Gemeinschaftsunterkünften

Im Landkreis Schwandorf gibt es den 17. Corona-Todesfall. Im Klinikum Weiden verstarb heute ein 83-jähriger Mann. Nach drei neuen positiven Fällen siehe die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen              485

davon wieder gesund              404

Fall noch aktiv                           64

Tote                                           17

In der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald waren zunächst nur die Bewohner einer Hausnummer unter Quarantäne gestellt. Da auch in einer anderen Hausnummer zwei Fälle aufgetreten sind und es zu Kontakten mit dem dritten Gebäudeteil kam, wurden heute auch diese zwei Hausnummern unter Quarantäne gestellt. Die davon betroffenen Bewohner werden morgen abgestrichen.

Unterdessen wird in der Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf ein anderer Weg beschritten. Die unterschiedliche Vorgehensweise hängt mit der unterschiedlichen Art der Unterbringung zusammen. Entgegen der ursprünglich bestandenen Absicht erfolgt in Schwandorf keine Reihentestung, sondern eine Untersuchung aller Bewohner auf Symptome. Diese Untersuchung wird am Freitag von einem Arzt vorgenommen werden. Über die Frage der Beendigung der Quarantäne wird dann in Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen entschieden werden.

Was die Dauer der Quarantäne betrifft, sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden. Bei positiv getesteten Personen erfolgt die Aufhebung der Quarantäne in keinem Fall durch bloßen Zeitablauf, sondern immer aufgrund einer individuellen Mitteilung in jedem Einzelfall. Dagegen werden Personen, die nicht positiv getestet sind, aber als Kontaktperson gelten, in der Regel zwei Wochen ab letztem Kontakt zu einer positiven Person unter Quarantäne gestellt. Treten dann keine Symptome auf, ist die Quarantäne in der Mehrzahl der Fälle beendet.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Salz

Salz ist eine wichtige Grundlage für unser Leben. Wir finden es in der Küche, im Meer und selbst in unserem Körper. Kurz gesagt: Ohne Salz geht nichts. Im heutigen MINT-Tipp beschäftigen wir uns damit, was Salz genau ist, woher es kommt und wieso man im Toten Meer nicht untergeht. Außerdem zeigen wir spannende Experimente zum Thema Salz unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

18.05.2020

Heute kein neuer Fall

Gestern Abend wurden aber noch zwei Fälle gemeldet

Am heutigen Montag gab es keine neuen Infektionen. Da von gestern Abend aber noch zwei Fälle zu vermelden sind, steigt die Gesamtzahl von 480 auf 482.

Die dezentrale Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung wurde ausgesetzt, da die Lage aufgrund der zentralen Versorgung durch den Freistaat Bayern ausreichend und angemessen ist. Sollte absehbar sein, dass wieder ein erhöhter Bedarf erforderlich ist, wird aber entsprechend reagiert.

Gemäß Vorgabe des bayerischen Gesundheitsministeriums sollen jetzt alle Schlachthöfe im Freistaat kontrolliert werden, das heißt, dass deren Mitarbeiter im Wege einer Reihenuntersuchung getestet werden. Dies wird im Laufe der Woche auch im Landkreis Schwandorf geschehen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Navigation

Die Menschen waren schon immer Entdecker. Seit tausenden von Jahren bauen sie Boote und Schiffe, um auf das Meer hinauszufahren und Neues zu entdecken. Aber wie konnten sich die Seefahrer auf dem Meer zurechtfinden, wenn sie wochenlang nichts als Wasser um sich herum sehen konnten? Dieser Frage geht der heutige MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 nach. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr euren eigenen Kompass basteln könnt und wie moderne Navigationsgeräte funktionieren.

17.05.2020

Bilanz des Wochenendes: 21 neue Infektionen und ein Todesfall

Die Zahl der bestätigten Infektionen ist um 21 auf 480 angestiegen, die Zahl der Corona-Todesfälle um eins auf 16. Verstorben ist eine 83-jährige Frau, die in einem Heim gelebt hatte.

Die 21 Infektionen, die seit unserer Pressemitteilung vom Freitagnachmittag zu verzeichnen sind, verteilen sich wie folgt:

- Gemeinschaftsunterkunft Egelseer Straße in Schwandorf           3

- Gemeinschaftsunterkunft Neunburg vorm Wald                         16

- Einzelfälle (unabhängig voneinander)                                           2

Weitere Testergebnisse aus beiden Asylbewerberunterkünften stehen noch aus.

Die positiv getesteten Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald befinden sich dort in Quarantäne. Sechs der negativ getesteten Personen, die als sogenannte Kontaktpersonen 1 ebenfalls für zwei Wochen in Quarantäne bleiben müssen, wurden in eine Unterkunft in einem Ortsteil der Stadt Nabburg verlegt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

15.05.2020

Heute ein neuer Fall

Testergebnisse aus beiden Asylunterkünften stehen noch aus

Am heutigen Freitag ist bislang ein neuer Fall zu vermelden. Dieser steht in keinem Zusammenhang mit den Fällen, die dieser Tage zu den Asylbewerberunterkünften in Schwandorf und Neunburg vorm Wald mitgeteilt wurden. Zu Beginn des Wochenendes sieht die Bilanz so aus:

bestätigte Infektionen            459         

davon wieder gesund            402

Fall noch aktiv                         42

Tote                                         15

Weitere als die bereits gemeldeten Testergebnisse aus den Gemeinschaftsunterkünften in der Egelseer Straße in Schwandorf und in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald stehen noch aus. Die beiden Personen, die in Neunburg positiv getestet sind, befinden sich aktuell nicht mehr in der Einrichtung. Eine Person wurde nach Regensburg verlegt, die andere Person befindet sich in einem Krankenhaus.

Außengastronomie in Zeiten von Corona

Schwerpunkt der heutigen Fragen an den Bürgertelefonen war die Öffnung der Außengastronomie ab Montag, wobei hierbei die Vorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden müssen, um Gäste und Personal vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Hier die Antworten zu einigen Fragen:

• Die Öffnung gilt auch für reine Schankwirtschaften, die eine Freischankfläche haben.

• Die Öffnung gilt auch für erlaubnisfreie Gaststätten. So sind zum Beispiel Stehtische vor einem Bäckerei-Cafe ohne Alkoholausschank erlaubt.

• Diese Öffnungsmöglichkeiten gelten auch nach dem 25. Mai, wenn die Öffnungsregelungen für Speisewirtschaften in Kraft treten.

Allerdings müssen natürlich alle Betriebe, die öffnen, die entsprechenden Regelungen der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das gestern herausgegebene Rahmenkonzept für betriebliche Schutz- und Hygienekonzepte von Gastronomiebetrieben einhalten. Demnach darf zum Beispiel nur bis 20 Uhr geöffnet sein. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Jeder Betrieb muss ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept zur Umsetzung des Rahmenkonzepts ausarbeiten.

Einige Änderungen, über die überörtlich berichtet werden wird, möchten wir schlaglichtartig aufzählen:

•Verlängerung der gesamten 4. BayIfSMV bis 29. Mai

• Zulässigkeit nichtöffentlicher Schul- und Betriebskantinen (Mindestabstand und Schutzkonzept)

•Außengastronomie ab 18. Mai (Pflicht zu Mindestabstand von 1,5m oder Trennvorrichtungen, Ausnahme: Familien- und Zwei-Hausstände-Regelung, Schutzkonzept und Maskenpflicht, Öffnung von 6 bis 20 Uhr

•Innengastronomie ab 25. Mai (Schutzregelungen wie Außengastronomie mit dem Unterschied, dass bis 22 Uhr geöffnet werden kann)

•Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Das gilt schon jetzt im ÖPNV, an Haltestellen und Bahnhöfen – und nun auch in allen Zügen im Fernverkehr und ab Montag im Flugverkehr. Im Nah- und Fernverkehr gilt die Maskenpflicht auch für Service- und Kontrollpersonal.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Aus Klein mach Groß – Mikroskope

Unsere Umwelt besteht aus vielen verschiedenen Bestandteilen. Viele davon sind so klein, dass wir sie mit bloßem Augen nicht oder nur ganz schwer sehen können. Durch Mikroskope sind wir in der Lage, uns dennoch die ganze Welt anzusehen. Sie machen kleine Dinge größer und damit sichtbar. Im heutigen MINT-Tipp erklären wir, welche Mikroskope es gibt, wie ein Mikroskop funktioniert und wie du dir ganz leicht selbst eines bauen kannst. Informationen und Anleitungen zum Thema gibt es unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

14.05.2020

Zweite Asylbewerberunterkunft betroffen

Probleme mit Fehlwürfen in Papiertonnen

Mit zwei Fällen am heutigen Tag ist die Gesamtzahl auf 458 angestiegen. Als wieder gesund gelten 402 Personen. In der Asylbewerberunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf sind heute keine neuen Fälle aufgetreten. Betroffen sind hier bislang nur Bewohner, aber keine Mitarbeiter. Sorgen bereiten zwei Fälle in der Asylbewerberunterkunft in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald. Zwei Bewohner sind betroffen, wobei beide Fälle unabhängig voneinander zu sehen sind.

Dass das Landratsamt seine Entscheidungen immer anhand des Einzelfalls zu treffen hat, zeigen die Infektionen in Neunburg vorm Wald. Während in Schwandorf auf eine Reihentestung zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet wird (die Gründe dafür haben wir in unserer gestrigen Pressemitteilung genannt), findet eine solche in Neunburg statt. Insgesamt 54 Personen wurden bereits bzw. werden noch getestet. Dies deshalb, weil die Quarantänemöglichkeiten aufgrund der Gemeinschaftsbäder und der Toilettenanlagen auf den Stockwerken deutlich schlechter als in Schwandorf praktiziert werden können. Das Ziel der Reihentestung ist es, positiv und negativ Getestete zu trennen. Die Quarantäne betrifft nur die Bewohner einer Hausnummer dieser Gemeinschaftsunterkunft. Diese Entscheidung wurde in Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz getroffen, die für den Betrieb auch dieser Asylbewerberunterkunft zuständig ist. Die Kontaktpersonen der beiden Infizierten konnten nicht mehr identifiziert werden. 

Inhalt mancher Papiertonnen bereitet Probleme

In Corona-Zeiten ist es zwar geboten, dass Plastikabfälle wie zum Beispiel Joghurtbecher nicht in den Wertstoffsack, sondern in die Restmülltonne geworfen werden, wenn der Joghurt von Patienten gegessen wurde, die Symptome auf Corona aufweisen oder in häuslicher Quarantäne sind (vgl. unsere Pressemitteilung Nr. 21 vom 25. März).

Nicht sachgerecht ist aber, was zurzeit in einigen Papiertonnen vorgefunden wird. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen ist ein erhöhter Anteil an Fehlwürfen zu beklagen. Offensichtlich fällt in den privaten Haushalten vermehrt Restmüll an, den die Restmülltonne nicht mehr fassen kann. Anstelle eines zusätzlichen Restmüllsackes, der für vier Euro in jedem Rathaus zu erwerben ist, wird die Papiertonne als zusätzliche Restmülltonne genutzt. Die Abfallwirtschaft des Landkreises und die Entsorgungsunternehmen im Landkreis appellieren deshalb an die Bevölkerung, die Papiertonne nicht für spartenfremde Abfälle zu missbrauchen. „Der Inhalt der Papiertonnen ist zum Teil stark verschmutzt und hat nichts mit Papier zu tun“, beleuchtet Pressesprecher Hans Prechtl die derzeitige Situation und bittet, „die Papiertonne wieder wörtlich zu nehmen“.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Säuren und Basen

Im Alltag begegnen uns immer wieder Säuren und Laugen, auch Basen genannt. Häufig erkennt man sie schon an ihrem Namen, wie die Zitronensäure oder die Waschlauge. Im heutigen MINT-Tipp wird erklärt, wie man selbst einen Indikator herstellt, um festzustellen, ob ein Stoff sauer oder basisch ist. Außerdem gibt es unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 spannende Experimente mit Säuren.

13.05.2020

Fünf Fälle am Mittwoch

Nach fünf neuen Infektionen, die heute zu vermelden sind, sieht die aktuelle Bilanz im Landkreis Schwandorf so aus:

bestätigte Infektionen            456

davon wieder gesund            398                                                      

Fall noch aktiv                         43

Tote                                         15

Zu den gestern vermeldeten sechs weiteren Abstrichen in einer Asylbewerberunterkunft in Schwandorf, bei denen das Testergebnis noch ausstand, ist festzustellen, dass vier dieser Abstriche positiv und zwei negativ waren. Der fünfte heutige Fall steht damit nicht im Zusammenhang.

In der von Corona betroffenen Unterkunft wird zum jetzigen Zeitpunkt von einer Reihentestung Abstand genommen. Da ohnehin alle Bewohner unter Quarantäne gestellt wurden, hätten die Ergebnisse derzeit keine Auswirkungen. Allerdings wird eine Testung aller Bewohner stattfinden, wenn es in zwei Wochen um die Frage geht, ob die Quarantäne wieder aufgehoben werden kann. Damit die angeordnete Quarantäne auch verlässlich durchgesetzt und eingehalten wird, wurden einige der positiv getesteten Bewohner in eine Quarantäne-Einheit in einer ehemaligen Kaserne in Regensburg verlegt. Dort findet eine Kohortenisolierung statt, die entsprechend überwacht wird.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Viren und Bakterien

Besonders passend zum Thema Corona wird im heutigen MINT-Tipp der Unterschied zwischen Viren und Bakterien erklärt. Im Alltag begleiten uns ständig Viren und Bakterien. Experimente erklären anschaulich, wieso es so wichtig ist, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Erklärungen und Anleitungen gibt es unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

12.05.2020

Auch heute ein neuer Fall

Aktuell fünf bestätigte Fälle in einer Asylbewerberunterkunft

Nach einem weiteren Fall am Dienstag ist die Gesamtzahl auf 451 angestiegen. Als wieder gesund gelten 396 Personen.

In einer Asylbewerberunterkunft in Schwandorf wurden fünf Personen positiv getestet, die Ergebnisse von sechs weiteren Abstrichen stehen noch aus.

Für die gesamte Unterkunft wurde Quarantäne ausgesprochen. Die Bewohner wurden in Englisch und mit deutschsprachigem Informationsmaterial aufgeklärt. Eine ambulante ärztliche Versorgung ist im Bedarfsfall sichergestellt. Da alle bislang positiv getesteten Bewohner im Erdgeschoss wohnen, wurden andere Bewohner teilweise innerhalb der Unterkunft umverlegt, und zwar in Zimmer mit eigener Nasszelle und möglichst in obere, nicht betroffene Stockwerke. Bewohner und Mitarbeiter wurden mit der notwendigen Persönlichen Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln versorgt. Einrichtungsleitung und Mitarbeiter wurden zur Corona-Teststation in Schwandorf zum Abstrich angemeldet.Bislang hatten wir in keiner anderen Asylbewerberunterkunft positiv bestätigte Corona-Fälle. Mit der Regierung der Oberpfalz, die für den Betrieb der Unterkunft zuständig ist, steht das Landratsamt in einem engen Austausch.

Neue statistische Größe

In der öffentlichen Wahrnehmung der Pandemielage gibt es seit einigen Tagen eine weitere statistische Größe, für die sich die Öffentlichkeit besonders interessiert. Das ist die sog. „Sieben-Tage-Inzidenz-Rate 50“. Diese ist dann gegeben, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen sind. Auf den Schwellenwert 50 haben sich die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin als einen Indikator für das Erreichen einer kritischen Größenordnung verständigt, bei der die zuständigen Behörden unbedingt einen lageangepassten „Notbremsenmechanismus“ aktivieren sollen, um das Entstehen von Hotspots zu vermeiden. Der Wert von 50 ist keineswegs frei gegriffen, sondern folgt einer bestimmten fachlichen Überlegung. So geht man davon aus, dass es bei einer so bemessenen quantitativen Belastung den zuständigen Gesundheitsbehörden kapazitätsmäßig gerade noch möglich ist, alle neu auftretenden Infektionsfälle mit sog. Tracing Teams nachzuverfolgen und insoweit ganze Infektionsketten aufzudecken, die dann sofort unterbrochen werden können, und eine weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Umgerechnet auf den Landkreis Schwandorf entspricht der Indikator „50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner“ einer Infektion von 74 Personen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: PilzePflanzen oder Tiere, wozu gehören eigentlich Pilze?

Im heutigen MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 wird die Welt der Pilze beleuchtet. Das was wir als Pilz kennen ist schließlich nur ein kleiner Teil des Lebewesens „Pilz“, der Rest bleibt uns verborgen. Außerdem wird geklärt, wieso Pilze für den Wald so wichtig sind, wieso Pilze und Bäume gute Freunde sind und warum manche Ameisen Pilze züchten.

11.05.2020

Heute ein neuer Fall

Öffnung der Zulassungs- und Führerscheinstelle mit Terminvergabe

In der Zulassungs- und Führerscheinstelle in Schwandorf können ab sofort neben den Gewerbetreibenden auch Privatpersonen wieder Termine zur Vorsprache vereinbaren. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Telefonnummer 09431 471-620. Die Dienststelle Oberviechtach bleibt noch geschlossen.

Wie in vielen Gewerbebetrieben wurden auch in der Zulassungs- und der Führerscheinstelle verschiedene Hygieneschutzmaßnahmen umgesetzt, damit der Publikumsverkehr wiederaufgenommen und dabei der Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum reduziert werden kann. Der bayernweiten Lockerung der durch Corona bedingten Einschränkungen wird auch im Landratsamt Rechnung getragen.

Kein Termin ohne Maske

Bei der Wahrnehmung der Termine ist darauf zu achten, dass die Maskenpflicht auch im Landratsamt gilt und der entsprechende Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen ist. Ohne Maske wird kein Einlass gewährt und der Termin kann nicht wahrgenommen werden. Bei den Terminen wird sehr auf Pünktlichkeit geachtet. Bei Zuspätkommen verfällt der Termin. Grundsätzlich darf nur eine Person bei dem Termin vorsprechen. Im Einzelfall werden jedoch Ausnahmen zugelassen, wenn etwa ein Dolmetscher benötigt wird oder wenn betreuungsbedürftige Kinder mitgenommen werden müssen.

Bei der Vorsprache ist es eine enorme Erleichterung, wenn die erforderlichen Unterlagen vollständig sind. Dies gilt derzeit in besonderem Maße, damit die Anträge zügig bearbeitet werden können und der Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum reduziert wird. Nach Möglichkeit sollten bei der Zulassung eines Fahrzeuges die gewünschten Kennzeichenschilder bereits zum Termin mitgebracht werden. Der Schilderverkauf, welcher sich im Landratsamt befindet, ist derzeit geschlossen.

Die vorhandenen Kapazitäten der Führerscheinstelle sollen in erster Linie für die Erteilung und Verlängerung von Führerscheinen genutzt werden. Es werden daher keine Termine für den Umtausch von alten grau- oder rosafarbenen Führerscheinen vergeben.

Neben den Terminen wird nach wie vor die Möglichkeit angeboten, Zulassungsanträge per Post einzureichen. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite der Zulassungsstelle Schwandorf. Aufgrund zahlreicher telefonischer Anfragen, welche den Eingang oder den Versand der Unterlagen betreffen, verzögert sich derzeit die Bearbeitung der Zulassungsvorgänge. Zum Wohle aller Antragsteller bittet die Zulassungsstelle darum, telefonische Anfragen nur im unbedingt erforderlichen Maß zu stellen. Obwohl derzeit auf Hochtouren gearbeitet wird, um die postalischen Zulassungsanträge zeitnah abarbeiten zu können, kann es aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwandes zu Verzögerungen kommen. Die Behörde bittet dafür um Verständnis.

Da die gebotenen Hygieneschutzmaßnahmen in der Dienststelle Oberviechtach nicht umgesetzt werden können, bleibt diese bis auf Weiteres geschlossen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Buchdruck

Bücher gibt es viele verschiedene: Romane, Kochbücher, Lexika, etc. Und auch wenn heutzutage immer mehr Bücher digital genutzt werden, so sind gedruckte Ausgaben noch immer sehr beliebt. Ähnlich verhält es sich bei Zeitschriften. Doch der Weg von der Idee bis zum fertigen Buch ist weit. Eine wesentliche Etappe ist dabei der Druck. Was steckt dahinter? Wie funktioniert das? Kann man das auch selbst machen? Darum geht es heute im MINT-Tipp des Tages unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

 

10.05.2020

Auch am Wochenende neue Fälle

Am gestrigen Samstag sind drei und am heutigen Sonntag zwei neue Infektionen bestätigt worden. Damit wurde bei insgesamt 449 Menschen im Landkreis das Corona-Virus nachgewiesen.

Zu diesen aktuellen Fällen steht das Ergebnis einer weiteren bereits getesteten Person noch aus. Sechs weitere Kontaktpersonen werden morgen getestet werden.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

08.05.2020

Heute drei neue Fälle

Wild- und Freizeitpark Höllohe bleibt geschlossen

Am heutigen Freitag wurden drei neue Infektionen mit dem Corona-Virus festgestellt. Es handelt sich dabei nicht um Kontaktpersonen zu früher gemeldeten Fällen, so dass neue Infektionsketten nachverfolgt werden müssen. Die Gesamtzahl ist auf 444 angestiegen.

Im Wild- und Freizeitpark Höllohe in Teublitz zwingen die örtlichen Gegebenheiten dazu, ihn weiter geschlossen zu halten. Auch wenn Tierparks und botanische Gärten ab dem 11. Mai wieder öffnen dürfen, ist dies nur unter Auflagen möglich, die in der Höllohe nicht lückenlos eingehalten werden können. Der Einlass wäre zu überwachen, die 20 qm-Regel pro Besucher einzuhalten und mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Eine Begrenzung der Besucherzahl und die Vermeidung von Menschenansammlungen an Gehegen und auf den Spielplätzen lassen sich aber vor allem wegen der offenen Gestaltung von Zugängen und Wegen nicht überwachen. Dem Landkreis Schwandorf als Träger der Einrichtung bleibt leider keine andere Wahl, als den Park weiterhin geschlossen zu halten.

Das tierische Leben geht trotzdem unverändert weiter. Dank der guten Pflege durch die Mitarbeiter geht es den rund 160 Tieren sehr gut. Die Bewohner der Höllohe leben meist in Herden oder Gruppen und müssen nicht zusätzlich beschäftig werden. Wo es die Zeit zulässt, bekommen die Tiere zusätzliche Streicheleinheiten durch die Pfleger. Wann der Wildpark Höllohe wieder öffnen wird, kann heute noch nicht gesagt werden.

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MINT-Tipp des Tages: Trinkwasserversorgung und Kläranlagen

Wir alle drehen jeden Tag viele Male den Wasserhahn auf, zum Hände waschen, um zu Duschen oder wenn wir Durst haben. Aber wo kommt das Wasser her, das aus unserem Wasserhahn fließt? Und wo geht es hin, wenn es durch den Abfluss wegfließt? Im heutigen MINT-Tipp dreht sich alles um den Wasserkreislauf, die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung unseres Abwassers. Unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 findet ihr außerdem heraus, wie ihr eure eigene Mini-Kläranlage bauen könnt.

07.05.2020

Auch heute ein Fall

Nach einer neuen Infektion, die heute zu vermelden ist, sieht die aktuelle Bilanz im Landkreis Schwandorf so aus:

bestätigte Infektionen               441
davon wieder gesund               358
Fall noch aktiv                            68
Tote                                            15

Das Bürgertelefon am Landratsamt ist zurzeit wieder ganz besonders beschäftigt. Die allermeisten Fragen beziehen sich auf die aktuell verfügten Änderungen, die das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Form der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 5. Mai herausgegeben hat.

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MINT-Tipp des Tages: Sehen, Licht und Reflexion

Unsere Augen sind sehr wichtig für uns. Durch sie nehmen wir unsere Umwelt wahr und finden uns in ihr zurecht. Das Licht spielt dabei die entscheidende Rolle. Denn jeder weiß, wenn‘s dunkel ist, dann sieht man nichts. Neben Informationen zu Licht und zum Sehen gibt es im heutigen MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 spannende Experimente mit Spiegeln und die Anleitung zum Bau einer Sonnenmühle.

06.05.2020

Heute ein neuer Fall

Ab heute entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung

„439 plus eins sind 440“, so einfach sieht die Formel für den heutigen Mittwoch aus. Als wieder gesund gelten 349 Personen. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientiert. Fälle gelten zum Beispiel als genesen, wenn keine Symptome vorliegen und der Erkrankungsbeginn oder das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegen. Bei Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, gelten andere Fristen.

Mit Wirkung ab dem 6. Mai entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten. Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, das heißt neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

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MINT-Tipp des Tages: Geheime Botschaften, Codes und Verschlüsselungen

Manchmal möchte man jemandem eine Nachricht schreiben, die aber sonst niemand lesen darf. Aber wie kann man Botschaften so übermitteln, dass nur eine bestimmte Person sie lesen kann und das Geheimnis auch geheim bleibt? Der MINT-Tipp beschäftigt sich heute mit Codes und Verschlüsselungen. Unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 findet ihr unter anderem heraus, wie ihr selbst Nachrichten verschlüsseln könnt.

 

 

05.05.2020

Heute drei neue Fälle

Stromspar Tipps für das Home Office

Nach drei Tagen ohne neue Fälle sind am Dienstag wieder drei Infektionen mit dem Corona-Virus zu vermelden. Die Gesamtzahl ist damit auf 439 angestiegen.

Seit Wochen leben die Menschen aufgrund der COVID-19-Pandemie mit großen Einschränkungen. Kontaktverbote, Mindestabstände und das Arbeiten aus dem Home Office stellen sie vor neue Herausforderungen. Wer von zuhause aus arbeitet, beansprucht zahlreiche elektronische Geräte stärker als zuvor. Wie betroffene Verbraucher Energie und damit Stromkosten sparen – vom Computer bis zum Wäschetrockner – fasst der Verbraucherservice Bayern in einer aktuellen Übersicht zusammen, die abrufbar ist unter

https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/energie/stromspar-tipps-fuer-das-home-office.

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MINT-Tipp des Tages: Amphibien

Der heutige MINT-Tipp beschäftigt sich mit Kröten, Fröschen und allerlei Arten von Amphibien. Was ist das besondere an diesen Tieren? Wo leben sie und wie kann man sie am besten beobachten? Außerdem wird heute unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 erklärt, warum Kröten und Frösche zweimal im Jahr auf Wanderschaft gehen und warum Autos dabei für sie gefährlich werden können.

04.05.2020

Dritter Tag ohne neue Fälle

Stationäre Situation entspannt – Contact Tracing Teams im Einsatz

Nach dem dritten Tag ohne neue Fälle sieht die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen              436

davon wieder gesund              335

Fall noch aktiv                           86

Tote                                           15      

Im Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst, werden zurzeit 39 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 14 in Intensivbetten. 40 Intensivbetten sind derzeit frei. Damit hat sich auch die Situation in den Krankenhäusern entspannt.

Seit dem 16. April sind auch beim Landratsamt Schwandorf Contact Tracing Teams (CTT) zur Verstärkung des Gesundheitsamtes im Einsatz. Bei den jeweils fünfköpfigen Teams handelt es sich überwiegend um Anwärter aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Die CCTs unterstützen die Fachkräfte des Gesundheitsamtes bei der Ermittlung, Nachverfolgung und Überwachung von SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen bzw. leichten COVID-19-Fällen und deren engen Kontaktpersonen. Aktuell sind vier solcher Teams im Einsatz. Eine Ausweitung auf bis zu acht Teams wird anvisiert.

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MINT-Tipp des Tages: Warum Fahnen im Wind flattern – der Bernoulli-Effekt

In vielen alltäglichen Situationen spielen der Luftdruck beziehungsweise Druckunterscheide eine entscheidende Rolle. Im heutigen MINT-Tipp des Tages finden sich dazu viele spannende Experimente, sowie die Erklärung, was es mit dem Bernoulli-Effekt auf sich hat. Zu finden ist der MINT-Tipp unter

https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

03.05.2020

Informationen für Jäger und Feuerwehren

Corona greift in alle Lebensbereiche

Das Ein- und Anschießen von Jagdwaffen zu Kontroll- oder Einstellzwecken ist insbesondere vor dem Beginn der Jagdsaison am 1. Mai gängige Praxis bei der Jägerschaft und ist für eine tierschutz- und waidgerechte Jagdausübung unabdingbar. Daher stellt sowohl das Ein- und Anschießen von Jagdwaffen im Jagdrevier als auch auf Schießständen einen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung dar. Aus diesem Grund können auch die Schießanlagen für den Personenkreis der Jäger und ausschließlich zum Ein- und Anschießen von Jagdwaffen öffnen, sofern die Schießstandbetreiber einen Hygiene- und Infektionsschutzplan erstellt haben.

Kitzrettung

Maßnahmen der Kitzrettung, wie zum Beispiel Absuchen von Wiesen, Aufstellen von Wildscheuchen oder Drohnenflüge, die dem Versorgen und der Vermeidung von unnötigem Leid der Tiere dienen, sind unter Zuhilfenahme einer weiteren Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört (z. B. dem Bewirtschafter oder einem Helfer) sowie unter Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zulässig. Bei größeren Wiesen kann es sich anbieten, Teilflächen systematisch in zweier Teams abzusuchen. Auch hier muss zu jeder Zeit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und es darf keine Gruppenbildung entstehen. Ein „nettes Zusammenkommen“ von mehreren Personen darf keinesfalls stattfinden. Damit wird dem Tierschutz umfassend Rechnung getragen.

 

Mäh-Knigge auch online verfügbar

Der „Mäh-Knigge kompakt“ bietet eine schnelle Übersicht zu geeigneten Wildtierrettungsmaßnahmen und zum korrekten Verfahrensablauf bei der Grünland- und Feldfuttermahd. Weiterhin stellt er praxisgerechte Möglichkeiten für das richtige Mähen dar. Damit können alle gesetzlichen Vorgaben, auch zum Verbot des Mähens von außen nach innen auf Flächen, die größer als ein Hektar sind, eingehalten werden. Der Mäh-Knigge ist abrufbar unter

https://www.lfl.bayern.de/publikationen/merkblaetter/244515/index.php

 

Hinweise für den Feuerwehrdienst

Die Feuerwehren sind ein wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur in Bayern. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren hat oberste Priorität. Deshalb sind alle Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Corona gerade innerhalb der Feuerwehr besonders streng zu beachten. Im Dienstbetrieb sind Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass große Gruppen von Einsatzkräften unter Quarantäne gestellt werden müssen, um die Dienstfähigkeit der kritischen Infrastruktur Feuerwehr aufrechterhalten zu können.

Zum Schutz gegen Ansteckung im Feuerwehrdienst soll der Ausbildungs- und Übungsdienst derzeit weiterhin unterbleiben. Lediglich der Einsatzdienst und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft sollen momentan durchgeführt werden. Auch an den Feuerwehrschulen findet weiterhin kein Ausbildungsbetrieb statt.

Nur gesunde Einsatzkräfte dürfen teilnehmen

Am Feuerwehrdienst dürfen keine Personen teilnehmen, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, an einer Krankheit leiden, unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten gehabt haben. Wer sich nicht wohl fühlt, darf nicht an Feuerwehreinsätzen teilnehmen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Soweit das nicht möglich oder sichergestellt ist, soll zumindest ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Bei einsatzbedingtem, direktem Kontakt (zum Beispiel bei Menschenrettung oder Tragehilfe) mit unbekannten Personen ist der Mund-Nase-Schutz in der Regel nicht mehr ausreichend. Zum Schutz der Gesundheit der Einsatzkraft ist dann eine spezielle FFP2-Maske und möglichst eine Schutzbrille oder Gesichtsschutz wie etwa Helmvisier zu tragen.

Bereits durch verstärkte persönliche Hygiene der Einsatzkräfte (Händewaschen mit Seife, Händedesinfektion usw.) kann für den Infektionsschutz viel erreicht werden. Auf eine verstärkte persönliche Hygiene ist deshalb auch außerhalb des Feuerwehrdienstes zu achten.

03.05.2020

Keine Fälle am Samstag und Sonntag

Am Maifeiertag hatten wir eine Infektion und damit eine Gesamtzahl von 436 gemeldet. Dies ist auch die aktuelle Lage, nachdem am Samstag und heute keine neuen Infektionen gemeldet wurden.

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01.05.2020

Händedesinfektionsmittel für Kirchen - Landratsamt verteilt es am Montag – Schreiben des Pfarrers nötig

Das Landratsamt wird am Montag, 4. Mai von 9.00 bis 15.30 Uhr bei der Bundespolizei in Schwandorf, Weinbergstraße 47, an Kirchen und Glaubensgemeinschaften eine Erstausstattung an Händedesinfektionsmittel ausgeben. Bedient wird nur, wer sich als Abholer mit einem Schreiben des Pfarrers, Pastors, Rabbis oder sonstigem Vorstand der Kirchengemeinde ausweisen kann. Die Ausstattung wird nur an die Vertreter der jeweiligen Kirchengemeinde ausgegeben, nicht an einzelne Gläubige.

Ab 4. Mai sind öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften unter bestimmten, näher geregelten Voraussetzungen zulässig. Zu den Voraussetzungen gehört ein Infektionsschutzkonzept, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. In den von den katholischen Diözesen und der Evangelischen Landeskirche vorgelegten Infektionsschutzkonzepten ist die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel für Gottesdienstbesucher vorgesehen.Die Erstausstattung dazu ist über das Landratsamt erhältlich.

Dieses Angebot gilt ausdrücklich für alle Glaubensgemeinschaften, um die Religionsausübung wieder möglich zu machen. Nach Erhalt dieser Erstausstattung sind die Kirchen und Glaubensgemeinschaften gehalten, sich selbst um die Beschaffung von Desinfektionsmittel zu bemühen, da das Marktgeschehen Anzeichen einer Normalisierung zeigt. Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

01.05.2020

Ein neuer Fall am Maifeiertag

Gesundheitsministerium erlässt neue Verordnung

Am 1. Mai ist dem Landratsamt eine neue Infektion gemeldet worden. Die Gesamtzahl liegt damit bei 436.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat heute die neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung amtlich bekanntgemacht, die ab dem 4. Mai bis einschließlich 10. Mai gilt. Die Abhaltung von Versammlungen und Gottesdiensten ist darin geregelt, wie in den letzten Tagen bereits angekündigt. Beerdigungen sind weiterhin nur mit 15 Teilnehmern möglich. Auch bei den Heimbesuchen gibt es keine Neuerungen. Zulässig ist derzeit nur die Sterbebegleitung. Die Geltung der Einreisequarantäne-Verordnung ist ebenso um eine Woche verlängert. Für die Schülerbeförderung besteht auch dann Maskenpflicht, wenn sie außerhalb des ÖPNV im sog. freigestellten Schülerverkehr erfolgt. Bei der Öffnung von Ladengeschäften sind Anpassungen entsprechend eines Beschlusses des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs erfolgt.

Innenminister Joachim Herrmann hat mitgeteilt, dass die Polizei in den kommenden Tagen ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der im Öffentlichen Personennahverkehr und in geöffneten Geschäften geltenden Maskentragepflicht haben wird.

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30.04.2020

Leider heute auch ein Todesfall

Im Landkreis Schwandorf ist das 15. Todesopfer im Zusammenhang mit COVID-19 zu vermelden. Wie soeben bekannt wurde, starb heute ein 69-jähriger Mann im Krankenhaus Burglengenfeld. Der Verstorbene hatte in einem Heim im Landkreis gelebt. Insgesamt haben von den 15 Todesfällen 13 in häuslicher Umgebung und zwei in einem Heim gelebt.

Besonders weisen wir darauf hin, dass die beiden Toten in verschiedenen Heimen im Landkreis gewohnt haben.

30.04.2020

Heute drei neue Fälle

Maibaum-Feste fallen heuer aus – keine Jahreshauptversammlungen

Nach zwei Tagen ohne neue Fälle sind am Donnerstag wieder drei Infektionen mit dem Corona-Virus zu vermelden. Die Bilanz sieht aktuell so aus:

bestätigte Infektionen              435

davon wieder gesund              329

Fall noch aktiv                           92

Tote                                           14

Mit dem Thema Maibaum haben sich auch die Staatskanzlei, das Innenministerium und das Gesundheitsministerium befasst. Die Rechtslage zu dieser Tradition stellt sich wie folgt dar: Der rein technische Vorgang des Aufstellens eines Maibaums fällt dann nicht unter die geltenden Einschränkungen, wenn dies entweder im Rahmen der Berufsausübung durch Privatfirmen oder im Rahmen hoheitlicher Tätigkeit durch eigene Mitarbeiter der Gemeinde erfolgt. Selbst in so einem Ausnahmefalle sind aber Veranstaltungen und Versammlungen aus diesem Anlass untersagt. Maibaumfeste können daher nicht stattfinden. Das Zuschauen beim Aufbauen eines Maibaums stellt auch keinen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Sollte es verbotswidrig zur Ansammlung von Schaulustigen aus einem solchen Anlass kommen, wäre diese durch die Polizei aufzulösen. Im Landkreis Schwandorf sind keine Fälle bekannt, bei denen ein Maibaum aufgestellt werden würde.

Die Nacht zum 1. Mai wird auch als „Freinacht“ bezeichnet, in der insbesondere Jugendliche gern mal anderen Menschen einen Streich spielen. Ging es in den Ursprüngen dieser (Un)Sitte unter anderem darum, die vom Streich Betroffenen zum Ordnunghalten anzuhalten und haben deshalb damals die Scherzbolde zum Beispiel schlampig herumstehendes Werkzeug versteckt, geht es heutzutage oft deutlich härter zu. Nicht selten stehen Straftaten wie Sachbeschädigungen, Beleidigungen, aber auch gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr im Raum, wenn etwa Gullydeckel ausgehängt werden. In dieser Nacht ist das Walpern verboten, weil es kein triftiger Grund ist, das Haus zu verlassen. Das gilt nicht nur für gefährliche und unsinnige Aktionen, sondern für alle Streiche.

Jahreshauptversammlungen müssen noch warten

Gefragt wurde mehrfach, ob es ab Montag möglich sein wird, aktuell nicht zulässige Jahreshauptversammlungen von Vereinen, Gesellschaften oder sonst wie organisierten Personenmehrheiten durchzuführen. Auch hier lautet die klare Antwort NEIN. Der Beschluss des Ministerrates vom Dienstag bezieht sich allein auf Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes. Nur diesbezüglich besteht die besondere grundrechtliche Sensibilität, die es begründet, trotz Corona derlei Veranstaltungen, insbesondere unter freiem Himmel, ausnahmsweise und unter bestimmten Voraussetzungen zu genehmigen.

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MINT-Tipp des Tages: Erneuerbare Energien

Energie kann man aus verschiedenen Quellen gewinnen. Aus Gas oder Kohle ebenso wie aus Sonne, Wasser oder Pflanzen. Bei den letzteren drei spricht man von sogenannten Erneuerbaren Energien. Was das bedeutet, welche Energieformen es gibt und mit welchen Experimenten Kinder das Thema erforschen können, wird im MINT-Tipp des Tages erklärt unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

29.04.2020

Auch heute kein neuer Fall

Beim Landratsamt wurde auch heute kein neuer Fall bekannt. Es bleibt bei 432 Infektionen.

Das Schwerpunktzentrum in Nabburg, das am 16. April mit den ersten Testungen den Betrieb aufgenommen hat, wurde besser ausgeschildert. Nachdem das ein oder andere Hinweisblatt in der Größe DIN A-4 leicht zu übersehen war, wurden mit Unterstützung des Kreisbauhofes Nabburg größere Wegweiser aufgestellt.

Antikörpertests auf Corona, bei denen im Blutbild festgestellt werden kann, ob eine Person bereits infiziert war, sind medizinisch noch nicht so ausgereift, dass sie einen hundertprozentigen Nachweis erbringen könnten. Die Trefferquote liegt bei nur 80 bis 85 Prozent. Fraglich bleibt auch, ob man nach überstandener Infektion nur gegen einen oder gegen alle Corona-Stämme resistent ist und wie lange diese Immunität anhält. „Hier ist noch Forschungsarbeit notwendig“, dämpft Pressesprecher Hans Prechtl die Hoffnung auf klare Corona-Ergebnisse in den Blutbildern. Die Blutbilder bei wieder genesenen Personen dürfen freilich nicht mit den Abstrichen bei aktuell infizierten Personen verwechselt werden. Diese liefern korrekte Ergebnisse, wenn die Abstriche fachgerecht entnommen werden.

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MINT-Tipp des Tages: Wie wird eine Straße gebaut?

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zu Freunden – überall hin benutzen wir Straßen. Doch damit wir sie nutzen können, müssen sie erst einmal gebaut oder instandgehalten werden. Auf den ersten Blick sieht man nur eine Teerdecke, doch es steckt viel mehr dahinter. Im MINT-Tipp erklären wir heute, aus welchen Bestandteilen eine Straße besteht, wie sich der Straßenbau entwickelt hat und welche Berufsfelder es im Baugewerbe gibt: https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

28.04.2020

Heute kein neuer Fall

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bis jetzt um 16 Uhr gibt es heute keinen neuen Fall zu vermelden. Es bleibt bei 432 Infektionen. Erhöht hat sich die Zahl der wieder gesunden Personen von 308 auf 318.

Mit einer interessanten Pressemitteilung ist dieser Tage das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin an die Öffentlichkeit getreten. Zwei Zelltypen in der Nase, und zwar Becherzellen und Flimmerepithel, sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das Coronavirus. Die Zellen der Nase sind für das Virus leicht zu erreichen. Eine weitere Eintrittspforte ist die Hornhaut des Auges, weshalb es zu den bekannten Hygieneregeln zählt, sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen zu reiben oder ins Gesicht zu fassen. Und als dritte Andockstelle für das Virus nennt die Studie die Darmschleimhaut.

„Unser Dorf hat Zukunft“ wird verschoben

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Aktivitäten in den Dörfern und Gemeinden, die am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen und damit insgesamt auf den Ablauf des Wettbewerbs auf Kreis-, Bezirks- Landes- und Bundesebene. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit Schreiben vom 24. April darüber informiert, dass der Bundeswettbewerb um ein Jahr verschoben wird. Die teilnehmenden Dörfer werden von der Bundesbewertungskommission statt wie geplant im Jahr 2022 ein Jahr später im Jahr 2023 bereist werden. Die Auszeichnung der Siegerdörfer wird im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2024 in Berlin stattfinden. Aus diesem Grund wird auch der weitere zeitliche Ablauf des bayerischen Wettbewerbs angepasst. Der Bezirksentscheid wird von 2020 um ein Jahr verschoben auf das Jahr 2021. Der Landesentscheid wird von 2021 um ein Jahr verschoben auf das Jahr 2022. Mit der Verschiebung soll den Dörfern ausreichend Zeit gegeben werden, sich optimal auf die verschiedenen Wettbewerbe vorbereiten zu können.

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MINT-Tipp des Tages:

Mehr MINT als man denkt – Der Beruf des Erziehers/der Erzieherin

Im heutigen MINT-Tipp wird zum ersten Mal der Bereich Berufsorientierung angesprochen. Dies wird auch in Zukunft immer öfter eine Rolle spielen. Zwar gibt es sogenannte MINT-Berufe, allerdings spielt das Thema auch in anderen Berufen eine wichtige Rolle, von der man das zunächst nicht vermutet. Beispielhaft dafür steht der Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin. Im MINT-Tipp gibt es Infos zum Berufsbild, zur Ausbildung und wieso gerade MINT eine so wichtige Rolle spielt:

https://www.lernreg.de/index.php?id=430

27.04.2020

Abklingen oder Ruhe vor der zweiten Welle?

Zweiter Reihenabstrich im Jägerhof

Die aktuellen Werte bestätigen das positive Bild der letzten Tage. Auch am Montag ist nur ein neuer Fall zu vermelden. Zwei weitere positive Fälle, die heute am Gesundheitsamt Schwandorf aufgelaufen waren, werden in Beachtung des Wohnortprinzips in der Statistik des Landkreises Cham erfasst.

Im Landkreis Schwandorf sieht die Situation am heutigen Montag so aus:

bestätigte Infektionen                            432

wieder genesen                                     308

Fall noch aktiv                                       110

Tote                                                        14

Im Jägerhof in Schönsee, der besonders stark betroffen ist, erfolgte heute ein zweiter Reihenabstrich bei Bewohnern und Mitarbeitern. Vier Bewohner befinden sich aktuell noch im Krankenhaus.

Im Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst, werden zurzeit 54 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 17 in Intensivbetten. Damit hat sich auch die Situation in den Krankenhäusern entspannt.

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MINT-Tipp des Tages: Was macht die Hefe im Teig?

Hefe kennen die meisten von uns als wichtigen Bestandteil, damit das Brot oder der Pizzateig am Ende so werden, wie wir uns das vorstellen. Doch wieso genau ist die Hefe so wichtig, wo braucht man sie noch und was passiert eigentlich genau, wenn man Hefe beimischt. Diese Fragen wollen wir heute unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 klären und zeigen, welche Experimente man machen kann, um zu verstehen, wie die Sache mit der Hefe funktioniert.

26.04.2020

Zwei neue Fälle über das Wochenende

Sterbefallquote liegt im Landkreis bei 3,2 Prozent

Am Sonntag, 8. März, war der erste positive Coronavirus-Fall im Landkreis Schwandorf bestätigt worden. Ebenso erging am selben Tag die erste Pressemitteilung. Heute, genau sieben Wochen danach, unterrichtet das Landratsamt mit seiner 50. Pressemitteilung die Öffentlichkeit. Seit der Ausrufung des Katastrophenfalls am 16. März ist das Landratsamt jeden Tag, auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen, im Einsatz. Auch nachts ist eine Bereitschaft tätig, um, falls erforderlich, jederzeit schnell die volle Arbeitsfähigkeit herstellen zu können.

Am gestrigen Samstag und am heutigen Sonntag war jeweils eine neue Infektion zu verzeichnen. Die Gesamtzahl beträgt aktuell 431. Ein neuer Todesfall ist nicht zu vermelden. Es bleibt bei 14 Personen, die an oder mit Covid-19 verstorben sind. Die Sterbefallquote liegt damit im Landkreis Schwandorf bei 3,2 Prozent der an Corona Erkrankten. Um diese Zahl einordnen zu können, setzen wir sie in Vergleich zu den entsprechenden Prozentzahlen in den bayerischen Regierungsbezirken:

Oberbayern                    3,2 Prozent

Niederbayern                 4,8 Prozent

Oberpfalz                       5,0 Prozent

Oberfranken                   4,5 Prozent

Mittelfranken                  4,2 Prozent

Unterfranken                  4,7 Prozent

Schwaben                      4,0 Prozent

Die höhere Zahl in der Oberpfalz erklärt Innenminister Joachim Herrmann damit, dass die Oberpfalz im Unterschied zum restlichen Bayern von Hotspot-Geschehnissen stark betroffen war und deshalb Sondereffekte auftraten.

Interessant ist auch ein zweiter Vergleich, nämlich der mit der Sterberate bei den alljährlichen Influenza-Wellen. Bei der Virusgrippe schätzt man eine Sterberate von 1 bis 2 Verstorbenen auf 1.000 Infizierte, das sind 0,1 bis 0,2 Prozent.

Das Bürgertelefon am Landratsamt Schwandorf, das unter der Telefonnummer 09431 471-150 erreichbar ist, ist nach wie vor gut ausgelastet. Es wird morgen wieder mit sechs Plätzen, die gleichzeitig erreichbar sind, starten. Zeitweise war das Bürgertelefon auf bis zu zehn Plätze ausgeweitet, um alle Anfragen möglichst zeitnah bedienen zu können.

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24.04.2020

Wie gestern auch heute vier Fälle

Bald wieder Normalbetrieb in Arztpraxen und Krankenhäusern

Aus dem Landkreis sind auch heute vier neue Infektionen mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Gesamtzahl ist damit auf 429 angestiegen. Davon gelten 285 Personen als wieder genesen.

Patienten dürfen damit rechnen, bald wieder die hausärztlichen Praxen und die Krankenhäuser wie gewohnt aufsuchen zu können. „Die Gefahr wird nicht größer sein, als in einen Supermarkt zu gehen“, bekräftigte Versorgungarzt Dr. (Univ. Bologna) Stephan Gilliar. Angestrebt ist, ab Mai wieder in den Normalbetrieb gehen zu können. „Durch regelmäßige Sterilisation und Kontamination wird alles getan, um die Infektionsgefahr gegen Null gehen zu lassen“, zeigte sich Gilliar zuversichtlich.

Dubioser Kettenbrief

Derzeit verbreitet sich über WhatsApp und die sozialen Medien ein Kettenbrief, der vor dem Tragen von Atemschutzmasken bei Kindern warnt. Behauptet wird, dass das Tragen für Kinder unter sechs Jahren aufgrund eines Kohlendioxid-Staus gefährlich sei. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) gibt Entwarnung. Auch die Doktores im Landratsamt entlarven diesen Kettenbrief als Panikmache. „Solche Mitteilungen sollte man löschen und keinesfalls weiterleiten“, empfiehlt Gilliar. Die ab Montag geltende Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr sowie der hierzu gehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige oder Wartehäuschen zu tragen, gilt für alle Personen ab dem 6. Geburtstag und ist bußgeldbewehrt. Der gestern zwischen dem Innen- und dem Gesundheitsministerium abgestimmte Bußgeldkatalog sieht bei Verstößen ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vor. Eine Ahndung wird jedoch erst bei Jugendlichen ab 14 Jahren erfolgen. Denn das ist das allgemeine Alter, ab dem man für eine Ordnungswidrigkeit verantwortlich gemacht werden kann. Eltern dürfen auch Kindern unter sechs Jahren eine Maske aufsetzen. „Wenn Mama und Papa und der 8-jährige Bruder eine Maske tragen, darf auch die 5-jährige Schwester eine Maske aufsetzen“, verdeutlicht Pressesprecher Hans Prechtl. Kein Kind muss sich „zurückgesetzt“ fühlen und auch aus medizinischer Sicht spricht nichts dagegen, auch wenn der Kettenbrief anderes behauptet. Kinderärzte bestätigen, dass ein CO2-Stau unter Atemschutzmasken ausgeschlossen ist.

Lob von Gesundheitsministerin Huml

In der Antwort auf einen Brief des Versorgungsarztes, in dem es unter anderem darum ging, die Ausnahmeregelung über telefonische Krankschreibungen zu verlängern, lobt Melanie Huml die derzeit rückläufigen Neuinfektionen im Landkreis Schwandorf. Die Anzeichen einer Verlangsamung der Infektionsgeschwindigkeit seien nicht zuletzt dem engagierten Einsatz der aktiven Ärzte und Helfer vor Ort zu verdanken. Einer breiten Testung von systemrelevanten Personengruppen vermag das Ministerium aus rechtlichen, infektionsepidemiologischen und ethischen Aspekten nicht zu näher zu treten. Wichtiger als Massentests sei es, die Infektionsketten und Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen möglichst lückenlos nachzuvollziehen. Darauf seien die Kapazitäten auszurichten. Eine Einschränkung behält sich die Ministerin vor: die gegenwärtige Lage ist sehr dynamisch und ernst und deshalb fortlaufend neu zu bewerten.

Ärztlicher Leiter Marc Bigalke, Ärztlicher Fachberater Dr. Jochen Spieß und Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar lobten die sehr gute Zusammenarbeit mit dem unter der Leitung von Dr. Daniela Hierhammer stehendem Gesundheitsamt Schwandorf.

Neue Pendlerbestimmungen für Tschechien ab Montag

Die Tschechische Regierung hat den Kreis der Personen erweitert, die unter klar definierten Bedingungen das Gebiet der Tschechischen Republik betreten dürfen. Der Beschluss bietet den Bürgern der Tschechischen Republik die Möglichkeit, bei der Rückkehr die Quarantäne zu vermeiden, wenn ein maximal vier Tage alter negativer Test auf COVID-19 vorgelegt wird. Bei den Pendlern endet die Verpflichtung, im 14-tägigen Zyklus auszureisen. Wenn regelmäßig ein negativer Test vorgelegt wird, können sie täglich zur Arbeit fahren. Personen mit einem maximal vier Tage altem negativen Test auf das Coronavirus müssen bei ihrer Rückkehr in die Tschechische Republik nicht in Quarantäne.

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MINT-Tipp des Tages: Sternschnuppen

Wenn man nachts nach oben blickt und der Himmel klar ist, sieht man viele Himmelskörper in unterschiedlichen Größen. Mond, Sterne aber natürlich auch Flugzeuge, die den Himmel kreuzen. An manchen Tagen hat man Glück und sieht sogenannte Sternschnuppen. Doch wie entstehen sie und was passiert dabei im Weltall? Diese Fragen klären wir heute im MINT-Tipp des Tages unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

 

23.04.2020

Vier Fälle am Donnerstag

Radlerbus setzt aus – Schwangerenberatung läuft weiter

Aus dem Landkreis sind heute vier neue Infektionen mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Gesamtzahl ist damit auf 425 angestiegen. Davon gelten 283 Personen als wieder genesen.

Dass einem trotz des Katstrophenfalls ein kleines Lächeln entfahren darf, zeigte sich in der heutigen Lagebesprechung. An das Testzentrum war das Anliegen einer gesunden Person herangetragen worden, einen Abstrich zu erhalten, um ein Negativzeugnis für eine Schönheits-Operation in Salzburg vorlegen zu können.

Der Radlerbus auf dem bayerisch-böhmischen Freundschaftsweg setzt seinen Betrieb aufgrund der aktuellen Lage aus. In den letzten Jahren ist der Bus im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 3. Oktober zwischen Nabburg und Schönsee verkehrt. Sobald eine Wiederaufnahme des Betriebs absehbar wird, wird die Öffentlichkeit informiert.

Die Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen bietet Schwangeren und Familien auch während der Corona-Pandemie weiterhin Beratung und Unterstützung an. Fragen und Sorgen lassen sich nicht verschieben oder treten in Krisenzeiten erst deutlich hervor. Besonders in Notlagen oder Konfliktsituationen ist eine schnelle Hilfe und Beratung wichtig und duldet keinen Aufschub. Die Beraterinnen stehen auch in den Krisenzeiten nach wie vor zur Verfügung. Als Ansprechpartnerinnen stehen Gabriele Beier, Telefon 09431 471-650, Margit Malzer, Durchwahl -656 und Waltraud Tragl, Telefon 09671 7440-201 zur Verfügung. Die gemeinsame Mailadresse der Beratungsstelle lautet schwangerenberatung@landkreis-schwandorf.de .

Maskenpflicht auch in Taxis

Wie im gesamten öffentlichen Nahverkehr gilt auch in Taxis und Mietwagen mit Fahrern ab Montag eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Die Bedeckung sollte mit Maske, kann aber auch mit Tuch oder Schal erfolgen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Experimente mit Wasser

Wasser ist für uns lebenswichtig. Überall steckt Wasser und ohne es funktioniert gar nichts. Hört es auf zu regnen, wächst nichts mehr und die Lebensmittel werden knapp. Wasser ist auch ein Transportweg. Es trägt schwere Schiffe ebenso wie kleine Insekten. Wasser bietet eine Vielzahl spannender Experimentiermöglichkeiten, die es uns ermöglichen, die Welt aus ganz neuen Perspektiven kennen zu lernen. Daher gibt es im heutigen Tipp unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 Anregungen für viele verschiedene Experimente zum Thema Wasser, die man gut im Alltag zu Hause durchführen kann.

22.04.2020

Gesundheitsministerium legt Checkliste vor

Geöffnete Geschäfte haben Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat uns gebeten, darauf hinzuweisen, dass die Checkliste zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts jetzt online gestellt ist. Das Dokument ist auf der Seite https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/ in der Rubrik „Informationen für besondere Personengruppen“ abrufbar.

Die Checkliste betrifft alle Geschäfte, sowohl diejenigen, die auch in den letzten Wochen geöffnet haben durften als auch die Ladengeschäfte, Einkaufszentren und Kaufhäuser des Einzelhandels,die infolge der Erleichterungen diese oder ab nächste Woche öffnen dürfen. Die Betreiber haben ein Schutz- und Hygienekonzept (zum Beispiel Einlass, Mund-Nasen-Bedeckung) und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen demLandratsamt vorzulegen. Die Betreiber der Geschäfte, die ab dem 27. April öffnen dürfen, haben zum Beispiel durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Mit drei neuen Fällen ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf 421 gestiegen. Genesen sind von gestern auf heute 15 Personen, so dass jetzt insgesamt 269 genesen sind. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientiert. Fälle gelten zum Beispiel als genesen, wenn keine Symptome vorliegen und der Erkrankungsbeginn oder das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegen. Bei Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, gelten andere Fristen.

Nahezu 1.700 Bescheide sind ergangen

Der Arbeitsaufwand beim Landratsamt ist beträchtlich. Auch die Zahl der förmlichen Bescheide ist deutlich angewachsen. Bislang wurden 1.465 Personen aus dem Landkreis zu einer häuslichen Quarantäne verpflichtet. Etwa 200 Bußgeldbescheide sind zu Verstößen gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen ergangen und in einigen Fällen war über Anträge auf Ausnahmen von den Betriebsschließungen zu entscheiden.

Informationen in Leichter Sprache

In die Corona-Homepage des Landkreises https://corona.landkreis-schwandorf.de wurden auch Informationen in Leichter Sprache eingestellt. Leichte Sprache ist eine speziell geregelte einfache Sprache nach dem Regelwerk des seit 2006 bestehenden Vereins „Netzwerk Leichte Sprache“.

MINT-Tipp des Tages: Licht und Schatten – Baue eine Sonnenuhr

Im Frühjahr wird es wärmer, die Sonne scheint stärker und länger. Das nutzen wir und verbringen mehr Zeit draußen. Das zeigt, wie wichtig die Sonne für uns und unseren Körper ist. Doch von der Sonne können wir auch einiges ablesen. Beispielsweise lässt sich mit Hilfe einer Sonnenuhr und dem Stand der Sonne feststellen, wie spät es ist.

Im MINT-Tipp des Tages gibt es unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 Informationen dazu, wie die Sonne aufgebaut ist, was sie mit unserem Körper macht und wie man eine eigene Sonnenuhr baut. 

21.04.2020

Hausarzt ist der erste Ansprechpartner

Im Landkreis ist das 14. Covid-Todesopfer zu vermelden. Im Krankenhaus in Schwandorf verstarb eine 82-jährige Frau. Bei vier neuen Infektionen am heutigen Dienstag sieht die Statistik so aus:

bestätigte Infektionen                     418

wieder genesen                              254

Fall noch aktiv                                150

Tote                                                  14

Patienten, die glauben, an Corona erkrankt zu sein oder entsprechende Symptome verspüren, sollen sich weiterhin zuerst an ihren Hausarzt wenden. Die Kontaktaufnahme muss aber telefonisch erfolgen, um eine etwaige Infektion keinesfalls in die Praxis zu tragen. Die Gefahr wäre sonst zu groß, dass die Praxis im Falle einer Kontaminierung für zwei Wochen geschlossen werden müsste. Der Hausarzt ist es auch, der entscheidet, ob Jemand getestet werden muss und der den Patienten bei der zentralen Teststelle anmeldet. Wer getestet wird, erhält das Testergebnis nicht vom Labor. „Anrufe bei Laboren sind völlig fehl am Platz und führen dort nur zu unnötigen Verzögerungen“, macht Pressesprecher Hans Prechtl deutlich. Ergibt die Testung einen positiven Befund, erhält der Patient eine Mitteilung vom Gesundheitsamt. Ist der Abstrich negativ, gibt der Hausarzt die Rückmeldung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst. 

MINT-Tipp des Tages: Was ist Mikroplastik?

In den letzten Jahren diskutieren immer mehr Menschen über den Zustand von Natur und Umwelt. Ein großes Thema ist dabei die Umweltverschmutzung und ganze Inseln aus Plastikmüll, die in den Meeren schwimmen. Dabei fällt auch oft der Begriff „Mikroplastik“, also kleinste Plastikpartikel, die sich in verschiedensten Produkten befinden. Konsumieren wir, kommen die Teilchen auch in das Wasser und damit auch in den Organismus verschiedener Lebensmittel. Was genau ist Mikroplastik, wo kommt es vor und wie kann man es vermeiden? Diese Fragen werden heute im MINT-Tipp geklärt unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430.

20.04.2020

Bitte des Versorgungsarztes findet Gehör

Im Landkreis ist der 13. Todesfall zu beklagen

Mit dem heutigen Montag sind verschiedene Änderungen in Kraft getreten. Die Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung lockert die Ausgangsbeschränkungen und für Krankschreibungen, so hieß es, ist wieder ein Besuch beim Hausarzt erforderlich. Viele Hausärzte und auch Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar haben diese Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen (GBA) als nicht gut befunden und Bedenken geäußert, da das Auslaufen der Sonderregelung die Bemühungen konterkariert, das Infektionsgeschehen in den hausärztlichen Praxen einzudämmen. Heute Vormittag hat sich Gilliar mit einem Brief an Gesundheitsministerin Melanie Huml gewandt. Der Bitte war Erfolg beschieden. Telefonische Krankschreibungen bleiben bis zum 4. Mai möglich.

In seinem Brief an Huml äußert Gilliar eine zweite Bitte: Da die Infektionszahlen und somit auch die Probenentnahmen stark rückläufig sind, wäre es gerade jetzt opportun, systemrelevante Personengruppen flächendeckend zu testen, um präventiv tätig zu sein und eventuelle Infektionsketten optimal rückverfolgen zu können. Gilliar spricht sich deshalb für eine breite Testung etwa bei Lehrern, Supermarktangestellten und beim medizinischen Personal aus. Da die ab heute geltenden Lockerungen in den Kontaktverboten in zwei bis drei Wochen ein Anwachsen von Testungen erwarten lassen, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, diese epidemiologisch sinnvolle Maßnahme einzuleiten. Aufgrund der derzeit geringeren Probandenzahl wird ab heute im Sepp-Simon-Stadion nur noch Montag, Mittwoch und Freitag getestet. Am Dienstag und am Donnerstag wird in Nabburg getestet. Die weiteren Schwerpunktzentren in Burglengenfeld und Oberviechtach sind eingerichtet und könnten sofort anlaufen, was derzeit mangels Bedarf aber nicht erforderlich ist.

Zusätzlicher Krankentransportwagen

Seit letzten Dienstag existiert ein zusätzlicher Krankentransportwagen im Rettungsdienstbereich Amberg, zu dem auch der Landkreis Schwandorf gehört. Dieses zusätzliche Fahrzeug ist gut ausgelastet.

In einem Krankenhaus in Regensburg ist eine 76-jährige Frau aus dem Landkreis Schwandorf verstorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle ist damit auf 13 angestiegen. Neue Infektionen waren heute nicht zu verzeichnen. Hier wirkt sich die sehr geringe Zahl der Testungen am Sonntag aus.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp: Unter Strom

Ohne Strom geht nichts mehr in unserer Zeit. Heizung, Kühlschrank, Glühlampen, Ampeln – alles braucht Strom, um funktionieren zu können. Während vor etwa 120 Jahren keine oder nur sehr wenige Haushalte überhaupt über Strom verfügen konnten, gibt es heutzutage keine Sekunde mehr, in der der Stromzähler stillsteht.

Doch wie funktioniert das, dass der Strom in den Haushalt kommt? Und wie funktioniert eine Obstbatterie? Dazu gibt es Informationen im heutigen MINT-Tipp unter https://www.lernreg.de/bildung-im-landkreis-schwandorf/kommunales-bildungsmanagement/mint-management/mint-tipp-des-tages.html.

19.04.2020

Zwei Todesfälle und zehn neue Infektionen

Der Landkreis Schwandorf hat die Farbe gewechselt

Im Landkreis Schwandorf sind die Todesfälle elf und zwölf zu vermelden. In einer Klinik in Amberg verstarb eine 99-jährige Frau, in einer Klinik in Weiden ein 83-jähriger Mann.

Als Todesfälle werden Personen gezählt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist. Bayernweit ist es so, dass 92 % an COVID-19 und 8 % mit COVID-19 an einer anderen Ursache verstorben sind.

In der Übersichtskarte des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die die Todesfälle nach Landkreisen aufschlüsselt, sind alle Landkreise blau dargestellt. Die Farbpalette reicht von sehr hellem blau bis sehr dunklem blau. Mit den aktuellen Todesfällen hat auch der Landkreis Schwandorf die Farbe gewechselt (von der Kategorie „6 bis 10“ in die Kategorie „11 bis 20“):

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm#landkreise

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit der Pressemitteilung vom Freitag um zehn auf 414 gestiegen. Zwei Infektionen waren noch am Freitag nach dem Ergehen der Pressemitteilung zu verzeichnen, sieben am Samstag und bislang eine Infektion am heutigen Sonntag.

Im Jägerhof in Schönsee wurden von den 42 Bewohnern bislang 32 aus allen vier Wohnbereichen positiv getestet. Um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern, erfolgt für diesen Personenkreis eine Gruppenisolierung. Soweit kein Grund mehr für eine stationäre Behandlung besteht, macht es keinen Sinn, die positiv getesteten Bewohner in einem Krankenhaus oder in einer anderen Einrichtung zu isolieren. In Quarantäne wurden die negativ getesteten Bewohner genommen, damit sich diese nicht anstecken können.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

17.04.2020

Heute 28 neue Fälle – insgesamt jetzt 404 

Die meisten neuen Infektionen wurden im Behindertenheim getestet

Bereits in den Pressemitteilungen von gestern und vorgestern wurde von sorgenvollen Blicken auf ein Behindertenheim im östlichen Landkreis berichtet. Die Sorgen waren leider begründet. Mehr als zwei Dutzend Bewohner und Mitarbeiter wurden positiv getestet. Wie die betroffene Einrichtung seit gestern auf ihrer Homepage selbst mitteilt, handelt es sich um die Pflegeeinrichtung „Jägerhof“ in Schönsee, einer Einrichtung der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen. Auch umfassende Maßnahmen konnten nicht vollständig ausschließen, dass sich das Virus verbreitet. Das Landratsamt koordiniert das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit der Einrichtung.

Bei jetzt 404 Fällen ist die Zahl der genesenen Personen auf 214 gestiegen. Damit ist die Zahl der neuen Infektionen heute höher als die Zahl der aktuell Genesenen.Auch wenn die Zahl der Infizierten im Landkreis noch bei deutlich unter einem Prozent liegt, ist zu besorgen, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist.

Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar lobte in der heutigen Videokonferenz die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Bundeswehr beim Testzentrum in Nabburg. Mit den Testzentren in Schwandorf und Nabburg ist gewährleistet, im Bedarfsfall die Zahl der Testungen sehr schnell nach oben fahren zu können. Ärztlicher Leiter Marc Bigalke sieht die Krankenhäuser fürs Wochenende gut gerüstet.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Wie funktioniert ein Gewächshaus?

Im Frühjahr bestellen die Landwirte ihre Felder und in den Gärten werden Gemüse und Kräuter gesät. Einige Menschen haben im Garten ein Gewächshäuschen stehen, aus dem man im Laufe der Zeit die Früchte ernten kann. Doch wie funktioniert so ein Gewächshaus und was nützt es eigentlich? Diese Fragen werden heute im MINT-Tipp des Tages beantwortet unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430

Dort gibt es auch eine Anleitung, wie man sich selbst ein eigenes Mini-Gewächshaus für die Küche oder den Garten bauen kann.

16.04.2020

Über 200 sind wieder genesen

Von 376 positiven Fällen und wie sie sich aufschlüsseln

Im Landkreis Schwandorf sind am Donnerstag vier neue Fälle zu verzeichnen. Neben der Zahl der Gesamtfälle, die damit bei 376 liegt, gewinnt mit der zunehmenden Dauer der Pandemie eine andere Zahl an Bedeutung, und zwar die Zahl der zwischenzeitlich wieder genesenen Personen. Diese liegt aktuell bei 204. Noch aktiv ist das Virus bei 162 Fällen. Zehn Personen sind verstorben.

Bei den täglichen Lagebesprechungen, die mittlerweile routiniert als Videoschaltung durchgeführt werden, geht der Blick auch immer über den Landkreis hinaus, und zwar in den gesamten Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst. Im Rettungsdienstbereich sind vier Corona - Schwerpunktkrankenhäuser festgelegt, und zwar in Sulzbach-Rosenberg, Amberg, Schwandorf und Burglengenfeld. Für diesen Bereich ist Marc Bigalke, Leiter der Zentralen Notaufnahme des Klinikums St. Marien in Amberg, zum Ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz ernannt. Bigalke berichtete, dass in der Summe dieser vier Krankenhäuser aktuell 38 Intensivbetten und 638 Normalbetten frei sind. 82 Corona-Patienten werden zurzeit stationär behandelt.

Das neue Schwerpunktzentrum in Nabburg hat heute mit den ersten Testungen den Betrieb aufgenommen. Die Ergebnisse der gestern in einem Behindertenheim im östlichen Landkreis durchgeführten Reihenuntersuchung liegen noch nicht umfassend vor. Erste Ergebnisse bestätigen positive Fälle bei Mitarbeitern und Bewohnern. Weitere Maßnahmen bis hin zu Verlegungen sind deshalb wahrscheinlich.

Thema bei der Lagebesprechung waren auch Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen, aber aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr in die häusliche Umgebung zurückverlegt werden können, sondern erstmals in ein Pflegeheim eingewiesen werden müssen. Für Pflegeheime gibt es derzeit aber Einschränkungen bei Neuaufnahmen und nicht in allen Fällen kann eine Rehabilitationsmaßnahme als Zwischenlösung dienen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Die Sache mit dem Wetter und dem Klima und wie du deine eigene Wetterstation bauen kannst

Seit langer Zeit wird in den Medien und in der Gesellschaft viel über das Klima und den Klimawandel gesprochen. Dabei ist es wichtig, zu verstehen, was der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist und wie die beiden zusammenhängen. Der heutige MINT-Tipp beschäftigt sich mit dem Wetter, dem Klimawandel und Wege, wie man sich für ein besseres Klima einsetzen kann. Außerdem wird gezeigt, wie man eine eigene Wetterstation baut, mit der man selbst zu Hause das Wetter beobachten kann. Das alles ist auf der Seite der Lernenden Region unter https://www.lernreg.de/index.php?id=430 zu finden.

15.04.2020

Zehn Corona-Fälle am Mittwoch

Schwerpunktzentrum in Nabburg geht in Betrieb 

Soldaten helfen mit

Im Landkreis Schwandorf sind am Mittwoch zehn neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 372 angestiegen. Davon gelten 184 Personen als genesen.

Das neue Schwerpunktzentrum im Gesundheits- und Betreuungszentrum Nabburg nimmt morgen Nachmittag die ersten Testungen auf. Über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) werden Ärzte aus dem Altlandkreis Nabburg eingesetzt, die sich für diese Aufgabe freiwillig gemeldet haben. Begonnen wird mit einer 10-Minuten-Taktung, die bei Bedarf verkürzt werden kann. Das Vorscreening und das Durchschleusen der Patienten übernehmen Soldaten, die vom Landratsamt mit Ganzkörperanzug, Maske und Visier ausgestattet wurden. Die Bundeswehr sorgt auch für den Transport der in Nabburg genommenen Abstriche zum Labor Kneißler in Burglengenfeld. Getestet werden kann nur, wer Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, selbst Symptome aufweist und einen Testtermin erhalten hat. Termine für die Nachmittags-Slots werden von der KVB vergeben, wenn der Hausarzt, der bei Verdachtsfällen nur telefonisch zu kontaktieren ist, oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst eine Testung für geboten erachtet. Über die Nutzung der Kapazitäten am Vormittag wird nach Bedarf entschieden.

464 Testungen in neun Tagen im Sepp-Simon-Stadion

Im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf wurden von der Inbetriebnahme am 30. März bis zum Gründonnerstag, 9. April, an neun Werktagen insgesamt 464 Personen aus dem gesamten Landkreis getestet. 247 Testungen nahm das Gesundheitsamt vor, 217 die KVB. Vereinzelt standen auch ganze Familien auf den Terminlisten.

Acht Soldaten leisten Amtshilfe

Das vom Landratsamt erbetene weitere Hilfskontingent der Bundeswehr nimmt morgen die Arbeit auf, nachdem es heute eingewiesen wurde. Acht Soldaten unterstützen jetzt den Katastrophenschutz des Landkreises im Kampf gegen das Coronavirus. Die Soldaten sind an den Testzentren in Schwandorf und Nabburg und auch am Krankenhaus in Schwandorf im Screening-Bereich tätig. Die Bewachung von Einrichtungen gehört nicht zum Amtshilfeauftrag der Bundeswehr.

Behindertenheim im Blick

Mit Sorge verfolgen die Verantwortlichen im Landratsamt die Situation in einem Behindertenheim im östlichen Landkreis. Heute wurde eine Reihenuntersuchung durchgeführt. Aus Vorsorgegründen wurde für alle Bewohner und Mitarbeiter das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und eine weitgehende Isolation angeordnet. Entsprechende Schutzausrüstung wurde vom Landratsamt für vorerst zwei Wochen geliefert. Um die baulich beengte Situation zu entzerren, wurde ein Viertel der Bewohner in die Krankenhäuser in Burglengenfeld und Schwandorf verlegt. Rettungsdienste und weitere Transportkapazitäten sind informiert. Die Entwicklung der Lage wird betont aufmerksam beobachtet. Wenn notwendig, erfolgen auch weitere Verlegungen in Kliniken.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages: Sicher im Netz – von Anfang an

Das Internet eröffnet uns viele Möglichkeiten. Gerade in Coronazeiten können wir Kontakt halten und uns in Videokonferenzen weiterhin sehen. Und auch sonst gilt: Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Doch so praktisch es ist, gibt es auch einige Gefahren. Um sich selbst und andere besser zu schützen, ist es wichtig, Bescheid zu wissen. Daher gibt es heute Informationen zum sicheren Umgang im Internet für Eltern und Kinder und einen Surfführerschein unter https://www.lernreg.de/bildung-im-landkreis-schwandorf/kommunales-bildungsmanagement/mint-management/mint-tipp-des-tages.html 

14.04.2020

Zwei Corona-Fälle am Dienstag

Wertstoffhöfe öffnen nächste Woche

Neue Schwerpunktzentren bereit

Die „Nachholeffekte“ nach den Feiertagen, von denen Gesundheitsministerin Melanie Huml gesprochen hat, sind im Landkreis Schwandorf noch nicht zu verspüren. Am ersten Werktag nach Ostern sind zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 362 angestiegen. Davon gelten 178 Personen als genesen.

Am kommenden Wochenende bleiben die Recyclinghöfe und Grüngutannahmestellen noch geschlossen, ab nächster Woche öffnen sie wieder. Die eingesetzten Mitarbeiter erhalten vom Landratsamt über die Gemeindeverwaltungen Mund-Nasen-Masken. Vor Ort muss verstärkt auf Hygieneaspekte geachtet werden. Zum Schutz der anliefernden Bürger und des Personals ist die Zahl der Benutzer des Recyclinghofes auf maximal zehn Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Den Gemeinden steht es frei, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine geringere Höchstzahl festzulegen. Da der Abstand von 1,50 Metern zwischen Personen einzuhalten ist, kann das Personal des Recyclinghofes keine unmittelbare Hilfestellung bei der Entsorgung geben.

Die neuen Schwerpunktzentren, die in Nabburg, Burglengenfeld und Oberviechtach eingerichtet wurden, stehen bereit. Soweit Bedarf besteht, können sie mit einem Tag Vorlaufzeit für Terminvereinbarungen jederzeit anlaufen. Es sind dann auch außerhalb des Sepp-Simon-Stadions in Schwandorf an zentralen Stellen im Landkreis Abstriche möglich. Entschieden wurde, als zweites Testzentrum neben Schwandorf in Nabburg zu beginnen. Eingerichtet ist das Schwerpunktzentrum in der Krankenhausstraße 25 in Nabburg im Gesundheits- und Betreuungszentrum (GBZ Nabburg) des BRK-Kreisverbandes Schwandorf. Die Schwerpunktzentren in Burglengenfeld und Oberviechtach befinden sich an der jeweiligen Asklepios-Klinik. Ziele der Schwerpunktzentren liegen in der Minimierung der Anzahl der Personen, die in unmittelbaren Kontakt mit potentiell infizierten Patienten kommen, der Etablierung effektiver Infektionsschutzvorkehrungen, dem ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln und der Sicherstellung und Steuerung einer notwendigen Behandlung potentiell Infizierter.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

 

MINT-Tipp des Tages: Vulkane

Die Erde besteht aus einer Vielzahl von Schichten und verschiedenen Platten, sogenannten Kontinentalplatten. Dieses Phänomen nennt man Plattentektonik. Und auch wenn die Erde von außen als fest wahrgenommen wird, ist sie stets in Bewegung. Wenn sich eine Platte verschiebt, wirkt sich das auch auf die angrenzenden Platten aus. So kommt es gerade an denjenigen Stellen zu Erdbeben und Vulkanen, an denen sich zwei Kontinentalplatten berühren. Informationen darüber, wieso das so ist, wie Erdbeben und Vulkane zustande kommen und wie man in der eigenen Küchen einen Vulkan zum Ausbruch bringen kann, gibt es auf der Seite der Lernenden Region unter https://www.lernreg.de/bildung-im-landkreis-schwandorf/kommunales-bildungsmanagement/mint-management/mint-tipp-des-tages.html

13.04.2020

Insgesamt sind jetzt 360 Personen infiziert

Davon sind zehn Patienten gestorben und 147 wieder genesen

Das Landratsamt war auch über die Feiertage besetzt. Zweimal täglich wurde eine aktuelle Lagemeldung in das Einsatz-Protokoll-System des Katastrophenschutzes eingestellt. Die Bettenübersichten und die Verdachtsfälle in Heimen wurden fortlaufend aktualisiert. Die Lage wurde aufmerksam beobachtet und notwendige Entscheidungen auch am Osterwochenende getroffen.

Für positiv getestete Personen, die Fahrdienste benötigen, etwa für Dialysefahrten, wurde ein Taxiunternehmen verfügbar gemacht. Das Taxi- und Mietwagenunternehmen Stephan Scholz in Schwarzenfeld hat am Ostersamstag mitgeteilt, dass ein Mercedes-Benz Sprinter mit Rampe und Rollstuhltransportmöglichkeit entsprechend ausgestattet wurde und ab sofort einsatzbereit ist. Die Fahrdienste können im gesamten Rettungsdienstbereich Amberg, der die Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die kreisfreie Stadt Amberg umfasst, in Anspruch genommen werden.

Da über die Feiertage an sich nur in den Krankenhäusern und in einem Heim getestet wurde, aber nicht im lokalen Testzentrum und wohl auch kaum in Arztpraxen, fallen auch die Zahlen der neu infizierten Personen niedriger aus. Seit der letzten Pressemitteilung am Karfreitag (Stand 343 Personen) haben sich die Zahlen wie folgt entwickelt.

Karsamstag:         5 neue Infektionen              gesamt 348

Ostersonntag:      7 neue Infektionen              gesamt 355

Ostermontag:       5 neue Infektionen              gesamt 360

Todesfälle waren über die Ostertage nicht zu verzeichnen, so dass es bei insgesamt zehn Todesfällen blieb. Als wieder genesen gelten 147 Personen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

10.04.2020

24 neue Infektionen am Karfreitag

Neuregelung des Grenzübertritts für Berufspendler aus Tschechien

Im Landkreis Schwandorf sind am Freitag 24 weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Zahl auf 343 erhöht.

Die Tschechische Regierung hatte am 26. März das tägliche Pendeln zu einer Arbeitsstätte in Bayern nur noch für tschechische Arbeitnehmer aus dem Gesundheitsbereich gestattet. Mit Wirkung zum 14. April werden wesentliche Änderungen eingeführt und ein neuer Verwaltungsprozess angestoßen, über den die Deutsche Botschaft Prag informiert hat. Die Möglichkeit, ins Ausland zu reisen, wird auf Berufspendler in bestimmten systemrelevanten Branchen erweitert. Beschäftigte aus kritischer Infrastruktur können ohne anschließende Quarantäne die Grenze überqueren. Die Ausnahmegenehmigung gilt nicht für Berufspendler, die sich länger als 14 Tage in Deutschland aufhalten. Diese müssen nach Rückkehr weiterhin eine 14-tägige Quarantäne einhalten.

Voraussetzung für den regelmäßigen Grenzübertritt ohne anschließende 14-tägige Quarantäne ist eine vom Arbeitgeber ausgefüllte und von der Deutschen Botschaft in Prag verifizierte Erklärung zur Einhaltung von Hygienevorschriften. Dies gilt für alle Beschäftigten in den von der Neuregelung betroffenen Branchen (Gesundheits-, Sozial-, Rettungswesen, kritische Infrastruktur) und auch für alle, die bisher ohne Formular ihrer Tätigkeit in Deutschland nachgehen konnten. An der Grenze ist eine Pendlerbescheinigung des deutschen Arbeitgebers vorzulegen. Außerdem hat jeder Arbeitgeber ein Formular an die Deutsche Botschaft in Prag zu senden. Diese Selbsterklärung wird von der Botschaft in eine Liste eingetragen, die täglich aktualisiert wird. Diese Liste liegt zur Kontrolle der Pendler an den Grenzübergängen aus. Erforderlich für den Grenzübertritt ist also die vom Pendler selbst mitzuführende Bescheinigung des Arbeitgebers und eine Verbalnote der Deutschen Botschaft Prag, die an der Grenze ausliegt.

Genauere Informationen zum Ablauf des Prozesses finden sich unter https://prag.diplo.de/cz-de/aktuelles/-/2331726.

 

Quarantänemaßnahmen für Einreisende

Eine weitere Rechtsänderung in Form einer Rechtsverordnung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist am heutigen Karfreitag in Kraft getreten.

Aufgrund dieser Rechtsverordnung ist jeder Mensch, der auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in den Freistaat Bayern einreist, verpflichtet, sich sofort nach der Einreise auf direktem Weg in seine Wohnung oder Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise ständig dort in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Zimmer aufzuhalten. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und dann nach Bayern weiterreisen. Allen Menschen, die nach Bayern eingereist sind, ist es in den 14 Tagen dieser häuslichen Quarantäne nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Ausnahmen von dieser heute in Kraft getretenen Einreise-Quarantäneverordnung gelten wiederum für Kräfte der kritischen Infrastruktur, also etwa für pendelnde Pflegekräfte bzw. Arbeitnehmer, die für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens zwingend notwendig sind. Die Verordnung ist als Notbekanntmachung unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-192/ veröffentlicht.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

09.04.2020

Zwei weitere Patienten an Corona gestorben

Jetzt 319 positive Testungen – Davon sind 130 wieder gesund

Im Landkreis Schwandorf gibt es zwei weitere Coronavirus-Todesfälle. Gestorben sind zwei Männer im Alter von 75 und 62 Jahren. Damit sind insgesamt zehn Todesfälle zu verzeichnen. Am Gründonnerstag sind bislang 16 weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 319 angestiegen. 130 von ihnen gelten zwischenzeitlich als gesund.

Aktuell befinden sich 30 Covid-Erkrankte stationär im Krankenhaus. Davon werden elf auf der Intensivstation beatmet.

Auch Nicht-Corona-Patienten, die wegen einer anderen Erkrankung aus einem Krankenhaus in ein Alten- oder Behindertenheim zurückverlegt werden, müssen aus Vorsorgegründen 14 Tage im Heim isoliert werden. Mit dieser Regelung soll unter allen Umständen vermieden werden, das Virus in ein Heim zu verschleppen. Da diese Isolierung aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht in allen Heimen möglich ist, wurden für solche Patienten Plätze im Passauer Wolf Reha-Zentrum in Nittenau geschaffen.

Beim Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion gibt es keine Rückstände. Die Testungen werden am Dienstag fortgeführt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

MINT-Tipp des Tages:

Alles summt und brummt – Frühlingszeit ist Insektenzeit

Im Frühling werden die Tage wieder länger und die Natur blüht neu auf. Gerade Vögel und Insekten sind vermehrt unterwegs. Grund genug, sich genauer damit zu beschäftigen, wie Insekten eigentlich leben und was für sie wichtig ist. Gibt es einen Grund, wieso Bienenwaben so aussehen wie sie aussehen? Was hat Geometrie damit zu tun? Wie baut man sein eigenes Insektenhotel? Antworten auf diese Fragen gibt es unter

https://www.lernreg.de/bildung-im-landkreis-schwandorf/kommunales-bildungsmanagement/mint-management/mint-tipp-des-tages.html 

08.04.2020 - 17 Uhr

Häusliche Gewalt in der Corona-Krise

Notfall-Nummern und wichtige Beratungsmöglichkeiten

Die Corona-Pandemie beschränkt das öffentliche Leben. Was derzeit gegen das Virus helfen soll, könnte in manchen Familien gefährlich sein. Home Office, Kinderbetreuung, Ängste um die Gesundheit und den Arbeitsplatz, diese vielfältigen Herausforderungen auf engstem Raum bergen Konfliktpotential. Kinder und Frauen sind in besonderem Maße durch häusliche Gewalt betroffen.

Viele Beratungsstellen bieten aktuell verstärkt telefonische Hilfe oder Online-Beratung an. Wer Unterstützung braucht, kann gerne folgende örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen:

Frauen helfen Frauen e.V. Frauenhaus im Landkreis Schwandorf

Telefon 09471 7131, Mail frauenhaus.sad@gmx.de

Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle

Telefon 09431 997010, Mail kontakt@eb-schwandorf.de

www.beratungsstelle-schwandorf.de

Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer

Telefon 0941 506-0 oder 0941 506-1333,

Mail pp-opf.opferschutz@polizei.bayern.de

Neben den örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten stehen auch folgende überörtlichen Hilfen bei Konflikten zur Verfügung:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Telefon 08000 116016, www.hilfetelefon.de

AETAS Kinderstiftung

Telefon 089 997 409020 (Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr),

www.aetas-kinderstiftung.de

Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg

Telefon 0911 990090-99, www.thzn.org

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche

Telefon 116 111 (Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Montag, Mittwoch und Donnerstag zusätzlich von 10 bis 12 Uhr)

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche unter www.nummergegenkummer.de sowie für Eltern unter Telefon 0800 111 0550 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Dienstag und Donnerstag auch von 17 bis 19 Uhr).

Für die Fälle, in denen die einzig mögliche Lösung darin besteht, dass das Opfer die gemeinsam genutzte Wohnung verlässt, bietet das Frauenhaus gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern rund um die Uhr Beratung und Schutz. Das Frauenhaus im Landkreis Schwandorf bietet telefonische Beratung an unter 09471 7131. Auch wenn derzeit alle Plätze belegt sind, können die Fachfrauen des Frauenhauses die Frauen telefonisch beraten und bei Akutsituationen Alternativen zur Unterbringung besprechen.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge in Schwandorf unterstützt auch während der Corona-Krise. Nachdem das familiäre Zusammenleben in der Quarantänesituation schwierige Situationen bescheren kann, gibt es Telefonsprechzeiten oder die Möglichkeit, anzurufen und sich beraten zu lassen. Wenn es in der Familie zu eskalierenden und verletzenden Streitigkeiten kommt oder wem es wegen Ängsten oder Kummer als Elternteil, als Jugendlicher oder junger Mensch nicht gut geht, kann sich an die Beratungsstelle wenden.

Die Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer unterstützen und beraten Opfer von Gewalttaten im sozialen Nahraum. Sie informieren über rechtliche Möglichkeiten und vermitteln Kontakte zu Hilfe leistenden Einrichtungen und Organisationen. In Notfällen ist die Polizei unter der Notrufnummer 110 erreichbar. Als Ansprechpartnerinnen für Kriminalitätsopfer informieren und unterstützen die Beauftragten in den Bereichen Gewalt im familiären Bereich, Häusliche Gewalt, Misshandlung
oder Vernachlässigung von Kindern, sexuelle Gewalt gegen Erwachsene, sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen und Stalking (Nachstellung).

Das Bundeshilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unterstützt unter der Nummer 08000 116016 sowie via Sofort-Chat Betroffene aller Nationalitäten. Die Unterstützung ist anonym, kostenlos und findet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr statt. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen www.hilfetelefon.de.

Um Familien und auch die Fachkräfte in der jetzigen, besonderen Situation zusätzlich zu stärken, hat das Sozialministerium kurzfristig den Ausbau eines ergänzenden bayernweiten Unterstützungsangebots beschlossen: Die AETAS Kinderstiftung bietet ab sofort für von der Coronakrise betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte eine telefonische Krisenberatung, die unter der Telefonnummer 089 997 409020 von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr erreichbar ist. Unter www.aetas-kinderstiftung.de ist auch eine Online-Beratung möglich.

Traumatisierte Betroffene, die aufgrund der aktuellen Situation verunsichert sind oder sich instabil fühlen, können sich an das eigens eingerichteten Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg wenden. Das Notfalltelefon für Traumatisierte ist unter der Nummer 0911 990090-99 erreichbar, www.thzn.org.

08.04.2020 - 16 Uhr

Jetzt über 300 Fälle

Neue Aufgaben: dezentrale Abstrichzentren und Zwischenquarantäne

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Mittwoch auf über 300 angestiegen. Mit 20 neuen Fällen seit der letzten Pressemitteilung beträgt die aktuelle Zahl 303.

Einer der heutigen Fälle stellte die Behörde vor eine neue Herausforderung. Betroffen ist eine in einem Altenheim untergebrachte Person, die keiner stationären Behandlung bedarf. Aufgrund einer Demenzerkrankung kann die umtriebige Person nur dann in ihrem Zimmer isoliert werden, wenn Vorkehrungen getroffen werden, dass ein eigenmächtiges Verlassen des Zimmers nicht möglich ist. Dafür ist ein Beschluss des Vormundschaftsgerichts erforderlich.

Da der Landkreis Schwandorf flächenmäßig sehr groß ist, werden neben dem lokalen Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf voraussichtlich ab nächster Woche drei weitere Abstrichzentren in Nabburg, Oberviechtach und Burglengenfeld entstehen. Ziel dieser Maßnahme, die vom Versorgungsarzt organisiert wird, ist das Bestreben, dass sich die hausärztlichen Praxen wieder verstärkt den nicht Corona verdächtigen Patienten kümmern können und dort keine Abstriche gemacht zu werden brauchen.

Da nicht alle positiv getesteten stationären Patienten bis zur völligen Ausheilung im Krankenhaus bleiben können, sind Einrichtungen zu ertüchtigen, die Personen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber sich nicht oder noch nicht selbständig zu Hause versorgen können, als Zwischenquarantäne dienen. Entsprechende Prüfungen, welche Heime oder sonstige Häuser dafür in Frage kommen, sind angelaufen.

Mit dem schönen Wetter steigen auch die Verstöße gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen. War gestern noch von 50 Anzeigen die Rede, liegen dem Landratsamt heute rund 100 Anzeigen vor. Diese Zahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung an die staatlichen Vorgaben hält und gelassen damit umgeht. Der ARD-Deutschland-Trend errechnet in zwei Befragungen eine stabile und sehr hohe Zustimmung von 93 und 95 Prozent für die Regelung, dass man sich aktuell nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft
oder mit einer weiteren Person treffen darf. Ostern wird eine Bewährungsprobe sein, trotz bestem Wetter die klassischen Ausflugsziele zu meiden.

MINT-Tipp des Tages: Ein Mausefallen-Auto bauen

1886 erfand Carl Benz den sogenannten „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“, ein Motordreirad, und markierte mit seiner revolutionären Entdeckung die Geburtsstunde des Autos. Heute, mehr als 130 Jahre später, ist es eines der wichtigsten Verkehrsmittel und die Automobilbranche ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Da steckt viel Technik drin.

Aber: Ein Auto selbst zu bauen, ist gar nicht so schwer wie man im ersten Moment meinen könnte. Ein Beispiel, wie man ein Auto mit Hilfe einer Mausefalle baut, gibt es auf der Seite der Lernenden Region oder direkt unter Experiment-Mausefallen-Auto

07.04.2020

Heute 20 neue Fälle – 85 Personen wieder gesund

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Dienstag auf 283 angestiegen. Wobei das mit der Zählweise so eine Crux ist, wie Pressesprecher Hans Prechtl an folgendem Beispiel verdeutlicht: unter den 283 ist auch einer, der in Norddeutschland wohnt, jedoch hier im Landkreis die häusliche Quarantäne verbringt. „Streng genommen muss ich den rausrechnen, dann sind es 282 Fälle“. Von den positiv getesteten Personen sind 85 wieder genesen.

In den Krankenhäusern in Schwandorf und Burglengenfeld, die Schwerpunktkrankenhäuser für Corona-Patienten sind, befinden sich aktuell 39 Personen in stationärer Behandlung. Zehn von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet.

Verstöße gegen die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen werden zügig abgearbeitet. Bislang sind rund 50 Bußgeldbescheide ergangen, und zwar überwiegend aufgrund von polizeilichen Anzeigen. Bei den gemeindlichen und kirchlichen Friedhofträgern werden die Plätze in den Leichenhäusern und insbesondere die Zahl der Kühlplätze abgefragt. Hinzugerechnet werden die Kapazitäten in Kliniken und bei Bestattungsunternehmen.

MINT-Tipp des Tages: Flüssigkeiten stapeln – Das Phänomen der Dichte erforschen

Wieso schwimmt Erdöl nach einem Tankerunglück zunächst immer auf der Meeresoberfläche? Wieso kann man manche Flüssigkeiten miteinander vermischen und manche nicht? Wieso geht die Gummiente in der Badewanne niemals unter?

Das sind Fragen, die uns im Alltag häufig begegnen und eine Gemeinsamkeit haben: In allen Fällen spielt die sogenannte Dichte eines Materials eine entscheidende Rolle, also das Verhältnis zwischen der Masse eines Körpers und dessen Gewicht. Auf den ersten Blick klingt das ziemlich kompliziert, doch anhand spannender Experimente mit unterschiedlichen Flüssigkeiten kann man das Phänomen leicht verständlich machen. Diese kannst du jederzeit problemlos zu Hause ausprobieren.

Was du dazu brauchst: verschiedene Flüssigkeiten wie Honig, Speiseöl, Spülmittel oder ähnliches, ein hohes durchsichtiges Gefäß (z.B. eine Flasche oder einen Messbecher), eine Küchenwaage, kleine Becher und verschiedene kleine Gegenstände aus dem Haushalt.

Eine Anleitung zu den Experimenten und einer Erklärung zum Thema Dichte findet sich hier.

06.04.2020

Lokales Testzentrum erhöht Zahl der Testungen

Das Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf, das am 30. März seinen Betrieb aufgenommen hat, erhöht die Zahl der Testungen. Waren es in der ersten Woche 36 Tests am Tag, wurde die Kapazität jetzt auf bis zu 58 Tests pro Tag ausgeweitet. Getestet wird, wer Krankheitssymptome aufweist, in den letzten 14 Tagen in engem Kontakt mit positiv getesteten Personen stand und deshalb vom Gesundheitsamt oder der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) einen Termin erhält.

Am heutigen Montag sind acht Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Gesamtzahl stieg auf 263. Die geringere Zahl am Sonntag und heute dürfte darauf zurückzuführen sein, dass am Samstag und am Sonntag keine Testungen im lokalen Testzentrum erfolgt sind. Die Zahlen geben jedenfalls keinen Anlass für die Annahme einer Trendwende. Es steht zu befürchten, dass die Zahlen morgen wieder höher sein werden.

Zulassung eines Fahrzeuges per Post

Die Möglichkeit, während der Ausgangsbeschränkungen als Privatperson ein Fahrzeug per Post zuzulassen, ist angelaufen. Was bei einem Antrag auf Zulassung zu beachten ist, ist in der Homepage des Landkreises unter Kfz-Zulassung nachzulesen. Etliche Bürger haben die Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II (Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein) nur als Kopie vorgelegt. Die Zulassungsstelle weist darauf hin, dass diese Unterlagen im Original vorzulegen sind. Entsprechende Hinweise in der Homepage wurden ergänzt.

MINT-Tipp des Tages: Phänomen „Fake News“ – wie sie funktionieren und wieso es so schwer ist, sie zu erkennen

Gerade in den digitalen Medien erleben wir täglich eine Nachrichtenflut. Umso wichtiger ist es, zu erkennen, was man glauben kann und was nicht.

Das Erkennen und Bewerten von Nachrichten ist schwierig, daher sind auf der Webseite der Lernenden Region ein paar kurze Tipps zu finden, wie dies möglich ist.

Dort gibt es auch Erklärvideos mit spannenden Informationen zu Fake News, Social Bots und wieso es für uns alle schwer ist, sich nicht von Fake News beeinflussen zu lassen.

05.04.2020

Zahl der Todesfälle steigt auf Acht

Es ging leider noch trauriger: die an sich positive Feststellung, dass es in den letzten 24 Stunden nur vier neue Infektionen gab und die Gesamtzahl damit auf 255 angestiegen ist, verblasst hinter der Feststellung, dass es im selben Zeitraum drei weitere Todesopfer zu beklagen gibt.

Jeweils in einem Krankenhaus sind verstorben eine 56-jährige Frau, ein 79-jähriger Mann und ein 90-jähriger Mann.

In unserer Pressemitteilung vom Freitag haben wir von positiv bestätigten Fällen im Seniorenhaus in Schwarzenfeld berichtet. Richtigzustellen ist, dass Träger dieser Einrichtung die CuraVivum GmbH ist. Irrtümlich war als Träger noch SeniVita genannt worden. Diese Gesellschaft ist nicht mehr Träger dieser Einrichtung.

04.04.2020

Zwei Tote und 32 neue Infizierte

Behelfskrankenhaus in Oberviechtach wird vorbereitet

Die Bilanz der letzten 24 Stunden ist traurig: Im Klinikum Amberg starb gestern ein 60-jähriger Mann, im Klinikum Weiden starb heute ein 52-jähriger Mann. Beide Männer stammen aus dem Landkreis Schwandorf. Damit sind insgesamt fünf Menschen an Corona gestorben. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist um 32 auf aktuell 251 Fälle angestiegen.

Um auch im Falle einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet zu sein, wird in Oberviechtach in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Bettgestelle für 100 Patienten stehen bereit. Die 40 Bundeswehrbetten, die am Donnerstag mit einem Sattelzug von Sulzbach-Rosenberg nach Oberviechtach transportiert wurden, wurden heute mit Kräften des Roten Kreuzes und der Johanniter aufgebaut. Das THW Oberviechtach hat damit begonnen, den Außenbereich der Notaufnahme zum geschlossenen Screening-Bereich umzubauen. Die Verträge für die Essensverpflegung, Arbeitskleidung und Wäsche stehen kurz vor der Beauftragung. EDV und Telefonversorgung wurden aufgebaut. Hergestellt wurden auch die Schnittstellen zur Asklepios Klinik. Nachdem die Arbeitsgruppe Hilfskrankenhaus im Rettungsdienstbereich Amberg die Ermittlung des Materialbedarfs abgeschlossen hat, wurde die entsprechende Bestellung getätigt. Seit gestern wird auch die Personalplanung durchgeführt.

Der Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar arbeitet derzeit ein Konzept für COVID-19-Schwerpunktpraxen für das Gebiet des Landkreises Schwandorf aus.

Für Kinder erklärt:

Das Coronavirus - warum es so gefährlich ist (BR24).

Informationen für Erwachsene zum Coronavirus sind hier zusammengefasst.

Allgemeiner Hinweis zur Zählweise bei Toten:

Das Landratsamt Schwandorf meldet Todesfälle von Personen, die im Landkreis Schwandorf gewohnt haben. Unerheblich ist dabei, ob die Person im Landkreis Schwandorf oder in einer Klinik etwa in Regensburg, Amberg oder Weiden gestorben ist.

Nicht gemeldet wird von uns, wenn eine Person in einem Krankenhaus im Landkreis Schwandorf stirbt, die in einem Nachbarlandkreis gewohnt hat.

Für die Statistik und damit die Zählweise gilt allein das Wohnortprinzip, nicht der Ort des Todes.

Von daher wird jeder Corona-Tote, der von uns gemeldet wird, immer aus dem Landkreis Schwandorf stammen.

03.04.2020

Jetzt deutlich über 200 Fälle

Auch Altenheim betroffen – Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Bei der heutigen Videokonferenz der Führungsgruppe Katastrophenschutz wurden die aktuelle Lage erörtert und Entscheidungen getroffen. Erfreulich ist, dass nahezu alle Kräfte, die sich auf den Aufruf des Landratsamtes zur Mithilfe im Bedarfskrankenhaus in Oberviechtach gemeldet haben, auch bereit sind, im Krankenhaus in Schwandorf zu helfen. Die Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen. Vorerst bleibt das Amt bei der getroffenen Regelung, ist aber bereit, die Entsorgungssituation nächste Woche neu zu bewerten.

Aufgrund verschärfter infektionsrechtlicher Vorschriften sind alle Menschen, die an Corona verstorben sind, in Leichensäcken zu bestatten. Das Landratsamt hat Kontakt zu allen Gemeinden und Bestattungsunternehmern aufgenommen und kümmert sich um die zentrale Beschaffung und Vorhaltung der Leichensäcke.

Auch in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sind Verdachtsfälle auf Corona aufgetreten. Positiv bestätigt sind Fälle im SeniVita Seniorenhaus in Schwarzenfeld. Betroffen sind ein Bewohner und zwei Pflegekräfte. Der Bewohner befindet sich zurzeit stationär im Krankenhaus, die Pflegekräfte sind in häuslicher Quarantäne.

26 neue Fälle

Seit gestern um 16.00 Uhr (Stand der gestrigen Pressemitteilung) sind 26 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 20. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 219 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

MINT-Tipp des Tages: Seife herstellen

In dieser Anleitung wird erklärt, wie Kinder selbst Seife herstellen können. Hierbei geht es darum, Seife aus Seifenresten herzustellen, nicht ums sogenannte Seifensieden, da dabei gefährliche Natronlauge benötigt würde. Um sicher mit Kindern aller Altersstufen Seife herzustellen, braucht man folgendes Material: Ein Stück Naturseife oder Seifenreste, eine Küchenreibe, kleine Schälchen, Wasser, Seifenfarbe, Duftöle, kleine Förmchen (z.B. Pralinenformen oder Ausstecher) und Dekorationsmaterial, wie z.B. Blüten o.ä. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass alle Materialien gut verträglich auf der Haut sind.

Anleitung: Reibe zunächst die Seife zu kleinen Spänen und gib Sie in eine Schale. Erwärme die Seifenspäne in der Mikrowelle oder einem Wasserbad, bis sie flüssig sind. Vermische die Flüssigkeit nach Belieben mit Farbe und Düften. Gieße die Masse im Anschluss vorsichtig in die kleinen Förmchen. Lege auch die Dekoration mit darauf. Lass die Förmchen mit der Seife nun über Nacht stehen, damit sie aushärten kann. Jetzt ist allerdings Geduld gefragt: Bis du deine Seife verwenden kannst, musst du ein bis zwei Wochen warten.

Eine genaue Anleitung ist über die Webseite der Lernenden Region abrufbar.

Dort befinden sich auch alle bisherigen Experimente und Anleitungen.

02.04.2020

Führungsgruppe tagt in erweiterter Runde

Dr. Stephan Gilliar zum Versorgungsarzt ernannt – 17 neue Fälle

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling tagte heute in einer erweiterten Zusammensetzung. Neben den Fachkräften des Landratsamtes waren Vertreter des THW, des Roten Kreuzes, der Johanniter und der Bundeswehr anwesend. Die Ärzteschaft war mit vier Personen vertreten. Außer der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Daniela Hierhammer, waren dies die Herren Doktores Stephan Gilliar und Jochen Spieß sowie MDM Marc Bigalke. Die Ärzte üben jeweils unterschiedliche Funktionen aus.

Dr. Daniela Hierhammer ist als Leiterin des Gesundheitsamtes, das eine Abteilung des Landratsamtes ist, von der ersten Minute an mit der Abwicklung der Corona-Pandemie befasst. Der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme des Klinikums St. Marien in Amberg, MDM Marc Bigalke, ist zum Ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz für den gesamten Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Amberg bestellt. Sein Wirkungsbereich umfasst die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg. Herr Bigalke hat seinen Sitz im Amberger Congress Centrum. Der Ärztliche Leiter FüGK hat die Aufgabe, das Betten- und Behandlungskapazitätenmanagement sowie die Patientenströme aller Einrichtungen in der jeweiligen Versorgungsregion für die Bekämpfung der Corona-Pandemie übergeordnet zu steuern.

Ihm zur Seite steht als Ärztlicher Fachberater des Katastrophenschutzes auf der Ebene des Landkreises Schwandorf der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses St. Barbara Schwandorf, Dr. Jochen Spieß. Auch zu seinen Aufgaben gehört die Organisation der Krankenhausbelegung.

Versorgungsarzt mit Sitz am Landratsamt

Für den Landkreis Schwandorf wurde Herr Dr. Univ. Bologna Stephan Gilliar aus Nabburg von Landrat Thomas Ebeling zum Versorgungsarzt ernannt. Dr. Gilliar hat heute seinen Sitz am Landratsamt Schwandorf genommen. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe, im Landkreis eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren, soweit dies bei der Bewältigung des Katastrophenfalls erforderlich ist.

17 neue Fälle

Seit gestern um 16.00 Uhr (Stand der gestrigen Pressemitteilung) sind 17 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 14. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 193 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

Auch junge Patienten sind stationär

Mit Sorge war in der heutigen Runde festzustellen, dass auch junge Patienten in die Notaufnahme eingeliefert werden, die intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden müssen. Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach schreiten die Arbeiten voran. Heute treffen weitere 40 Betten aus Beständen der Bundeswehr ein. Auch für die Essensverpflegung der Patienten, mit denen in Oberviechtach geplant wird, hat das Landratsamt Lösungen entwickelt und gefunden.

MINT-Tipp des Tages: Eingabestift für Tablet und Smartphone selbst bauen

In vielen Bereichen unseres Lebens spielen Touchscreens eine wichtige Rolle, das bedeutet, dass Geräte nur durch die Nutzung unserer Finger oder eines speziellen Stifts reagieren. Mit der folgenden Anleitung kannst du so einen Stift leicht selbst bauen.

Benötigtes Material: Einen Bleistift, Alufolie, Schaumstoff (oder einen Küchenschwamm), einen Gummihandschuh, ein starkes Nähgarn, Klebstreifen, Schere und eventuell etwas Dekomaterial.

Eine Erklärung, wie so ein Touchscreen genau funktioniert, gibt es hier. 

01.04.2020

28 Patienten wieder gesund
Aber am Mittwoch 42 neue Fälle im Landkreis

Seit dem 8. März beleuchtet das Landratsamt jeden Tag die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen. Konnte es in den ersten 14 Tagen schon rein statistisch keine „Gesunden“ geben, weil die Zeit der häuslichen Quarantäne zwei Wochen beträgt, kann gut dreieinhalb Wochen nach Ausbruch des ersten Falls eine erste Bilanz gezogen werden. „Von all denen, die ich in den letzten Wochen gemeldet habe, sind 28 Patienten wieder genesen. Der überwiegende Rest befindet sich noch in der Zwei-Wochen-Frist, in der man als krank gilt, auch wenn man keine ernsteren Beschwerden verspürt“, teilte Pressesprecher Hans Prechtl mit.

Zu einer Entwarnung besteht freilich kein Anlass. Allein am heutigen Mittwoch sind bislang (Stand 16.00 Uhr) 42 neue Fälle zu verzeichnen. „Das ist die höchste Zahl, die wir bislang an einem Tag hatten“, berichtet Prechtl. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 176 angestiegen.

Das Bürgertelefon mit seinen zehn Plätzen ist nach wie vor stark ausgelastet. Es ist unter der Telefonnummer 09431 471-150 erreichbar. Im Gespräch ist das Landratsamt mit einem Taxiunternehmer, der bereit ist, ein Fahrzeug so nachzurüsten, dass positiv getestete Personen sicher transportiert werden können, etwa für die Entlassung aus dem Krankenhaus.

Selbst in der Krise sind juristische Feinheiten aufgetaucht, die von außen in die Behörde hineingetragen wurden. Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken herstellen, dürfen diese nicht als „Schutzmasken“ bezeichnen. Der Begriff „Schutzmasken“ bleibt nach dem Medizinproduktegesetz solchen Masken vorbehalten, die bestimmte medizinische Zertifizierungen erfüllen. Bei selbst geschneiderten Masken wird künftig von „Mund- und Nasenmasken“ gesprochen werden.

MINT-Tipp des Tages: Leonardobrücke – Eine Brücke bauen ohne Seile und Schrauben

Wenn man an den Bau einer Brücke denkt, vermutet man zunächst einmal viel Aufwand. Da wird entsprechendes Material gebraucht und natürlich auch noch Werkzeuge und Hilfsmittel, um die einzelnen Bestandteile zusammenzuhalten. Oder etwa nicht?

Alles, was für den Bau benötigt wird, sind mindestens acht Holzlatten. Die Größe ist egal, es können auch kleine Eisstiele sein, je nachdem, wie groß die Brücke werden soll.

Überlege dir, wie du die Holzteile verbauen musst, damit die Brücke ganz ohne Werkzeug, Schrauben und Leim hält. Wie erklärst du dir das? Wo entdeckt man das Phänomen noch?

Eine Auflösung mit einer Bauanleitung und der Erklärung zum Phänomen gibt es hier

31.03.2020

Auch das Krankenhaus Schwandorf sucht Personal
Heute elf neue Fälle – zwei Tote - Änderung des Kfz-Zulassungsverfahrens

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag spätnachmittags und heute früh zwei weitere Coronavirus-Patienten in einem Krankenhaus verstorben. Es handelt sich um zwei Männer mit den Geburtsjahrgängen 1929 und 1939. Damit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf drei angestiegen. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöhte sich heute um elf Fälle auf jetzt 134.

Das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf sucht Personal

Bevor das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach belegt wird, sind zunächst in allen Krankenhäusern der Region die bestehenden Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Auch das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf wird seine Bettenkapazitäten ausbauen. Für die Kapazitätserhöhung fehlt aber das benötigte Personal. Das Landratsamt ruft deshalb Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern dazu auf, sich für eine vorübergehende Tätigkeit im Krankenhaus zu melden. Gedacht ist auch an Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Bei allen Personen, die sich für eine Beschäftigung im Behelfskrankenhaus in Oberviechtach gemeldet haben, wird die Kreisbehörde nachfragen, ob diese Personen auch zu einem Einsatz in Schwandorf bereit wären. Wer im Krankenhaus in Schwandorf aushelfen möchte, sollte seine Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail mitteilen. Der Landkreis Schwandorf benötigt derzeit jede Hilfe und bedankt sich bei allen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

Besucherverkehr für Privatpersonen bei der Zulassungsstelle

Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen können Privatpersonen derzeit die Zulassungsstelle nicht aufsuchen. Für diesen Personenkreis besteht jedoch ab sofort die Möglichkeit, einen Antrag auf Zulassung eines Fahrzeuges per Post einzureichen. Antragsteller, die zum Personenkreis der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur und Daseinsvorsorge gehören, werden bevorzugt bearbeitet. Wer eine Zulassung auf dem Postweg einreichen möchte, hat bestimmte Vorgaben zu beachten, die seit heute auf der Homepage des Landkreises ausführlich beschrieben sind. Diese Hinweise finden sich hier.

MINT-Tipp des Tages: Galvanisieren

Beim Galvanisieren werden elektrisch leitende Gegenstände mit einer Metallschicht überzogen - und das ganz ohne sie zu berühren. Das kann man sehr gut selbst zu Hause ausprobieren. Dafür brauchst du nur eine kleine Schale, Tafelessig, eine Kupfermünze und eine Büroklammer. Lege die Kupfermünze und eine Büroklammer so in die Schale, dass sie sich nicht berühren. Befülle die Schüssel mit Tafelessig oder Essigessenz bis die beiden Gegenstände bedeckt sind. Jetzt gilt es zu warten. Beobachte regelmäßig. Was siehst du nach zehn Minuten? Was nach acht Stunden? Wie sieht es am nächsten Tag aus? Überlege dir, was hat sich verändert und wieso.
Erklärung hier

30.03.2020

600 Personen in häuslicher Quarantäne

Landkreis lässt Schutzmasken nähen - Erste Bußgelder verfügt

Neu ab heute: MINT-Tipp des Tages. Jeden Tag neue Experimente und Phänomene

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag neun weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Zahl auf 123 erhöht. 21 Patienten werden stationär betreut, davon zehn auf der Intensivstation. Zudem befinden sich rund 600 Kontaktpersonen aus dem Landkreis in behördlich angeordneter Quarantäne.

Wie mitgeteilt (unsere Pressemitteilung Nr. 20 vom 24. März), sind wir dazu übergegangen, nur mehr die Fallzahlen, aber nicht mehr weitere Details wie Alter, Geschlecht und Wohnort zu nennen. Die Bitte, zumindest die Wohnorte zu veröffentlichen, wurde in den letzten Tagen mehrmals an uns herangetragen. Wir haben uns unsere Entscheidung nicht leicht gemacht und sie aufgrund der Zuschriften auch nochmal überdacht. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir die geänderte Praxis beibehalten werden. Die Mitteilung der Wohnorte könnte ein falsches Sicherheitsgefühl geben, wenn in der Gemeinde noch kein Fall vorliegt. Jedenfalls ist das Risiko, sich anzustecken, auch in den Gemeinden in gleicher Weise gegeben, in denen noch kein positiver Fall bestätigt ist. Denn Ansteckungen sind möglich, bevor eine positive Testung vorliegt und viele, die positiv getestet sind, haben sich nicht am Wohnort, sondern bei anderen Gelegenheiten infiziert. So kommt man beim Einkaufen oder bei der Arbeit auch mit Personen in Kontakt, die nicht in der Gemeinde wohnen. Auch andere Behörden nennen nur mehr die Zahlen und keine weiteren Details.

Schutzmasken werden genäht

Das Landratsamt hat am Samstagabend eine Materiallieferung für die Herstellung von Schutzmasken erhalten. Die Anlieferung erfolgte über das THW. Drei Schneidereien im Landkreis werden mit der Verarbeitung des Stoffes beauftragt. Privatpersonen oder ehrenamtliche Helferkreise, die selbst Schutzmasken genäht haben und diese zur Verfügung stellen möchten, können die Masken beim Landratsamt abgeben. Die Kontaktaufnahme ist per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de oder telefonisch unter 09431 471-282 möglich. Das Landratsamt verteilt die gesammelten Masken über die Rettungsdienste an Bedarfsträger. Auch wenn diese Masken nicht die gleiche Schutzwirkung entfalten wie die industriell gefertigten Mund- und Nasenschutzmasken, können sie einen Beitrag zur Verminderung des Infektionsrisikos leisten.

Teststation nahm Betrieb auf

Das lokale Testzentrum in Schwandorf ist heute um 9.30 Uhr mit den ersten Terminen in Betrieb gegangen. Getestet werden kann, wer Krankheitssymptome aufweist und in den letzten 14 Tagen in engem Kontakt mit positiv getesteten Personen stand. Die Auswahl des Personenkreises und die Vergabe der Termine erfolgt über das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

Problemmüllsammlung verschiebt sich

Nachdem die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert wurden, entfallen auch die in diesen Zeitraum fallenden Termine der Problemmüllsammlung. Ursprünglich war der Start dieser Aktion für den 2. April vorgesehen. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Erste Bußgelder verfügt

Wie überall in Bayern werden die geltenden notwendigen Ausgangsbeschränkungen von den meisten Personen beachtet. Leider gibt es aber auch im Landkreis einige Zeitgenossen, die rücksichts- und verantwortungslos handeln. „Gemeldete Verstöße werden umgehend abgearbeitet“, bekräftigt die Behörde. Die ersten Bußgeldbescheide an Personen, die ohne triftigen Grund unterwegs waren, wurden bereits versandt. Zur Zahlung werden in den bisher bearbeiteten Fällen einschließlich Gebühren 178,50 Euro fällig. „Wir entscheiden mit Augenmaß, aber bei Wiederholungstätern würde es spürbar teurer werden“, bittet Pressesprecher Hans Prechtl alle Bürger um Vernunft.

MINT-Tipp des Tages - Heute: Selbstgemachte Knetmasse

In Zusammenarbeit mit der Lernenden Region wird das Landratsamt jeden Tag ein Angebot für Eltern und Kinder zur Verfügung stellen, um die Zeit zu Hause sinnvoll zu nutzen. Das MINT-Management sorgt für spannende Experimente und Erklärungen für verschiedene Altersgruppen.

Mit Knetmasse kann man viele spannende und kreative Sachen gestalten. Und: Man kann sie ganz leicht mit Dingen herstellen, die man in jedem Haushalt findet. Du brauchst dafür Mehl, Salz, Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe, Schraubgläser und Einmalhandschuhe. Ein Experiment, von dem du auch später noch etwas hast. Anleitung Knetmasse

Alle Experimente und Phänomene, die auf der Seite des Landkreises veröffentlicht werden, finden sich auch auf der Seite der Lernenden Region.

29.03.2020

Jetzt leider dreistellig - Bislang am heutigen Sonntag 17 neue Fälle

Im Landkreis Schwandorf wurde aktuell bei 114 Personen das Coronavirus positiv getestet. Genau drei Wochen ist es her, dass am Sonntag, 8. März, der erste Fall vermeldet werden musste. Seitdem haben sich die Zahlen im Landkreis wie folgt entwickelt:

     Tag            neue Infektionen          Gesamtzahl

    8. März                      1                                  1

    9. März                      0                                  1

  10. März                      1                                  2

  11. März                      3                                  5

  12. März                      0                                  5

  13. März                      2                                  7

  14. März                      3                                10

  15. März                      2                                12

  16. März                      1                                13

  17. März                      1                                14

  18. März                      6                                20

  19. März                      3                                23

  20. März                      1                                24

  21. März                      8                                32

  22. März                      7                                39

  23. März                      5                                44

  24. März                    13                                57

  25. März                    14                                71

  26. März                      3                                74

  27. März                      5                                79

  28. März                    18                                97

  29. März                    17                              114         Stand: 14.30 Uhr

 

Informationen zum Coronavirussind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

28.03.2020

Erster Todesfall im Landkreis Schwandorf - Bislang heute 13 neue Fälle

Im Landkreis Schwandorf ist leider der erste Todesfall im Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Eine 81-jährige Patientin verstarb am Freitagabend im St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf.

Seit unserer Pressemitteilung gestern um 14 Uhr sind 16 neue positive Fälle zu verzeichnen, davon 13 am heutigen Samstag bis 12 Uhr.

Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 92 angestiegen.

Informationen zum Coronavirussind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

27.03.2020

Corona und kein Ende

Im Landkreis Schwandorf sind am Freitag bis 14.00 Uhr zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine der beiden Personen wird stationär behandelt. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 76 angestiegen.

Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach sind die Arbeiten weit gediehen. Medizinische Fragen wie etwa die Ausstattung mit Behandlungs- und Untersuchungsgeräten sowie Medikamenten werden abgestimmt.

In personeller Hinsicht stehen derzeit 15 Ärzte, 16 Personen für die Pflege und sieben Personen für die Verwaltung zur Verfügung.

Weitere Meldungen nimmt das Landratsamt, am besten per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de , gerne entgegen.

Für die Teststation sind die Auswahl des Labors und der Transport der Proben zum Labor geregelt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

26.03.2020

Lokales Testzentrum startet am Montag - Gesundheitsamt und KVB sind die Betreiber – 14 Patienten stationär

Nachdem das THW Schwandorf gestern und auch heute den Aufbau des Testzentrums mit 25 Kräften maßgeblich unterstützt hat, arbeitet das Landratsamt am Feinschliff dieser Einrichtung. Die EDV wird installiert, das Testlabor ausgewählt und der Transport der Proben zu diesem organisiert. Auch an Security ist gedacht. Betrieben wird das Testzentrum vormittags vom Gesundheitsamt und nachmittags von der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

Getestet werden nur Personen, die Krankheitssymptome aufweisen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in den letzten 14 Tagen in engen Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Alle Personen, die getestet werden, werden von den Behörden kontaktiert, um einen Termin zu vereinbaren. Über die Auswahl des zu testenden Personenkreises entscheiden Gesundheitsamt und KVB.

Die Zahl der im Landkreis positiv getesteten Personen ist auf 74 angestiegen. Waren gestern nach Ergehen der Pressemitteilung noch drei Fälle aufgelaufen, sind heute ebenso bislang drei weitere Fälle hinzugekommen. „Fast wichtiger als diese Zahl ist aber die Feststellung, dass leider zurzeit 14 Personen stationär behandelt werden müssen, davon sechs auf der Intensivstation“, berichtet Pressesprecher Hans Prechtl.

 

Desinfektionsmittel aus Stulln

Da der Bedarf an Desinfektionsmitteln nahezu überall auf der Welt deutlich angestiegen ist, kann es zu Lieferengpässen kommen. Um die Versorgung jedenfalls für die kritische Infrastruktur, zu der auch das Gesundheitssystem und die Einsatzkräfte gehören, aufrecht zu erhalten, möchte das Landratsamt mit einem Unternehmen aus Stulln zusammenarbeiten. Die Behörde liefert den Rohalkohol und im Unternehmen, das in der Herstellung chemischer Produkte erfahren ist, erfolgt die fachgerechte und sicherheitsbewusste Mischung der Desinfektionsmittel in größeren Mengen.

Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach schreiten die Arbeiten voran. Aktuelle Themen sind die Organisation der Patienteneinlieferung und die Nutzung der Funktionsdiagnostik wie etwa Labor und Röntgenstelle. Es erfolgen Feinabstimmungen, was getrennt und was gemeinsam mit der Asklepios-Klinik durchgeführt werden kann. Bürgermeister Heinz Weigl und sein Bauhofteam unterstützen die notwendige Verbesserung einer Zuwegung, damit das Untergeschoss auch über die grüne Wiese optimal erreicht werden kann.

Helferausweis für Einkaufshilfen

Helfer, die für mehrere Menschen einkaufen und deshalb größere Mengen benötigen, können in den nächsten Tagen eine Bestätigung erhalten, die sie als ehrenamtlichen Corona-Helfer ausweist. Dieses Projekt ist bei der Lernenden Region angesiedelt. Den Ausweis können diejenigen Privatpersonen und Initiativen erhalten, die in der Übersicht des Landratsamtes gelistet sind.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

25.03.2020

Landkreis errichtet lokales Testzentrum - Landkreislauf wird verschoben – elf neue Fälle

Das Konzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sieht die Etablierung von lokalen Testzentren Coronavirus/Covid-19 in den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten vor. Für den Landkreis Schwandorf wird das Testzentrum in den Räumlichkeiten des Sepp-Simon-Stadions neben der Oberpfalzhalle in Schwandorf entstehen. Als Betreiber stehen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk „Gewehr bei Fuß“. Für die Teststelle ist ein fünfstufiger Ablauf geplant: Eingang mit Wartebereich, Sichtung, Registrierung, Beprobung und Ausgangsbereich.

Die Errichtung des Testzentrums war eines der Ergebnisse, das heute in der Führungsgruppe Katastrophenschutz auf den Weg gebracht wurde. Unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling tagte dieser Stab im Landratsamt unter ergänzender Beteiligung der Polizei, der Bundeswehr, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Das Testzentrum, das in einigen Tagen einsatzbereit sein soll, ist ein weiterer Schritt, um der steigenden Fallzahl der Infektionen Rechnung zu tragen. Getestet werden Personen, die Krankheitssymptome aufweisen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in den letzten 14 Tagen in engen Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Für die Testung ist eine telefonische Voranmeldung zwingend erforderlich. Die dafür maßgebliche Telefonnummer wird noch bekanntgegeben.

 

Freiwillige melden sich für Behelfskrankenhaus

Auf den Appell vom Dienstag, wonach für das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind, gesucht werden, sind erfreuliche Meldungen eingegangen. Zusammen mit denjenigen Kräften, die das Landratsamt bereits vor dem Aufruf geworben hatte, stehen im Moment neun Ärzte, neun Pflegekräfte und zwei Verwaltungskräfte auf der Liste. Weitere Kräfte werden gesucht, zumal nicht jeder, der sich bislang freiwillig zur Verfügung stellt, diese Aufgabe in Vollzeit übernehmen kann.

Seit der gestrigen Pressemitteilung sind elf neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöht sich damit auf 68.

Landkreislauf 2020 wird verschoben

Das Organisationsteam hat sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, aber nun ist es beschlossene Sache. Der für den 16. Mai geplante Landkreislauf wird verschoben. Die Gesundheit der Läuferinnen und Läufer und die Gesundheit aller Helferinnen und Helfer steht für den Verein Partner für den Landkreis Schwandorf e.V., der Veranstalter des Landkreislaufs ist, an oberster Stelle. „Die Verschiebung des Landkreislaufs ist die einzig vernünftige Entscheidung“, betont der Veranstalter. Als Ersatztermin ist Samstag, der 17. Oktober 2020 ins Auge gefasst. Dieser Ersatztermin muss aber noch mit den Helferteams, den Feuerwehren vor Ort und allen anderen Beteiligten abgestimmt werden. Die bisherigen Anmeldungen werden storniert und die Startgebühren zurück überwiesen. Das Team vom Landkreislauf wünscht allen Sportlern Gesundheit und viel Spaß beim Einzeltraining.

Abfälle sachgerecht entsorgen

Da die Zahl der ambulant betreuten Patienten zunimmt, erinnert die Kreisbehörde an das Erfordernis, alle Abfälle, die zu Hause von Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten erzeugt wurden wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz oder Hygieneartikel in stabile Müllsäcke zu verpacken, diese durch Verknoten oder Zubinden sicher zu verschließen und erst dann in die Restmülltonne zu geben. In dieser Ausnahmesituation sollten zum Beispiel auch Joghurtbecher, aus denen Patienten gegessen haben, über die Restmülltonne und nicht über den Wertstoffsack entsorgt werden.

Stichwahlen in vier Gemeinden

In Bruck, Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Schwandorf wird am Sonntag die Stichwahl für die Wahl zum Bürgermeister stattfinden. Auch bei diesen Wahlen, die ausschließlich als Briefwahlen stattfinden, darf mit der Auszählung der Stimmen erst ab 18 Uhr begonnen werden. Bei einer früheren Auszählung wäre das Wahlgeheimnis derjenigen Wähler gefährdet, die ihre Wahlbriefe erst kurz vor 18 Uhr beim Rathaus einwerfen.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst. Heute wurde eine ausführliche Pressemeldung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums eingestellt, aus der ersichtlich ist, was für Freiberufler und Unternehmen erlaubt ist. Die Frage, welche Geschäfte geöffnet und welche geschlossen sind, wird beantwortet. Ebenso wurden unter „Wirtschaft“ Adressen für Pendler eingestellt, die aufgrund der Grenzschließung im Landkreis Schwandorf übernachten möchten.

24.03.2020

Pflegehilfskräfte dringend gesucht - Landkreis errichtet Behelfskrankenhaus – Steigende Fallzahl auf 57

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigenden Fallzahlen und einer größer werdenden Zahl an notwendigen stationären Betreuungen plant der Landkreis Schwandorf vorausschauend die Einrichtung eines Behelfskrankenhauses in Oberviechtach. Zum Einsatz kommen soll diese Einrichtung erst dann, wenn die Kapazitäten der anderen Krankenhäuser vollständig ausgeschöpft sind und dort weitere Patienten nicht mehr aufgenommen werden können. Errichtet wird das Notkrankenhaus in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik Oberviechtach.

Für diese notfallmäßig zu errichtende Einrichtung sucht das Landratsamt Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind. Die Kreisbehörde freut sich auch über Meldungen von Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Die besondere Betroffenheit hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Hochrisikogruppe wird dabei entsprechend berücksichtigt. Interessierte und verfügbare Personen teilen Ihre Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de  mit.

Der Landkreis Schwandorf benötigt derzeit jede Hilfe und bedankt sich bei allen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Personen, die ihre Bereitschaft mitteilen, werden für weitere Einzelheiten von der Katastrophenschutzbehörde kontaktiert.

 

In den letzten 24 Stunden wurden 14 Personen positiv getestet, so dass sich die Zahl der mit Corona Infizierten auf 57 erhöht hat. Betroffen sind eine 28-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof, ein 39-jähriger Mann aus Oberviechtach, zwei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 31 und 75 Jahren, ein 50-jähriger Mann aus Wackersdorf, eine 52-jährige Frau aus Bodenwöhr, ein 45-jähriger Mann aus Schwarzenfeld, eine 24-jährige Frau aus Schwarzenfeld, eine 45-jährige Frau aus Neunburg vorm Wald, zwei Männer aus Schwandorf im Alter von 69 und 71 Jahren, eine 40-jährige Frau aus Fensterbach, ein 54-jähriger Mann aus Nittenau, eine 21-jährige Frau aus Teublitz. Weitere positive Fälle am heutigen Dienstag sind leider nicht auszuschließen.

Wegen der Vielzahl der Fälle wird das Landratsamt künftig nur mehr die Zahlen, aber nicht mehr Wohnort, Alter und Geschlecht der Patienten mitteilen. Die Zahl der Patienten, bei denen eine stationäre Behandlung notwendig ist, hat sich auf elf erhöht.

Bürgertelefon auf zehn Plätze ausgeweitet

Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefon zum Coronavirus wurde aufgrund der sehr starken Auslastung erneut ausgeweitet. War man mit vier Plätzen gestartet, die vor einer Woche auf acht aufgestockt wurden, so wurden jetzt zwei weitere Plätze eingerichtet, auf denen gleichzeitig gesprochen werden kann. Um das zu realisieren und dabei auch die gebotenen Abstände zwischen den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten zu können, wurde das Telefonteam vom ersten Stock des Landratsamtes in das Untergeschoss verlegt. Die Telefonnummer bleibt dieselbe.

Behoben ist eine Unstimmigkeit mit dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Dort waren bis gestern keine Fallzahlen aus dem Landkreis Schwandorf abrufbar. „Wir haben jeden Tag korrekt gemeldet, manchmal auch zweimal am Tag, aber es gab ein Software-Problem, das jetzt vom Tisch ist“, freut sich Pressesprecher Hans Prechtl, der es für wichtig erachtet, dass öffentliche Informationsquellen glaubwürdig sind. „Die Sache ist damit aber abgehakt“, leitet er zum nächsten Thema über.

Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen

Solange die von der Bayerischen Staatsregierung verordnete Ausgangssperre gilt, bleibt es dabei, dass die Recyclinghöfe im Landkreis Schwandorf geschlossen bleiben. Absoluten Vorrang hat es, mögliche Infektionswege soweit wie möglich zu unterbinden. Für die regelmäßig anfallenden Abfälle des täglichen Lebens bleibt die Entsorgung vollständig gesichert, da Restmülltonne, Papiertonne und graue und blaue Wertstoffsäcke termingerecht entleert bzw. abgeholt werden. „Große Entrümpelungsaktionen passen nicht in diese Zeit, die von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein muss“, bittet Prechtl um Verständnis für diese Entscheidung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

23.03.2020, 16:50 Uhr

Vier Corona-Fälle am Montag

Zahlreiche Einkaufshilfen – Kfz-Zulassung nur für gewerbliche Fälle

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 43 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 77-jährige Frau aus Schwandorf, eine 87-jährige Frau aus Nittenau, eine 70-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof und einen 24-jährigen Mann aus Wernberg-Köblitz. Drei dieser neuen Patienten werden stationär versorgt. Insgesamt befinden sich derzeit zehn Corona-Patienten in den Krankenhäusern in Schwandorf und Burglengenfeld. Vier davon werden auf der Intensivstation behandelt.

In unsere Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de haben wir eine Übersicht aller bislang gemeldeten Nachbarschaftshilfen und Helferkreise eingestellt. Erfreulicherweise haben sich in kurzer Zeit rund 30 Initiativen gebildet. Weitere Einkaufshilfen können an die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de oder laura.weidinger@landkreis-schwandorf.de  gemeldet werden.

Aufgrund der für ganz Deutschland geltenden Ausgangsbeschränkungen ergeben sich auch Änderungen für den Betrieb der Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle. Besucherverkehr ist für Privatpersonen derzeit nicht erlaubt. Zulassungsvorgänge von gewerblichen Fahrzeughaltern, zum Beispiel von Autohändlern, Firmen oder systemrelevanten Unternehmen, werden weiterhin abgearbeitet.

Informationen zum Coronavirus und die Telefonnummer des Bürgertelefons sind auf der genannten Homepage zusammengefasst.

23.03.2020, 14:45 Uhr

Nachbarschaftshilfen und Helferkreise

In einigen Gemeinden haben sich in vorbildlicher Weise Nachbarschaftshilfen und Helferkreise gebildet, die insbesondere älteren Menschen beim Einkaufen helfen.

Die Liste der Hilfsangebote finden Sie auf dieser Seite oben.

Weitere Meldungen von Pfarreien, Vereinen oder ehrenamtlichen Kräften nimmt die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de oder laura.weidinger@landkreis-schwandorf.de entgegen.

22.03.2020

Sieben neue Corona-Fälle am Sonntag             

Im Landkreis Schwandorf sind am Sonntag bislang sieben weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 39 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen drei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 26, 51 und 57 Jahren sowie drei Männer aus Schwandorf im Alter von 28, 39 und 91 Jahren sowie eine Frau aus Schwandorf im Alter von 26 Jahren. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen hat sich seit Samstag von 250 auf 280 erhöht. Fünf Patienten befinden sich in stationärer Behandlung.

Die 39 bislang gemeldeten Fälle verteilen sich auf den Landkreis wie folgt:

17 Fälle in Schwandorf, 5 Fälle inSchmidgaden, 3 Fälle in Burglengenfeld, je zwei Fälle in Bodenwöhr, Maxhütte-Haidhof,Teublitz und Wackersdorf sowie je ein Fall in Neunburg vorm Wald, Dieterskirchen, Bruck, Wernberg-Köblitz, Nabburg und Schwarzenfeld.

Informationen zum Coronavirus und die Telefonnummer des Bürgertelefons sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

21.03.2020

32 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis - Landratsamt schaltet eigene Webseite zu Corona 

Hilfreiche FAQs

Im Landkreis Schwandorfsind am Samstag bislang acht weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 32 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 84-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 57-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 82-jährige Frau aus Schmidgaden, einen 44-jährigen Mann aus Nabburg, eine 20-jährige Frau aus Schwandorf, eine 48-jährige Frau aus Wernberg-Köblitz, einen 50-jährigen Mann aus Schwarzenfeld und einen 53-jährigen Mann aus Maxhütte-Haidhof. Zwei dieser acht Patienten werden stationär behandelt. Zum Teil sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln, was derzeit geschieht. Im Moment befinden sich im Landkreis insgesamt 250 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aufgrund der vielen Anfragen zum Umgang mit Corona und dem ebenfalls vielfältigen Informationsangebot dazu hat das Landratsamt eine eigene Webseite geschaltet. Diese ist über den Button „Coronavirus“ in der rechten Spalte der Titelseite der Landkreishomepage oder direkt über https://corona.landkreis-schwandorf.de erreichbar. Derzeit sind Hinweise zu den Themen Bürgertelefon, Besucherverkehr, Fragen und Antworten, Pressemitteilungen. Wirtschaft und Abfall abrufbar. Die Seite wird fortlaufend bedarfsgerecht ergänzt werden.

Zu den seit heute Nacht geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern sind auf der offiziellen Webseite der Staatsregierung www.bayern.de hilfreiche FAQs zu konkreten Fragen eingestellt. Der direkte Link lautet:

https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/

Diese Hinweise werden in Kürze auch über unsere neue Internetseite abrufbar sein.

20.03.2020

Ein neuer Fall im Landkreis
Wertstoffhöfe am Samstag geschlossen - Einkaufshilfen

Im Landkreis Schwandorf ist am Freitag ein neuer Infektionsfall bestätigt worden. Betroffen ist ein 42-jähriger Mann aus Schwandorf. Damit hat sich die Zahl auf 24 erhöht.

Aufgrund der heute von der Staatsregierung beschlossenen vorläufigen Ausgangsbeschränkungen bleiben am Samstag in allen Gemeinden im Landkreis die Wertstoffhöfe und die Grüngutannahmestellen geschlossen. Triftige Gründe, dass morgen geöffnet sein müsste, sind nicht ersichtlich. Inwieweit nächste Woche nähere Präzisierungen oder Ausnahmen möglich sind, bleibt abzuwarten.

In einigen Gemeinden haben sich in vorbildlicher Weise Nachbarschaftshilfen und Helferkreise gebildet, die insbesondere älteren Menschen beim Einkaufen helfen. Das Landratsamt möchte diese Initiativen bündeln und bittet deshalb um eine Mitteilung an die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an florian.schmid@landkreis-schwandorf.de. Alle Pfarreien, Vereine und ehrenamtlichen Kräfte, die mitmachen möchten, werden gebeten, sich zu melden.

19.03.2020

Fälle 21, 22 und 23 im Landkreis
Zulassung von Fahrzeugen nur in dringenden Fällen

Betroffen sind ein 51-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Dieterskirchen, ein 59-jähriger Schwandorfer und ein 49-jähriger Mann aus Maxhütte-Haidhof. Alle drei werden ambulant behandelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Von zweien, die gestern in stationärer Behandlung waren, konnte einer aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dafür wurde ein Patient neu eingeliefert. Wenn sich bei den zu allererst gemeldeten Fällen in den nächsten Tagen keine Symptome mehr zeigen, werden die Patienten ihr Haus wieder verlassen können, nachdem dann mehr als zwei Wochen abgelaufen sein werden.

Die Terminvergabe für den Besucherverkehr im Landratsamt hat sich gut eingependelt. Die Zulassungsstelle in Oberviechtach wurde geschlossen. Die dortigen Mitarbeiter sind in Schwandorf mit eingesetzt. Da über 100 Terminanfragen pro Tag die Zulassungsstelle betreffen, appelliert die Behörde, die Zulassung nur in wirklich dringenden Fällen aufzusuchen. „Der Wunsch, ein neues Auto zu fahren, ist nicht dringend“, bringt es Behördensprecher Hans Prechtl auf den Punkt. Dringlichkeit kann dagegen vorliegen, wenn das alte Auto kaputt ist und die Mobilität nur durch eine Neuzulassung aufrechterhalten werden kann. „Andere Landratsämter haben die Zulassung komplett geschlossen, wir versuchen, zumindest für dringende Fälle offen zu bleiben“, vertraut Prechtl auf die Vernunft der Bürger.

18.03.2020

20 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf sind am Mittwoch weitere sechs Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 20 angestiegen.

Der gestern gemeldete Mann, der in Schwandorf im sozialen Bereich beruflich tätig ist, fällt aus der Statistik, da er in einem Nachbarlandkreis wohnt und dort zahlenmäßig erfasst wird. Seine Infektion hat aber dazu geführt, dass in Schwandorf eine Arztpraxis freiwillig geschlossen wurde.

Bei den heute bestätigten Fällen handelt es sich um ein Ehepaar aus Schwandorf, das gemeinsam in Ischgl in Tirol war. Ein weiterer Fall betrifft einen 46-jährigen Schwandorfer, der Kontakt zu einem Fall in Regensburg hatte. In einer Einrichtung für Soziale Dienstleistungen in Schwandorf sind zwei Fälle aufgetreten. Betroffen sind eine Mitarbeiterin und ein Bewohner. Beim sechsten heute bestätigten Fall handelt es sich um eine 24-jährige Frau aus Bruck in der Oberpfalz.

Von den bislang gemeldeten 20 positiv getesteten Patienten aus dem Landkreis befinden sich zurzeit zwei in stationärer Behandlung.

Die Abfallentsorgung im Landkreis läuft planmäßig weiter. Sowohl die Restmüll- und die Papiertonnen als auch die grauen und blauen Wertstoffsäcke werden termingerecht abgeholt. An Einschränkungen ist hier nicht gedacht. Das Landratsamt appelliert aber an alle Bürger, auf große Entrümpelungsaktionen derzeit zu verzichten, da es zu Engpässen und Überlastungen in den Wertstoffhöfen kommen könnte. Ob diese Einrichtungen geöffnet oder geschlossen werden, entscheiden die Gemeinden eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse.

 

Bürgertelefon ausgeweitet

Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefonzum Coronavirus wird sehr in Anspruch genommen. Das Personal am Bürgertelefon, das unter derselben Durchwahl erreichbar ist, wurde deshalb von vier auf acht Plätze aufgestockt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage des Landkreises zusammengefasst. Neu eingestellt wurden heute Hinweise auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden. Die Antragstellung für die Soforthilfe für Unternehmen ist ab sofort möglich.

17.03.2020

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Dienstagauf 15 angestiegen.Bei beiden neuen Fällen sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln. Eine Infektion betrifft eine 24-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof. Der zweite Fall betrifft einen Mann, der in Schwandorf im sozialen Bereich beruflich tätig ist. Dazu kann gegebenenfalls morgen Näheres mitgeteilt werden. Beide Patienten werden ambulant behandelt.

16.03.2020

Corona erfordert weitere Verbote und Absagen

Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein

Im Landkreis Schwandorf wurde eine 13. Person positiv getestet. Es handelt sich um eine 40-jährige Frau aus dem Gemeindebereich Schmidgaden. Der Fall ist unabhängig von den bisher aus dieser Gemeinde gemeldeten Fällen zu sehen. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft.

Der Ausrufung des Katastrophenfalls für ganz Bayern ist auch im Landkreis Rechnung zu tragen.

Der Wild- und Freizeitpark Höllohe bleibt bis einschließlich 19. April geschlossen. Der Publikumsverkehr im Landratsamt wird eingeschränkt. Die Behörde hält ihre Dienstfähigkeit voll aufrecht, empfängt Besucher aber nur mehr nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 09431 471-620 oder poststelle@landkreis-schwandorf.de. Das Erfordernis der vorherigen Anmeldung gilt insbesondere auch für die publikumsintensiven Bereiche wie die Zulassungsstelle oder das Ausländeramt.

Der Kantinenbetrieb im Landratsamt wird modifiziert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können das Mittagessen bis auf Weiteres in ihren Büroräumen einnehmen, um die Zahl der Gäste in der Kantine auf maximal 30 Personen zu beschränken.

Von der landesweiten Untersagung aller Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 19. April sind auch die Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse betroffen. Die Kreisausschusssitzung, zu der für den 23. März bereits eingeladen wurde, findet nicht statt. Ebenso entfallen die weiteren in diesem Zeitraum vorgesehenen Sitzungen.

Die ausführliche Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 16. März zur Ausrufung des Katastrophenfalls und der damit verbundenen Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen wurde heute als aktuelle Meldung auf die Homepage des Landkreises Schwandorf gestellt.

16.03.2020

Corona: Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 16.03.2020

Corona-Pandemie / Bayern ruft den Katastrophenfall aus / Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen

15.03.2020

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen am Sonntag auf zwölf angestiegen. Bei beiden neuen Fällen handelt es sich um Familienmitglieder, die bereits in häuslicher Quarantäne waren. Je ein Angehöriger gehört zu den beiden aus Teublitz und Wackersdorf gemeldeten Fällen.

Soweit am Freitag mitgeteilt wurde, dass es sich in Teublitz um einen 55-jährigen Mann handeln würde, hat sich ein Versehen eingeschlichen, für das wir um Verständnis bitten. Die in Teublitz positiv getestete Person ist nicht 55 Jahre alt, sondern 1955 geboren, also 65 Jahre alt.

14.03.2020

Drei weitere Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf zehn angestiegen.

Bei zwei Infektionen handelt es sich um Familienmitglieder des gestern gemeldeten Falls aus dem Gemeindebereich Schmidgaden. Die betroffenen Personen befanden sich bereits in häuslicher Quarantäne.

Ein weiterer Fall betrifft eine 27-jährige Frau aus Schwandorf. Sie war mit dem Zug in Zermatt in der Schweiz. Die Kontaktpersonen, die sich in diesem Falle überwiegend außerhalb des Landkreises befinden, wurden ermittelt und unter häusliche Quarantäne gestellt.

Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus sind auf der Homepage des Landkreises Schwandorf zusammengefasst.

13.03.2020

Elterninformation zum Coronavirus

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat sich in einem Newsletter vom 13. März 2020 mit der Schließung von Kindertageseinrichtungen aufgrund der aktuellen Corona-Situation befasst. Hier finden Sie Elterninformationen.

13.03.2020

Weitere Corona-Fälle im Landkreis - Auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen soll verzichtet werden

Im Landkreis Schwandorf sind zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf sieben angestiegen.

Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus Teublitz, der in Südtirol war. Er befindet sich aktuell mit seiner Frau in häuslicher Quarantäne und wird ambulant behandelt. Betroffen ist auch ein 42-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Schmidgaden, der sich vermutlich in der Arbeit angesteckt hat. Dieser Patient befindet sich derzeit stationär im Klinikum Amberg. Bei drei Familienmitgliedern wird auf das Testergebnis gewartet. In beiden Fällen läuft die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen. Die Kindertagesstätte in Schmidgaden blieb aus Vorsorgegründen bereits heute geschlossen.

Das Landratsamt empfiehlt, den Appell der Bundeskanzlerin zu befolgen, alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen. Das gilt auch für Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern. Auch in dieser Größenkategorie sollen Sozialkontakte eingeschränkt werden.

11.03.2020, 18:00 Uhr

Fünfter Corona-Fall im Landkreis - Gymnasium in Oberviechtach wieder vollständig eröffnet

Im Landkreis Schwandorf gibt es aktuell fünf Personen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde. Heute Nachmittag wurde die positive Testung bei einer 25-jährigen Frau aus Neunburg vorm Wald bekannt. Es handelt sich hier um eine Kontaktperson zu einem Fall, der im Landkreis Cham mitgeteilt wurde. Für die Frau ist häusliche Quarantäne angeordnet.

Am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach werden ab Donnerstag wieder alle Klassen unterrichtet. In den letzten Tagen waren hier die Klassen 10a und 10b geschlossen. Am Regental-Gymnasium in Nittenau kann der Unterricht in der Klasse 9 PLc wieder aufgenommen werden. Geschlossen bleiben an dieser Schule aber die Klassen 7a und 10cp. Diese beiden Klassen am Gymnasium Nittenau sind morgen die einzigen im Landkreis, die geschlossen sind.

Das Landratsamt appelliert an alle Personen mit Atemwegsinfekten, sich nicht ohne telefonische Voranmeldung in eine Arztpraxis zu begeben. Bei der Anmeldung ist der Praxis auch mitzuteilen, ob man in den letzten zwei Wochen eine Reise unternommen hat. Wer als „Gesunder“ eine Arztpraxis aufsucht, um sich zum Beispiel nur ein Rezept geben zu lassen, sich aber vorher in einem Risikogebiet wie zum Beispiel in Italien aufgehalten hat, soll dies auch nur nach vorheriger Anmeldung tun.

Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie oben.

11.03.2020, 15:00 Uhr
Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis - Weitere Klassenschließungen in Nittenau

Im Landkreis Schwandorf ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen angestiegen. Aktuell sind ein dritter Fall in Schwandorf und ein Fall in Wackersdorf zu bestätigen.

Bei dem neuen Fall in Schwandorf handelt es sich um eine 44-jährige Frau, die ambulant behandelt wird. Sie hatte Kontakt zu dem zuerst gemeldeten Fall. In Wackersdorf ist ein 55-jähriger Mann betroffen, der am Sonntag aus einem Urlaub in Finnland zurückgekehrt ist und am Montag wegen grippaler Symptome eine Hausarztpraxis aufgesucht hat. Die Arztpraxis in Wackersdorf bleibt für zwei Wochen geschlossen. Auch dieser Patient wird zu Hause ambulant behandelt.

In drei weiteren konkreten Verdachtsfällen gibt es noch keinen positiven Befund. Hier sind weitere Abklärungen erforderlich. Derzeit sind diese drei Personen zu Hause isoliert.

Klassenschließungen

Am heutigen Mittwoch waren im Landkreis drei Klassen geschlossen, und zwar die Klassen 10a und 10b am Gymnasium in Oberviechtach und die Klasse 9 PLc am Gymnasium in Nittenau. Ob in diesen Klassen morgen wieder unterrichtet werden kann, ist noch offen.

Heute wurde entschieden, dass bis einschließlich Freitag am Regental-Gymnasium in Nittenau die Klassen 7a und 10cp geschlossen werden.

Über weitere wesentliche Ereignisse wird fortlaufend berichtet werden.

10.03.2020

Einige Klassen öffnen wieder - Zweiter positiver Corona-Fall im Landkreis

Einige Klassen, die ab Montag geschlossen wurden, können ab Mittwoch wieder den regulären Unterricht aufnehmen. Andere Klassen bleiben noch geschlossen.

Die Gesamtsituation stellt sich im Landkreis wie folgt dar:

Grundschule Stulln

Für alle vier Klassen ist morgen wieder Unterricht.

Mittelschule Schwarzenfeld

In der Ganztagsklasse 6b wird morgen wieder unterrichtet. Die gesamte Schule ist damit geöffnet.

Grundschule Burglengenfeld

Die Klassen 2a und 4a und damit die gesamte Schule sind wieder in Betrieb.

Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld

Die Klasse 7c wird wieder unterrichtet. Damit ist die gesamte Schule geöffnet.

Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Hier wurde gestern die Schließung der Klassen 10a und 10b für Dienstag und Mittwoch mitgeteilt. Die Schließung dieser beiden Klassen für morgen bleibt bestehen.

Regental-Gymnasium Nittenau

Die Klasse 9 PLc bleibt auch morgen geschlossen.

Damit sind morgen im Landkreis drei Klassen geschlossen, und zwar zwei in Oberviechtach und eine in Nittenau. 

Nachdem am Sonntag der erste bestätigte Corona-Fall aus dem Landkreis Schwandorf mitgeteilt wurde, ist heute ein zweiter Fall positiv getestet worden. Es handelt sich um die Ehefrau des Mannes aus Schwandorf, der als erster Fall bestätigt wurde. Die Frau befindet sich mit ihrem Mann bereits seit Sonntag in häuslicher Quarantäne.

09.03.2020

Drei weitere Schulklassen geschlossen - Bürgertelefon gut angenommen – Entsorgung von Abfällen

Nach wie vor gibt es im Landkreis Schwandorf nur einen positiv bestätigten Befund. Mit gebotenen Schutzmaßnahmen zum Coronavirus waren Kräfte im Landratsamt auch am Montag beschäftigt.

Aufgrund weiterer begründeter Verdachtsfälle bleiben am Dienstag und Mittwoch drei weitere Schulklassen im Landkreis geschlossen. Betroffen davon sind die Klassen 10a und 10b am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach sowie die Ganztagsklasse 6b an der Mittelschule in Schwarzenfeld. Zu den anderen Klassen, die bereits am heutigen Montag geschlossen blieben, wird das Landratsamt morgen das weitere Vorgehen mitteilen.

Das heute eingerichtete Bürgertelefon, das tagsüber unter der Nummer 09431 471-150 erreichbar ist, wurde in den ersten vier Stunden mit etwa 50 Anrufen gut angenommen. Mehrere Fragen betrafen den Besuch der Arbeitsstelle oder auch das Gymnasium in Oberviechtach, das in den nächsten zwei Tagen geschlossen ist.

Die Entsorgung von häuslichen Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sein könnten, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden, sondern sind zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die verknotet und damit sicher verschlossen werden. Abfälle, die kontaminiert sein könnten, dürfen nicht über die Papiertonne oder die blauen und grauen Wertstoffsäcke entsorgt werden.

08.03.2020, 19:45 Uhr

Schule und einzelne Klassen geschlossen - Schutzmaßnahmen wegen begründeter Corona-Verdachtsfälle

Im Landkreis Schwandorf gibt es begründete Verdachtsfälle auf Corona, die es erfordern, einige Schulklassen am Montag und Dienstag zu schließen. Die Schließungen erfolgen in Übereinstimmung mit dem Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bayerischen Gesundheits- und des Bayerischen Kultusministeriums.

Komplett geschlossen bleibt in den nächsten beiden Tagen der Grundschulstandort Stulln mit den Klassen 1 bis 4.

An der Grundschule in Burglengenfeld bleiben die Klassen 2a und 4a geschlossen.

Am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld bleibt am Montag und am Dienstag die Klasse 7c geschlossen.

Zu einer weiteren Klasse an einem anderen Gymnasium im Landkreis kann und wird eine Entscheidung im Verlauf des Abends getroffen werden.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden diese entsprechend mitgeteilt.

Im Übrigen ist es im Moment so, dass es erst den einen heute mitgeteilten positiven Befund gibt. In den weiteren Fällen besteht aber ein begründeter Verdacht, da sich Personen in einem sog. Risikogebiet aufgehalten haben und sich bei ihnen grippale Symptome zeigen.

08.03.2020, 13:50 Uhr

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Schwandorf - Infektionsschutzmaßnahmen laufen

Im Landkreis Schwandorf ist am heutigen Sonntag der erste Coronavirus-Fall bestätigt worden. Es handelt sich um einen 49 Jahre alten Mann aus Schwandorf. Der Mann war bis Mittwoch im Skiurlaub in Tirol in Österreich. Am Freitag traten erste grippale Symptome auf. Ein Abstrich hat sich heute als positiv bestätigt. Der Mann ist häuslich isoliert und wird zu Hause ambulant versorgt. Frau und Kind, die nicht im Skiurlaub dabei waren, befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Bei ihnen liegt im Moment noch kein positiver Befund vor.

Das Gesundheitsamt Schwandorf hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. So wurde nach Bekanntwerden sofort damit begonnen, alle Kontaktpersonen zu ermitteln. „Wir nehmen den Fall sehr ernst, aber es besteht kein Grund zur Panik“, teilte Pressesprecher Hans Prechtl am Sonntagmittag mit. Informationen zum Coronavirus finden Sie auf dieser Seite ganz oben. In verschiedenen Links werden auch Antworten auf häufig gestellte Fragen gegeben.