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Erzieherische Botschaften

Kinder können dann bestmöglich vor sexuellen Übergriffen geschützt werden, wenn sie wissen, sie dürfen zu ihren Gefühlen stehen und ihre Geheimnisse anderen anvertrauen. Ziel ist es, Kinder zu starken und selbstbewussten Menschen zu machen. Im Heft „Trau Dich“ der BzgA werden hierzu folgende Botschaften benannt:

 

Achte auf Deine „Gefühleampel“

Deine Gefühle funktionieren wie eine Ampel. Wenn du dich wohl fühlst, spürst du ein gutes Gefühl in dir und sie Ampel bekommt grünes Licht. Sie schaltet in dir auf gelb um, wenn du nicht so richtig weißt, was eigentlich los ist – ist das nun ein gutes oder schlechtes Gefühl. Spürst du ein NEIN, eine Grenze in dir oder läuten deine inneren Alarmglocken, dann schaltet deine Gefühleampel auf rot. Es ist wichtig, dass du deine Gefühle ernst nimmst und dich selbst fragst, was dir gut tut.

 

Trau dich! Zeig selbstbewusst deine Grenze!

Selbstbewusst sein heißt, dass du dir und auch anderen ganz klar sagst und zeigst, was du willst oder nicht willst. Ein JA ist ein ja und ein NEIN ist ein nein!

 

Gute Geheimnisse – schlechte Geheimnisse

Es gibt gute Geheimnisse, die sind schön und mit einem guten Gefühl verbunden. Deine Gefühleampel steht auf grün. Diese Geheimnisse darfst du gerne für die behalten. Spürst du aber, dass deine Ampel auf gelb oder rot umschaltet, dann ist das Geheimnis mit einem schlechten Gefühl verbunden. Diese Geheimnisse darfst du gerne weiter erzählen. Du sollst sie nicht für dich behalten. Das ist kein Petzen. Erzähle diese Geheimnisse einer erwachsenen Person, der du vertraust.

 

Dein Körper gehört dir

Niemand darf dich gegen deinen Willen anfassen, dich zwingen, sich von dir berühren zu lassen. Du entscheidest selbst, wer dich wann und wo berühren darf.

 

Hilfe holen

Such dir Hilfe, wenn du allein nicht mehr weiter weißt.
Wende dich an einen Erwachsenen, dem du vertraust. Zu zweit oder zu dritt ist man stärker.

Du sollst wissen, dass Kinder und Jugendliche nie die Schuld daran tragen, wenn sie in Missbrauchssituationen geraten. Es sind daran immer die Erwachsenen Schuld und so etwas ist nie richtig oder gut für Kinder.